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Pressearchiv des LTC 1990

 

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LVZ vom 26.07.2012

LVZ-Artikel zum LTC 1990 vom 26.07.2012

 

Es sind fesche Burschen mit vollem Haar. Und Tennis spielen und feiern können die auch. Zur Aufstiegsfeier kamen die Cracks des LTC 1990 obenrum im blond gefärbten Einheitslook. Der vor Monaten gesetzte Wetteinsatz war beim Friseur Trostdorf eingelöst worden. Als „Mercedes-Benz Team Leipzig“ starten die Semmel-Blonden in der dritten deutschen Profiliga. So weit hat es noch kein Leipziger Team geschafft.

LVZ vom 16.07.2012

Volksbank Leipzig - Cup 2012 in der LVZ vom 16.07.2012

Im Finale gestoppt

Andrea Fischer Zweite beim Dunlop-Cup Ost

Bereits zum 19. Male machte der Dunlop-Cup Ost, die Tennis-Serie in den neuen Bundesländern, am Wochenende beim Volksbank-Cup auf der Anlage des Leipziger TC im Sportforum Station. Die Teilnehmerzahlen waren mit 23 Männern und zwölf Frauen zwar etwas geringer als in den Vorjahren, doch was die Klasse der Aktiven betrifft, war eine deutliche Steigerung zu verzeichnen.
So erlebten die Zuschauer gestern Nachmittag hochklassige Endspiele, aus denen Julia Kral (18/Regensburg) zum ersten und der für den Ostliga-Meister Ahlbeck spielende Pole Jan Marcinkowski bereits zum sechsten Mal als Sieger hervorgingen. Insgesamt feierte der 36-Jährige den unglaublichen 36. Turniererfolg im Rahmen dieser Serie.
Die sächsische Landesmeisterin Andrea Fischer (LSC) hatte es sich noch einmal anders überlegt und trat nun doch an. Wie vor zwei Wochen bei den an gleicher Stelle ausgetragenen Leipzig Open zog die 31-Jährige erneut ins Endspiel ein. Dabei warf die Leipzigerin wieder höher platzierte Spielerinnen aus dem Rennen. So bereits im Viertelfinale Kim Janine Gefeller (Gifhorn), die in Kürze die Junioren-Europameisterschaft in Moskau bestreitet, klar mit 6:1, 6:3.
Im Halbfinale hatte Andrea Fischer Schwerstarbeit zu leisten, um Jil Nora Engelmann (Ludwigshafen) 2:6, 3:3, 10:7 zu bezwingen. Mit dem erhofften Turniersieg wurde es für die LSC-Spielerin auch diesmal nichts, denn Julia Kral erwies sich nach über zwei Stunden mit 7:5, 3:6, 10:3 als die bessere. "Meine Fehlerquote war in der entscheidenden Phase zu hoch", schätzte Andrea Fischer ein.
Im Männer-Einzel war für den besten Leipziger Tore Waldhausen (LTC) im Halbfinale Endstation. Der 21-jähri- ge Hallen-Landesmeister unterlag dem 29-jährigen Titelverteidiger Julian Freudenreich (Zehlendorfer Wespen) mit 4:6, 2:6. Damit standen sich im Endspiel zwei Routiniers gegenüber. Denn auch Jan Marcinkowski zog überraschend mühelos mit 6:2, 6:1 gegen den 20-jährigen Friedrich Klasen (Gifhorn) ins Finale ein. In der hochklassigen Begegnung nutzte Marcinkowski seinen ersten Matchball zum 6:2, 6:4-Erfolg. "In Leipzig spiele ich immer sehr gern. Deshalb freue ich mich riesig, dass ich es noch einmal geschafft habe", so der überglückliche Pole. rb

LVZ vom 14.07.2012

Tennis 

Erfolgreicher Start für Leipziger Sextett 

Beim Auftakt zum Volksbank Cup, der auf der LTC-Anlage im Sportforum im Rahmen der Tennis-Serie um den Dunlop-Cup Ost ausgetragen wird, starteten gestern sechs Leipziger erfolgreich. Dabei warfen Toni Pflug (LTC) gegen Maximilian Kaiser und Franz Reuschel (LTC) gegen Ammar Latifovic Talente von Rot-Weiß Berlin aus dem Rennen. Außerdem zogen Tim Wittig, Georg Albrecht (RC Sport), Oliver Koster (LSC) und Bach Tran Phuong (LTC) in Runde zwei ein. Dort greifen heute ab 9 Uhr alle Favoriten wie der für den Ostliga-Meister Ahlbeck spielende Pole Jan Marcinkowski ins Geschehen ein. rb 

LVZ vom 12.07.2012

Tennis 

LTC-Streitmacht im Cup-Kampf 

Mit dem Volksbank Leipzig Cup findet ab morgen bereits zum 19. Male ein Turnier im Rahmen des Dunlop-Cup-Ost auf der Anlage des Leipziger TC im Sportforum statt. Es ist die einzige Veranstaltung der nach der Wende stattfindenden wichtigsten Tennis-Serie der neuen Bundesländer in Sachsen. Neben Punkten für die deutsche Rangliste geht es um 2225 Euro Preisgeld.

Nach der kurzfristigen Absage der sächsischen Landesmeisterin und Leipzig-Open-Finalistin Andrea Fischer (LSC) ruhen die Hoffnungen auf ein erfolgreiches Abschneiden vor allem auf den Männern. Hier schickt der gastgebende LTC einen Großteil seiner in der Ostliga spielenden Mannschaft mit dem Hallen-Landesmeister Tore Waldhausen, Toni Pflug und Franz Reuschel ins Rennen.

Bei den Frauen, wo einige Top-100-Spielerinnen der deutschen Rangliste in der Teilnehmerliste stehen, kann sich die für den Drittligisten Dresden-Blasewitz aktive Leipzigerin Katja Petrenko am meisten ausrechnen. Das Turnier startet morgen um 12 Uhr, Spielbeginn am Sonnabend und Sonntag jeweils 9 Uhr. rb 

LVZ vom 25.06.2012

Für Jirka Skoloudik gab's am Wochenende einen Sieg und eine Niederlage. Foto: Christian Nitsche
Für Jirka Skoloudik gab's am Wochenende einen Sieg und eine Niederlage. Foto: Christian Nitsche

Tennis-Ostliga 

LTC-Team feiert zweiten Sieg und wird Siebenter 

Die Tennis-Männer des Leipziger TC 1990 haben beim Punktspielfinale in der Ostliga ihren zweiten Saisonsieg gefeiert, der auf eigener Anlage überdeutlich ausfiel. Denn die Berliner Gäste von Orange-Weiß Friedrichshagen wurden am Sonnabend mit einer 9:0-Packung nach Hause geschickt. Das ist umso bemerkenswerter, weil der Mitaufsteiger aus der Hauptstadt in der Tabelle vor den Leipzigern rangiert.
"Es war aber für uns nicht so einfach, denn einige Spiele waren sehr hart umkämpft", sagte Toni Pflug. Das betraf auch sein Einzel. Der 22-jährige LTC-Kapitän gewann gegen Leonard Gerch erst nach Abwehr von zwei Matchbällen 5:7, 6:0, 11:9. Auch Franz Reuschel musste über die volle Distanz, sein 5:7, 6:4, 11:9-Sieg gegen Ronny Georgi stand ebenfalls erst nach dem nicht von allen geliebten Match-Tiebreak fest. Der Tscheche Jiri Skoloudik bezwang im Spitzenspiel Lucas Gerch 6:2, 6:4. Auch Tore Waldhausen, Georg Matschke und Henning Thrien gelangen Zwei-Satz-Erfolge. 
 Mit diesem klaren Sieg hatten die Leipziger ihr Mini-Ziel, den siebenten Platz, definitiv sicher. Um noch am Sechsten Friedrichshagen vorbeizuziehen, hätte gestern auch bei Rot-Weiß Berlin gewonnen werden müssen. Doch beim Favoriten war nichts zu holen. Bei der 2:7-Niederlage verlor Skoloudik das Spitzenspiel gegen den in der Weltrangliste deutlich vor ihm platzierten Franzosen Jerome Inzerillo 6:7, 5:7.
Was Rang sieben unter neun Teams wert ist, steht erst Ende August fest. Dann finden die Aufstiegsspiele zur Regionalliga Nordost statt, für die sich der ungeschlagene ostdeutsche Meister Blau-Weiß Ahlbeck und der Zweite Rot-Weiß Berlin qualifiziert haben. Einfluss auf den Abstieg aus der Ostliga hat aber auch der Ausgang in der Regionalliga Südost, die ihre Punktspiele erst im Juli bestreitet. In der sind mit RC Sport Leipzig und Blau-Weiß Dresden-Blasewitz zwei sächsische Mannschaften vertreten. 
Da die Ostliga aber den "Unterbau" für zwei Regionalligen darstellt (Nordost und Südost), ist für den LTC sogar der Aufstieg in die 3. Liga noch möglich. Im Reglement heißt es, dass "die in der Ostliga bestplatzierte Mannschaft aus Sachsen und Thüringen direkt in die Regionalliga Südost aufsteigt, sofern sie nicht zu den Absteigern zählt." Am besten platziert sind die Leipziger auf alle Fälle, weil es in der Ostliga kein anderes Team aus Sachsen und Thüringen gibt. Rolf Becker  

Weinheimer Nachrichten vom 19.06.2012

Weinheimer Nachrichten zu den LEIPZIG OPEN 2012

Zum Öffnen bitte auf das Bild klicken.

MDR Sachsenspiegel vom 18.06.2012

STV-online.de vom 18.06.2012

Die Finalisten Andre Begemann, Jonas Lütjen, Lisa Brinkmann, Andrea Fischer (v.l.)
Die Finalisten Andre Begemann, Jonas Lütjen, Lisa Brinkmann, Andrea Fischer (v.l.)

Sachsen-Meisterin Andrea Fischer bei Leipzig Open erst im Finale gestoppt

Vor der begeisterten Kulisse von etwa 500 Zuschauen wurde am Sonntag bei den Finalspielen der auf der Anlage des Leipziger TC 1990 ausgetragenen 14. Internationalen Sächsischen Meisterschaften, den Leipzig Open, glänzender Sport geboten. Bei der zur Head German Masters Serie des Deutschen Tennis Bundes durchgeführten und mit 10200 Euro Preisgeld dotiertem Veranstaltung wurden mit dem 27-jährigen Andre Begemann (Rochusclub Düsseldorf) und der fünf Jahre jüngeren Lisa Brinkmann (Olympia Lorsch) neue Namen in die Siegerliste eingetragen. 

Aber auch der STV kann mit dem Abschneiden seiner Akteure zufrieden sein. Ganz besonders trifft dies auf die eine Woche zuvor erneut als Landesmeisterin gekürte Andrea Fischer (Leipziger SC 1901) zu. Die 31-jährige Leipzigerin spielte sich als ungesetzte Spielerin überraschend in das Endspiel des Damen-Einzels und warf auf dem Weg dorthin im Halbfinale die Nummer eins der Setzliste Julia Paetow (Rot-Weiß Wahlstedt) mit 6:2, 3:6, 6:4 aus dem Rennen.

MEHR ZU DEN LEIPZIG OPEN 2012

Leipzig Fernsehen vom 18.06.2012

Leipzig Open 2012: Leipzigerin verpasst Sensation und Turniersieg

Am Wochenende konnte in Leipzig Profitennis bestaunt werden. Bei den 14. "Leipzig Open", dem größten Tennisturniers Ostdeutschlands, schaffte es eine Leipzigerin sogar beinahe bis zur Spitze. 

Die Lokalmatadorin Andrea Fischer aus Leipzig hatte bereits im Halbfinale gegen die Spitzenreiterin Julia Paetow gesiegt. Im Finale scheiterte sie ganz knapp an der späteren Siegerin Lisa Brinkmann.
 
Bei den Männern schlug der topgesetzte Andre Begemann den Baden-Württemberger Jonas Lütjen in zwei Sätzen. Nun fliegt Begemann nach London um sich im Wimbledon zu beweisen.
 
Rund 450 Zuschauer verfolgten mit Spannung die 14. Leipzig Open auf der Anlage des Leipziger Tennisclubs. 

LVZ vom 18.06.2012

Eric Jelen beim Kinderschnuppertraining beim LTC 1990

Jelen: Wir spielen inzwischen alle Golf 

Davis-Cup-Gewinner gibt in Leipzig Schnuppertraining und gewinnt Showmatch 

Stolz wie Oskar ist ein dunkelhaariger Lockenkopf, der sich im Schnuppertraining wacker gegen Eric Jelen schlägt. Nach einem langen Ballwechsel bekommt der frühere Tennis-Profi den Ball nicht mehr übers Netz, und der Dreikäsehoch, der wie elf andere Jungen und Mädchen erste Tennis-Versuche unter Anleitung des Davis-Cup-Gewinners wagt, strahlt übers ganze Gesicht.

Weniger Erfolg hat Lokalmatador Tore Waldhausen, der im Showmatch der Leipzig Open knapp mit 4:6 gegen den Ex-Weltklasse-Spieler verliert. Klar hat der 21-jährige Leipziger gegen den 26 Jahre älteren Düsseldorfer athletische Vorteile. Sobald ein Ball zu weit entfernt ist, muss Eric Jelen passen, versucht erst gar nicht mehr, an ihn heranzukommen. Die Schläge des Gastes sitzen aber auch 20 Jahre nach seinem Karriere-Ende noch perfekt und sind ausschlaggebend für den Sieg. "Er hat noch einen richtig guten Touch", ist Waldhausen beeindruckt. Jelen wiederum zeigt sich dankbar dafür, dass der Jüngling seine Laufschwäche nicht übermäßig ausnutzt: "Er hat sehr fair gespielt mit mir. Ich denke, er kann auch noch einen Gang zulegen."

Doch auf Sieg oder Niederlage kommt es im Showmatch auf der Anlage im Sportforum nicht an. Vielmehr geht es darum, den Zuschauern ein schönes Match zu bieten und die Möglichkeit, eine Tennis-Ikone kennenzulernen.

Jelen, der 1988 und 1989 im Doppel mit Boris Becker beziehungsweise Carl-Uwe Steeb den Davis Cup gewann, ist heute Verbandstrainer in Essen. Vorher arbeitete er für Boris Becker in der Schweiz, war dafür aber viel unterwegs. "Vor eineinhalb Jahren haben wir unsere Zusammenarbeit freundschaftlich beendet", berichtet Jelen. Auf die Frage, warum er überhaupt noch arbeiten muss, sagt er: "Zum einen muss man was tun und zum anderen ist nicht jeder Profi nach der Karriere so ausgestattet, dass er nicht mehr arbeiten muss." Ihm sei es wichtig, nicht nur seinen Hobbys nachzugehen. Die Arbeit mit dem Nachwuchs sowie gelegentliche Show-Einheiten würden ihm Spaß machen. Sicher wolle er damit auch Geld verdienen. Als ehemaliger Profi sei er aber zumindest insofern privilegiert, dass er nicht jeden Job annehmen muss.

Aktiv spielt er kaum noch. Mit Becker und Steeb trifft er sich trotzdem gelegentlich. Allerdings weniger auf dem Tennisplatz. "Wir spielen inzwischen alle Golf." Frauke Sievers 

LVZ vom 18.06.2012

  • Andrea Fischer bei den LEIPZIG OPEN 2012
  • Lisa Brinkmann bei den LEIPZIG OPEN 2012

"Turnier mit Herz und Flair" 

Deutscher Tennis Bund lobt Leipzig Open / Lokalmatadorin Andrea Fischer kurz vor Sensation 

Nur zwei Punkte fehlten Andrea Fischer beim 5:4 im dritten Satz zur Sensation. Am Ende musste sich die ungesetzte 31-Jährige gestern im Finale der Leipzig Open doch noch Lisa Brinkmann aus Lorsch 6:1, 1:6, 6:7 (2:7) geschlagen geben. "Schade, aber ich hätte nie gedacht, dass ich so weit komme", sagte die Sachsenmeisterin. Wegen vermeintlicher Chancenlosigkeit wollte sie eigentlich nicht starten, aber ihre Teamkolleginnen vom Leipziger SC überredeten sie zur Teilnahme, verlegten sogar ein Punktspiel. Es lohnte sich. Fischer, die in der deutschen Rangliste nicht geführt wird, trumpfte imponierend auf, schaltete im Halbfinale die an Eins gesetzte deutsche Nummer 59, Julia Paetow (Wahlstedt), 6:3, 3:6, 6:4 aus. Auch wenn es im Endspiel nicht reichte, so füllen die 900 Euro Preisgeld immerhin Fischers Urlaubskasse, wenn sie zu den US Open nach New York fliegt - als Touristin.

Siegerin Brinkmann, einst unter den besten 1000 der Welt platziert und derzeit deutsche Nummer 90, durfte sich über 1900 Euro freuen. "Ich war lange verletzt und sehr nervös", meinte die 22-Jährige, "um so schöner ist es, dieses große Turnier zu gewinnen."

Bei den Herren setzte sich Favorit André Begemann (Düsseldorf, deutsche Nummer 20) gegen Jonas Lütjen (Weinheim/75) souverän 6:3, 7:5 durch. Beide hatten tags zuvor im Viertelfinale die für Dresden-Blasewitz startenden sächsischen Hoffnungsträger bezwungen. Der Schkeuditzer Christian Haupt unterlag Lütjen deutlich 2:6, 5:7, der Hallenser Ralf Steinbach schenkte Begemann beim hart umkämpften 3:6, 6:1, 4:6 schließlich durch drei Doppelfehler am Stück (!) den Sieg.

Rund 450 Zuschauer sahen am Finaltag auf der Anlage des Leipziger Tennisclubs (LTC) hochklassigen Sport. Mathias Reuschel war mit der Resonanz sehr zufrieden. "Geduld und Zeitaufwand zahlen sich aus", erklärte der Präsident des gastgebenden LTC nach der 14. Auflage des Turniers: "Wir hatten bei unseren drei Säulen - Profi-Tennis, Wirtschaft und Kinder - so viele Teilnehmer wie noch nie, sind breit aufgestellt und haben eine neue Qualität erreicht." Dass die Leipziger Bürgermeister für Sport (Heiko Rosenthal/Linke), Wirtschaft (Uwe Albrecht/CDU) und Finanzen (Torsten Bonew/CDU) in einer "großen Koalition für das Tennis" (Albrecht) vorbeischauten, unterstreicht die Wertschätzung der Politik.

All das wird vom Deutschen Tennis Bund (DTB) wohlwollend registriert. "Die Leute hier sind mit viel Herz dabei, die Leipzig Open sind für mich das beste Turnier der German Masters Serie, haben eine besondere Atmosphäre und bereits das Flair eines internationalen Turniers", sagte Heidrun Pointner, im DTB mit für die nationalen Veranstaltungen zuständig. Sie lobte auch das "sensationelle Rahmenprogramm" und fand es "einzigartig", dass der LTC aus den Reihen seiner 320 Mitglieder hundert Helfer rekrutierte. Pointner wird Leipzig für eine Aufwertung empfehlen. Reuschel darf hoffen, im DTB-Ranking zu klettern und bald ein ITF- oder Challenger-Turnier im Sportforum ausrichten zu können. Steffen Enigk  

LVZ-Online vom 18.06.2012

Andrea Fischer beim LTC 1990 bei den LEIPZIG OPEN 2012

Regionalsport

Lokalmatadorin Andrea Fischer bei Leipzig Open erst im Finale gestoppt

dpa

Foto: Christian Nitsche Die sächsische Landesmeisterin im Tennis, Andrea Fischer (Leipziger SC 1901). 

Leipzig. Mit den Turniersiegen der 22-jährigen Lisa Brinkmann (TC Olympia Lorsch) und des 27-jährigen Andre Begemann (Rochusclub Düsseldorf) gingen am Sonntag auf der Anlage im Leipziger Sportforum die 14. Internationalen Sächsischen Tennis-Meisterschaften, die Leipzig Open, zu Ende. Der Finaleinzug der erst eine Woche zuvor gekürten sächsischen Landesmeisterin Andrea Fischer (Leipziger SC 1901) war die Überraschung. 

Im Halbfinale warf die 31-jährige Leipzigerin die topgesetzte Julia Paetow (Rot-Weiß Wahlstedt) mit 6:2, 3:6, 6:4 aus dem Rennen und stand auch im Endspiel dicht vor dem Sieg. Gegen Lisa Brinkmann fehlten Andrea Fischer bei einer 5:4-Führung im dritten Satz nur noch zwei Punkte zum Sieg. Doch nach eineinhalb Stunden konnte die favorisierte Lisa Brinkmann ihren hauchdünnen 1:6, 6:1, 7:6(7:2)-Sieg bejubeln.

Im Männer-Einzel wurde der topgesetzte Begemann mit dem 6:3, 7:5-Endspielsieg gegen den fünf Jahre jüngeren aktuellen Baden-Württemberg-Meister Jonas Lütjen (TC Weinheim) seiner Favoritenstellung gerecht. Von Leipzig aus begab sich Begemann sofort zur Teilnahme an der in dieser Woche beginnenden Qualifikation für Wimbledon. Die Hoffnungen auf den ersten sächsischen Turniersieg bei den Männern erfüllten sich auch diesmal nicht, denn Christian Haupt, Ralf Steinbach (beide Blau-Weiß Dresden-Blasewitz) und Tore Waldhausen (Leipziger TC 1990) scheiterten jeweils im Viertelfinale.

LEIPZIG OPEN - PROGRAMMHEFT

Das Programmheft der LEIPZIG OPEN 2012

17.06.2012 09:30

Nachdem wir Euch gestern schon die LVZ-Beilage zum Download bereit gestellt haben, bieten wir Euch nun ein weiteres Highlight auf unserer Homepage:

DAS PROGRAMMHEFT DER LEIPZIG OPEN 2012

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Durchstöbern der Seiten und laden Euch nochmals herzlich ein, bei uns auf der Nordanlage in Leipzig vorbeizukommen und Spitzentennis im Herzen von Leipzig live zu erleben.

DER EINTRITT IST FREI!

LVZ vom 16.06.2012

Mit aller Kraft: LTC-Tennisspieler Tore Waldhausen hat sich für das Viertelfinale der Leipzig Open qualifiziert. Foto: Christian Nitsche

Leipzig Open 

Energieleistung von Waldhausen 

Überraschung perfekt: Tore Waldhausen vom gastgebenden LTC 1990 steht heute im Viertelfinale der Leipzig Open, den 14. Internationalen Sächsischen Tennis-Meisterschaften (ab 16.30 Uhr, Sportforum/Nordanlage). Der 21-jährige Student zeigte eine echte Energieleistung, denn er musste an zwei Tagen vier Qualifikationsspiele gewinnen. 
Allein gestern stand er fast fünf Stunden auf dem Platz und vollbrachte nach dem hart erkämpften 6:4, 3:6, 6:3-Sieg gegen Tobias Gass (Bad Dürkheim) beim 6:3, 7:5 gegen den gesetzten Nils Brinkmann (Pforzheim) sein Meisterstück. "Ich musste an mein Limit gehen, bin total fertig, aber auch überglücklich", so Waldhausen nach dem Match. Der LTC-Spieler trifft im Viertelfinale auf den 31-jährigen Chilenen Julio Peralta, der ebenso wie der top-gesetzte Andre Begemann (27/ Rochusclub Düsseldorf) zum engen Favoritenkreis zählt. Auch Sachsens Aushängeschilder Christian Haupt und Ralf Steinbach (beide Dresden-Blasewitz) erreichten das Viertelfinale. Die Frauen-Viertelfinals beginnen 15 Uhr, die Halbfinals ab 19 Uhr (Frauen) und ab 21 Uhr unter Flutlicht (Männer). rb 

Mephisto 97.6 vom 15.06.2012

LVZ-Beilage vom 15.06.2012

Zum Download einfach auf die Seite klicken.

LVZ-Beilage vom 15.06.2012

LVZ vom 15.06.2012

Leipzig Open mit Eric Jelen und starker Besetzung

Tennis-Höhepunkt am Wochenende im Sportforum

Dass die Leipzig Open ein Sprungbrett für Talente sind, davon konnte sich Mathias Reuschel gerade persönlich überzeugen. 2011 gratulierte der Präsident des ausrichtenden Leipziger Tennisclubs (LTC) Dinah Pfizenmaier zum zweiten Platz nebst 900 Euro Prämie, vor einigen Tagen erlebte er die Bochumerin live bei den French Open. Die inzwischen 20-Jährige kämpfte sich in Paris als Qualifikantin überraschend bis in die zweite Runde, nahm mal eben 28000 Euro mit und kletterte in der Weltrangliste auf Platz 139.
Nun wäre es ungerecht, Roland Garros (Preisgeld 18,1 Millionen) mit dem Leipziger Sportforum (10260 Euro) zu vergleichen. Immerhin sind die 14. Internationalen Sächsischen Meisterschaften als einziges Turnier im Osten Bestandteil der German Masters Serie und auch in diesem Jahr stark besetzt. Sportler aus zehn Nationen schlagen auf, darunter sieben Herren und vier Damen aus den deutschen Top 100. Favorit André Begemann (Düsseldorf) wird an Nummer 20 geführt.
Sächsische Hoffnungsträger sind die für Dresden-Blasewitz startenden Christian Haupt (Nummer 51, an vier gesetzt) und Ralf Steinbach (Nr. 63/5). Die Leipziger Farben vertreten heute im Hauptfeld (ab 9 Uhr) Martin Backhaus, Oscar Jursza (beide RC Sport), Georg Matschke sowie die gestern in der Qualifikation siegreichen Franz Reuschel, Tore Waldhausen, Toni Pflug (alle LTC) und Tim Wittig (RC Sport).
Das Budget der Leipzig Open liegt nahezu unverändert bei 140000 Euro. Mathias Reuschel freut sich über die "erfolgreiche Symbiose von Wirtschaft und Sport", denn 68 Unternehmen unterstützen den Tennis-Höhepunkt, und viele Firmenbosse greifen beim traditionellen Wirtschaftsturnier am finalen Sonntag (Damen-Endspiel 12.30 Uhr, Herren 15 Uhr) selbst zum Schläger. Novum in Deutschland: Die Herren-Halbfinals steigen am Sonnabend (21 Uhr) unter Flutlicht.
Einige Stunden zuvor können die Zuschauer, die wie immer freien Eintritt genießen, einen Tennis-Helden vergangener Tage bewundern. Der zweifache Davis-Cup-Sieger Eric Jelen, 47, bestreitet morgen (13-14 Uhr) zunächst einen Showkampf und steht danach zum "Schnuppertennis" für Jung und Alt zur Verfügung. Steffen Enigk

Leipzig Fernsehen vom 15.06.2012

LVZ vom 14.06.2012

Konzentriert am Ball - der gebürtige Schkeuditzer Christian Haupt, 28, derzeit 51. der deutschen Rangliste. Foto: Christian Nitsche

Der große Tennis-Traum

Christian Haupt, 15-facher Sachsenmeister, möchte endlich auch die Leipzig Open gewinnen

Als Siebenjähriger schlug er Bälle mit Steffi Graf, stand später mit Tommy Haas auf dem Platz. Auch wenn Christian Haupt die ganz große Karriere versagt blieb, so sammelte er doch regionale Titel wie Briefmarken. Am vergangenen Wochenende wurde der 28-jährige zum 15. Mal Sachsenmeister (acht Siege im Freien, sieben in der Halle) und startet nun mit frischem Selbstvertrauen bei den Leipzig Open. Als erster Sachse möchte er bei den Internationalen Sächsischen Tennis-Meisterschaften triumphieren.
Die 14. Auflage des zur German Masters Serie zählenden Turniers beginnt heute (12 Uhr) mit der Qualifikation auf der Anlage des Leipziger Tennisclubs (LTC) am Sportforum. 30 Spieler ermitteln acht freie Plätze im Hauptfeld. Christian Haupt steigt erst morgen in der Runde der besten 32 ein. Der 51. der deutschen Rangliste ist an Nummer vier gesetzt. Im Vorjahr unterlag er im Halbfinale dem späteren Turniersieger Frank Wintermantel, diesmal will er mehr: "Natürlich ist es mein großer Traum, die Leipzig Open zu gewinnen. Aber dafür braucht man die richtige Tagesform und Glück bei der Auslosung. Bei der starken Konkurrenz wäre auch das erneute Halbfinale ein Erfolg für mich."
Haupt wuchs in Schkeuditz auf, hundert Meter von einem Tennis-Platz entfernt, begann mit sechs Jahren. Als sein Vater im Radio hörte, dass für das von Steffi Graf ins Leben gerufene Leipziger Nachwuchszentrum Talente gesucht werden, meldete er den Filius an. Der wurde als jüngster Teilnehmer eingeladen und durfte mit der deutschen Legende spielen.
Als Jugendlicher schlug er in Leipzig in der 2. Männer-Bundesliga auf, kam in Österreich mal zu einer Trainings-Stunde mit Tommy Haas. Haupt versuchte sich bei kleinen Turnieren in Polen, Tschechien, Griechenland, Rumänien, Liechtenstein, ergatterte einige Weltranglisten-Punkte. Den Durchbruch als Profi schaffte er nicht. "Auch weil es schwer war, Sponsoren für die hohen Kosten und gute Trainingspartner zu finden." Einst war Michael Stich sein Vorbild, heute schwärmt er von Roger Federer: "Der kann alles, ist sympathisch und bodenständig geblieben - für mich der Beste aller Zeiten."
Seit 2007 spielt Haupt für Dresden-Blasewitz in der 3. Liga und wohnt in der Elbestadt. Früher trainierte er täglich, inzwischen ist er froh, wenn er es dreimal in der Woche schafft. Er muss seinen Lebensunterhalt verdienen, arbeitet als freiberuflicher Tennis-Lehrer und an der Tennis-Schule des Vereins, bildet Talente am Dresdner Sportgymnasium aus. "Die Tage sind lang und mitunter stressig, aber ich komme finanziell über die Runden, und es macht viel Spaß." Nebenbei erwirbt er in Köln die A-Lizenz, wird den für seine Zukunft bedeutsamen und hochkarätigen Trainerschein am Jahresende in der Tasche haben.
Von schweren Verletzungen blieb er bisher verschont, will noch einige Zeit spielen, zumal Preisgelder wie bei den mit 10200 Euro dotierten Leipzig Open ein schönes Zubrot sind. "Der Ehrgeiz ist immer noch da, obwohl ich manchmal einen Tritt in den Hintern brauche und viel Selbstdisziplin."
Haupt lebt sportgerecht, ein Asket ist er nicht. Gern gönnt er sich ein gutes Essen oder Ausflüge mit Freundin und Eltern. "Ein Ausgleich zu den Wettkämpfen ist wichtig, man muss abschalten können." Das gelingt ihm auch beim Fußball. Haupt besucht Dresdner Zweitliga-Spiele, ist Dynamo- und Dortmund-Fan. Er sah das 5:2 der Borussen beim Pokal-Finale in Berlin, er hofft auf einen deutschen EM-Erfolg - und auf fünf eigene Siege am Wochenende. Dann wäre er der Champion bei den Leipzig Open. Steffen Enigk

LVZ vom 01.06.2012

Harte Brocken für Spitzenteams

[...]

Die Männer vom LTC 1990 sind in der Ostliga nach fünf Spieltagen mit einem Sieg Vorletzter und brauchen dringend Punkte für den Klassenerhalt. Diese sollen am Sonntag beim ungeschlagenen Zweiten Berliner Bären geholt werden. Hoffnungsvoll stimmt, dass die Leipziger ihren Spitzenspieler Jiri Skoloudik aufbieten können. Denn die tschechische Nummer eins des LTC ist beim Weltranglistenturnier in Koszalin in Runde zwei ausgeschieden. rb

LVZ vom 21.05.2012

Franz Reuschel beim Volley
Stark gespielt, doch mit dem Team verloren: Franz Reuschel. Foto: Ines Christ

 LTC-Männer rutschen auf Abstiegsplatz 

Die Tennis-Männer des Leipziger TC mussten am Wochenende bittere Pillen schlucken. Die erste schon vor dem ersten Aufschlag am Sonnabendvormittag bei den Känguruhs Berlin. Denn da stand endgültig fest, dass der LTC diese Ostliga-Partie und auch die gestrige auf heimischer Anlage gegen den Spitzenreiter Ahlbeck ohne ihre Nummer eins Jiri Skoloudik bestreiten muss. Denn der 25-jährige Tscheche saß immer noch beim Weltranglistenturnier im bulgarischen Plovdiv fest. 

"Hier hat es zwei Tage lang ununterbrochen geregnet. So stand die zweite Runde anstatt am Donnerstag erst am Sonnabend auf dem Programm", bedauerte Skoloudik sein Fehlen. Übrigens überstand er in Plovdiv auch die zweite Runde mit einem 6:2, 6:2-Sieg gegen den Italiener Tommaso Lago und scheiterte erst im Viertelfinale mit 4:6, 4:6 an dem an Nummer zwei gesetzten Ukrainer Ivan Sergejew. Aber da war es inzwischen schon später Samstagabend.
 Auch ohne ihr Ass lieferten die Leipziger zwei starke Spiele, standen aber gestern mit leeren Händen da. Denn nach dem 4:5 in Berlin verloren sie gegen Ahlbeck mit 3:6. Vor allem in der Hauptstadt war der LTC dem zweiten Saisonsieg ganz nahe. Nach den Einzeln stand es 3:3. Toni Pflug, der das Spitzenspiel gegen Alborz Akhavan 7:6 (7:5), 7:6 (7:5) gewann, holten Georg Matschke und Hennig Thrien die Punkte. Danach erspielten Tore Waldhausen und Hennig Thrien sogar das 4:3. Doch die restlichen beiden Doppel wurden hauchdünn im dritten Satz verloren.

Die Ahlbecker kamen zwar ohne den Briten Liam Broady, der 2011 im Wimbledon-Junioren-Finale stand, aber dennoch mit vier Polen und einem Briten sehr stark besetzt nach Leipzig. Trotzdem roch es zunächst nach einer Überraschung, denn Franz Reuschel und Henning Thrien brachten den LTC 2:1 in Führung. Nach dem zwischenzeitlichen 2:3 stand Georg Matschke dicht vor dem Gewinn, der das 3:3 bedeutet hätte. Doch nach seiner hauchdünnen Niederlage gingen die Leipziger mit einem 2:4-Rückstand in die Doppel. Waldhausen/Thrien sorgten mit ihrem Sieg nur noch für Ergebniskosmetik. 

Durch die Niederlagen rutschte der LTC wieder auf den vorletzten und damit auf einen Abstiegsplatz ab. Um sicher in der Ostliga zu bleiben, müssen nun von den restlichen drei Spielen zwei gewonnen werden. Rolf Becker 

LVZ vom 14.05.2012

Großer Jubel der LTC-Männer

Am dritten Spieltag in der Tennis-Ostliga jubelten die Männer des Leipziger TC über ihren ersten Saisonsieg. Der fiel auf der Nordanlage im Sportforum mit 8:1 gegen Grunewald TC Berlin zudem sehr hoch aus. "Das war fürs Selbstvertrauen sehr wichtig. Jetzt sind wir noch mehr davon überzeugt, dass der Klassenerhalt zu schaffen ist", freute sich Franz Reuschel, der einen von fünf Einzelpunkten für seine Mannschaft holte. Der Tscheche Jiri Skoulidik behauptete sich im Spitzenspiel klar mit 6:2, 6:2 gegen Torsten Schleidt und begab sich nach "vollbrachter Tat" sofort via Wien ins bulgarische Plovdiv. Dort nimmt er an einem Weltranglistenturnier teil. Außerdem gewannen Hallentennis-Landesmeister Tore Waldhausen, Georg Matschke und Henning Thrien, so dass der wichtige LTC-Erfolg bei einer 5:1-Führung bereits nach den Einzeln feststand. Durch den hohen Sieg verließen die Leipziger erstmals die Abstiegsplätze. rb 

LVZ vom 08.05.2012

LTC-Männer erneut geschlagen

Ostliga-Neuling LTC 1990 zog nach der 3:6-Auftaktniederlage gegen den SC Charlottenburg auch bei den Zehlendorfer Wespen mit 3:6 den Kürzeren. Dabei waren die Leipziger mit großen Hoffnungen in die Hauptstadt gereist, denn ihr Spitzenspieler Jiri Skoloudik war rechtzeitig vom Tennis-Weltranglistenturnier in Bosnien-Herzegowina wieder zurück.
Der 25-jährige Tscheche gewann sein Einzel und mit Franz Reuschel das Doppel. Darüber hinaus war noch Henning Thrien erfolgreich. Pech für den LTC, dass Toni Pflug gegen Nikolas Holzen beim 4:6, 0:4 verletzungsbedingt aufgeben musste (Oberschenkelzerrung). Zudem verloren Hallenlandesmeister Tore Waldhausen, Franz Reuschel und Georg Matschke. Durch die Niederlage fiel der LTC auf den vorletzten Platz zurück. rb

LVZ vom 04.05.2012

LVZ, 04.05.2012, Frauen des LTC 1990

Frauen mit viel Power

Zehn Tennis-Mannschaften kämpfen um Punkte

Zentrum

Sportliches Aushängeschild des auf der Nordanlage des Sportforums ansässigen Leipziger TC 1990 ist seit eh und je die erste Männermannschaft. In diesem Jahr spielt die Truppe erstmals in der Ostliga.
Doch es sind die Frauen, die in dieser Saison sogar für einen neuen sächsischen Rekord sorgen: Denn der LTC 1990 ist gleich mit zehn Frauen-Mannschaften im Punktspielbetrieb vertreten. Vier davon sind Aktive-Teams, sechs spielen in den Altersklassen der Senioren.
Die erste Frauen-Mannschaft gehört im achten Jahr in Folge der Landesoberliga an, in der sie im Vorjahr den vierten Platz belegte. "Irgendwann wollen auch wir mal in der Ostliga spielen. Für diese Saison ist der dritte Platz unser Ziel", unterstreicht Martina Bötel. Der LTC-Kapitän ist nach einem halbjährigen Studienaufenthalt aus Samoa zurückgekehrt.
Zusätzliche Verstärkung haben die LTC-Frauen aus Markranstädt erhalten. Denn die dortige TC-Vertretung wechselte komplett zum LTC und spielt nun als zweite Mannschaft in der Verbandsliga. Rolf Becker 

LVZ vom 02.05.2012

LTC verliert nach großem Kampf  Tennis-Ostliga: 

Neuling zieht gegen Charlottenburg 3:6 den Kürzeren  

 Beim gestrigen Punktspielauftakt in der Tennis-Ostliga mussten sich die Männer des Leipziger TC 1990 vor heimischer Kulisse dem SC Charlottenburg mit 3:6 geschlagen geben. Trotz dieser Niederlage sollte der Neuling aus diesem Spiel viel Zuversicht für den weiteren Verlauf der Meisterschaft geschöpft haben. 
 Auch ohne ihren tschechischen Spitzenspieler Jiri Skoloudik, der in dieser Woche ein Weltranglistenturnier in Bosnien-Herzegowina bestreitet, lieferten die Leipziger dem favorisierten Vorjahreszweiten einen Kampf auf Augenhöhe. Mit ihren Siegen in den Einzeln sorgten Sebastian Borchardt und Franz Reuschel zwischenzeitlich für das 2:2. Das sehr hart umkämpfte Spitzenspiel brachte dann die Vorentscheidung für die Gäste. Denn Toni Pflug unterlag dem favorisierten Christian Grünes nach über zweistündigem Kampf hauchdünn mit 7:5, 4:6, 8:10.
 Bei einem durchaus möglichen Erfolg von Toni Pflug wäre es mit einem 3:3 in die Doppel gegangen. So aber zogen die Berliner mit 4:2 in Front und brauchten aus den abschließenden Doppeln nur noch einen Punkt zum Gesamtsieg. 
 Als Toni Pflug und Henning Thrien ihr Doppel verloren hatten, war die Entscheidung gegen den LTC gefallen. "Diese Niederlage wirft die Mannschaft nicht um, denn die Truppe hat bei ihrer Ostliga-Premiere einen großen Kampf geliefert und zu Recht viel Beifall von den Zuschauern bekommen", anerkannte LTC-Clubchef Mathias Reuschel. Rolf Becker  

LVZ vom 30.04.2012

Umfangreiches Programm am 01. Mai

Mit einem umfangreichen Programm starten die Tennisspieler am 1. Mai in die Punktspiele. In der Ostliga bekommt es der Neuling Leipziger TC 1990 auf der Nordanlage des Sportforums ab 11 Uhr gleich mit einem dicken Brocken zu tun, denn der SC Charlottenburg war im Vorjahr Vizemeister. Hinzu kommt, dass die Gastgeber auf ihren tschechischen Spitzenspieler Jiri Skoloudik verzichten müssen, der in Bosnien-Herzegowina ein Weltranglistenturnier bestreitet. In der Oberliga steht auf der Anlage am Elsterwehr das Frauen-Derby zwischen RC Sport und LSC auf dem Programm (8.30 Uhr). Bei den Männern gastieren zwei Titelanwärter in Leipzig (13.30 Uhr). Weißer Hirsch Dresden spielt bei RC Sport II, Blasewitz II beim LTC II. Rolf Becker

LVZ vom 12.04.2012

Leipzig ist in der bevorstehenden Tennis-Punktspielsaison hochklassig wie nie vertreten. Dafür sorgen drei Aufsteiger. Die Männer vom RC Sport sind wieder in der Regionalliga Südost dabei. Der LTC kämpft erstmals in der Ostliga, und die Herren 30 des RC Sport spielen als einziges sächsisches Team in der 2. Bundesliga.

[...]

Auch die Männer des LTC bieten mit dem Italiener Jonatha Vitari, den Franzosen Nicolas Rakoccevic und Guillaume Pousin sowie Henning Thrien nominell vier Neue auf. In erster Linie sollen aber die Spieler, die den Aufstieg erkämpft haben, für den sicheren Klassenerhalt sorgen. Das sind der Tscheche Jiri Skoloudik, Toni Pflug, Tore Waldhausen, Sebastian Borchardt, Franz Reuschel und Georg Matschke. [...] Rolf Becker

LVZ vom 04.04.2012

Tennis-Tour mit dem LTC 1990 nach Kroatien

 

Wir sind dann mal weg:

Die Tennis-Männer des LTC (Mercedes-Benz-Team) bereiten sich derzeit in Kroatien auf die Saison vor. In der Ostliga will die Truppe mit Georg Matschke, Tore Waldhausen, Henning Thrien, Franz Reuschel, Manuel Paulick und Toni Pflug den Aufstieg in die Regionalliga schaffen. Noch bis zum Sonnabend klotzen die Jungs im schönen Küstenort Rabac ran. Nach der Einheit ist vor der Einheit - dazwischen kümmert sich Physiotherapeutin Nike um die strapazierten Muskeln, wird das Büfett geplündert, die Umgebung erkundet oder einfach mal nichts getan. 

LVZ vom 26.03.2012

Doppelerfolg für LTC-Männer

Die beiden Männer-Teams vom Leipziger TC feiern in der sächsischen Hallentennis-Oberliga einen bemerkenswerten Doppelerfolg. Die erste Vertretung gewann in der STV-Halle auch ihr letztes Spiel gegen den RC Sport mit 6:2 und beendete damit die Saison 2011/12 als ungeschlagener Meister. Toni Pflug, der das Spitzenspiel gegen Volker Schmidt 7:6, 7:6 gewann, Tore Waldhausen und Henning Thrien punkteten für den LTC. Mit dem 7:5-Sieg gegen Weißer Hirsch Dresden verteidigte der LTC II den zweiten Platz und komplettierte damit den Erfolg des Clubs vom Sportforum. Das Spitzenspiel gewann Franz Reuschel mit 7:6, 6:2 gegen Michael Pfeiff. rb

STV-Tennis vom 12.03.2012

Finals beim Hallentennis-Höhepunkt in Leipzig ohne sächsische Beteiligung

Die Endspiele bei der 14. Auflage des Leipziger Hallentennis-Turniers, das im Sportpark Leipzig zum dritten Mal als LTC-Daffner-Hallen-Cup über die Bühne ging, fanden ohne sächsische Beteiligung statt. Mit Christina Shakovets (TC Karlruhe-Rüppur) und Philipp Piyamongkul (TC Hof) wurden neue Namen in die Siegerliste eingetragen. In einem bis zuletzt spannenden Damen-Finale setzte sich die 18-jährige Christina Shakovets erst nach etwa drei Stunden mit 7:6(8:6), 3:6, 7:6(7:5) gegen die ein Jahr jüngere Lena Lutzeier (Rot-Weiß Köln) durch. Der 24-jährige Philipp Piyamongkul kam gegen den sechs Jahre jüngeren Vincent Jänsch-Müller (Hannoverscher TV) zu einem Abbruchsieg. Nach von Pyiamongkul mit 6:4 gewonnenem ersten Satz musste sein Gegner verletzt aufgeben. 
Die Hoffnungen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung von Christian Haupt (Blau-Weiß Dresden-Blasewitz), der das wichtigste Hallenturnier in Sachsen insgesamt schon dreimal als Turniersieger beendet hatte, erfüllten sich damit nicht. Für den 28-jährigen sächsischen Rekordmeister kam diesmal schon im Viertelfinale mit der klaren 3:6, 2:6-Niederlage gegen den späteren Sieger Piyamongkul das Aus. Bis ins Viertelfinale des Herren-Einzels kamen mit Georg Matschke (Leipziger TC 1990) und Artjom Agamov (TC Bad Weißer Hirsch Dresden) noch zwei weitere sächsische Spieler. Bei den Damen war für die beste Sächsin Anna Bram (SV Dresden Mitte) bereits in der zweiten Runde Endstation. Allerdings konnte die 16-jährige Hallen-Vizemeisterin nach klarem Auftaktsieg wegen starker Erkältung mit Fieber nicht mehr antreten. Rolf Becker

LVZ vom 12.03.2012

Tennis: Neue Cup-Gewinner 

 Bei der 14. Auflage des LTC-Daffner-Cups, Hallentennis-Höhepunkt in Sachsen, wurden gestern Abend im Sportpark Leipzig neue Namen in die Siegerliste eingetragen. Im Frauen-Wettbewerb besiegte die 18-jährige Christina Shakovets (TC Karlsruhe-Rüppur) die ein Jahr jüngere Lena Lutzeier (Köln) erst nach knapp drei Stunden 7:6 (8:6), 3:6, 7:6 (7:5). 
 Die Männer-Konkurrenz gewann Philipp Piyamongkol (23/TC Hof). Sein Gegner Vincent Müller-Jänsch (18/Hannoverscher TV) musste nach mit 4:6 verlorenem ersten Satz wegen Knieverletzung aufgeben. Titelverteidiger Christian Haupt (28/Schkeuditz) scheiterte bereits im Viertelfinale klar mit 3:6, 2:6 an Piyamongkol.
 Von der Leipziger Streitmacht trumpfte vor allem Georg Matschke vom ausrichtenden LTC stark auf. Der 22-Jährige spielte sich ins Viertelfinale und lieferte dort Vincent Jänsch-Müller einen großen Kampf. rb

LVZ vom 09.03.2012

Hallencup bietet Klasse und Masse

Das Tennis-Turnier, das von heute 12 Uhr bis Sonntag als LTC-Daffner-Hallencup im Sportpark Paunsdorf über die Bühne geht, hat sich zum Höhepunkt der Hallensaison in Sachsen gemausert. Das macht die Teilnehmerliste bei der 14. Auflage deutlich, bei der es um Punkte für die deutsche Rangliste und 2000 Euro Preisgeld geht. Sowohl die Klasse als auch die Masse des Feldes mit fast 100 Startern verspricht erstklassigen Sport.
Der Schkeuditzer Christian Haupt (28), der die Punktspiele für Dresden-Blasewitz bestreitet, startet als Titelverteidiger. Im Vorjahr erkämpfte der sächsische Rekordmeister zum dritten Mal die Trophäe. Namhaftester Kontrahent ist der 17-jährige Bastian Wagner aus Berlin, den Haupt im Vorjahr im Halbfinale bezwang. Auch Friedrich Klasen (19/Gifhorn), Christian Lichtenegger (24/Regensburg) und George von Massow (Hannover) gehören zum Favoritenkreis.
Auch Leipzig hat heiße Eisen im Feuer. Dazu zählen der 20-jährige Tore Waldhausen (LTC 1990), der in diesem Winter überraschend Sachsenmeister wurde, und der ein Jahr ältere Oscar Jursza (RC Sport), der erstmals für die Leipziger spielt. Er studiert in Leipzig und ist vom SC Charlottenburg zum Drittliga-Aufsteiger gewechselt.
Bei den Frauen führt Christina Shakovets (Karlsruhe) die Setzliste an. Die 17-Jährige ist die Nummer 23 in Deutschland. Sie hat sich mit mehreren Top-100-Spielerinnen auseinanderzusetzen. Sieht man von der 20-jährigen Würzburgerin Sofia Raevskaia ab, die mehrere Jahre dem RC Sport angehörte, ist in diesem Klassefeld keine Leipziger Spielerin zu finden, die in den Kampf um vordere Plätze eingreifen könnte. "Wir freuen uns, dass wir den Leipzigern Klasse-Tennis bieten können", meint LTC-Präsident Mathias Reuschel. rb

LVZ vom 11.02.2012

LTC-Tennis-Männer vorzeitig Meister

In der Hallentennis-Oberliga stehen die Männer des LTC vorzeitig als Meister fest. Auch mit ersatzgeschwächtem Team - Hallen-Landesmeister Tore Waldhausen und Toni Pflug fehlten - feierten die Leipziger am vorletzten Spieltag mit dem hart erkämpften 7:5 beim TC Bad Weißer Hirsch Dresden im fünften Spiel den fünften Sieg. Damit können sie von keiner Mannschaft mehr von der Spitze verdrängt werden. Im Kampf um Platz zwei liegen mit RC Sport und LTC II noch weitere Leipziger Teams gut im Rennen. rb

LVZ vom 31.01.2012

Wer mit hungrigem Magen zum Ball des Sports auf die Neue Messe kommt, muss zunächst stets einen 60-minütigen Ehrungs-Marathon überstehen. Verdient haben es die Athleten und Funktionäre allemal, zumal die Mischung aus Spitzen- und Breitensport auf der Bühne einen gute Mix darstellt. Beim 21. Leipziger Ball des Sports bemühten sich sowohl Stadtsportbund (SSB)-Präsident Uwe Gasch als auch OBM Burkhard Jung um kurze Ansprachen - und kamen den Hungrigen damit sehr entgegen. Der ehemalige Sportamts-Chef Siegwart Karbe war bereits im Jahr seines Ruhestandes für sein Lebenswerk ausgezeichnet worden. Da er aber noch immer ehrenamtlich aktiv ist, gehörte der SSB-Vize erneut zu den Geehrten, auch wenn er dies bescheiden wie immer als "Durchhalte-Orden" abtat. "Ohne ihn stünde ich heute nicht hier", sagte Burkhard Jung, der extra noch einmal zum Mikrofon griff: "Er hat mich in die tiefsten Geheimnisse des Leipziger Sports eingewiesen, als ich 1999 Beigeordneter wurde." Außerdem freuten sich Alina Goncharenko (Tanzsportverein Joker), Christa Hühn (Gesundheitssportverein), Jens Januszewski (SV Mölkau), Gudrun Nehne (Postsportverein) und Franziska Starke (Leipziger Tennisclub 1990) über die Würdigung ihres Ehrenamtes auf großer Bühne.

LVZ vom 30.01.2012

Tennis: Paukenschlag durch LTC-Frauen
Die Frauen des Leipziger TC 1990 haben in Sachsens Hallentennis-Oberliga Spitzenreiter Blau-Weiß Dresden-Blasewitz mit 10:2 in der Abtnaundorfer STV-Halle bezwungen. Im Einzel gewannen die LTC-Frauen Katharina Nett, Cora Graneist und Charlotte Strang mit 6:2. Nett/Strang und Martina Bötel/Graneist siegten in den Doppeln. Dadurch zog der LTC am spielfreien LSC 1901 vorbei. Bad Lausick unterlag der TG Stadtpark Chemnitz mit 0:12 und bleibt Schlusslicht der Tabelle. rb

Sachsentennis Ausgabe 4/2011

LVZ vom 20.12.2011

Tennis-Meister vom Leipziger TC: Tore Waldhausen. Foto: Christian Nitsche

Paukenschlag vorm Fest

Tennis: Tore Waldhausen holt Sachsenmeistertitel

Ein Paukenschlag vor dem Fest gelang Tore Waldhausen vom Leipziger TC als neuer Sachsenmeister unterm Hallendach. Vor dem Endspiel der 20. Titelkämpfe schienen die Fronten in Abtnaundorf klar. Der 19-jährige Hallenser Ralf Steinbach war haushoher Favorit. Doch sein ein Jahr älterer Kontrahent Waldhausen, der durch sein Studium an der HTWK aus Wernigerode nach Leipzig kam und mit dem LTC den Aufstieg in die Ostliga geschafft hat, triumphierte deutlich mit 6:4, 6:3.
Lange nach vollbrachter Tat saß der 1,92 m große junge Mann gedankenverloren auf der Bank, ehe zum Geschehen sagte: "Wir kennen uns natürlich ganz genau, denn wir stammen ja beide aus Sachsen-Anhalt und haben schon oft gegeneinander gespielt. Bis zum Alter von 14, 15 Jahren war es ausgeglichen. Doch in den letzten vier, fünf Jahren habe ich gegen Ralf nie mehr gewinnen können."
Dass in diesem Falle Worte wie Paukenschlag oder Sensation angebracht sind, das machen auch die unterschiedlichen Plätze deutlich, die beide in der deutschen Rangliste einnehmen. Steinbach gehört als Nummer 60 schon zum illustren Kreis der Top 100, Waldhausens Name taucht überhaupt nicht auf. "Ich habe mir gesagt: Nutze die Chance, die du eigentlich überhaupt nicht hast. Und ich wusste von früheren Spielen gegen ihn, dass Ralf immer dann aus dem Rhythmus kommt, wenn er sich über sein Spiel oder das des Gegners ärgert", so Waldhausen.
Und genau das ist eingetreten. Gegen den aggressiv spielenden Leipziger fand Steinbach nie ein Mittel, vor allem kam der besonders in der schnellen Halle wichtige Aufschlag nicht. Elf Doppelfehler sind des Guten viel zu viel. Und dann legte sich der Top-Favorit auch noch pausenlos mit dem Schiedsrichter an. So kam es, wie es kommen musste. Waldhausen ließ sich nach gewonnenem ersten Satz auch von einem 0:3-Rückstand nicht aus der Ruhe bringen. Beim 5:4 im zweiten Satz nutzte er gleich seinen ersten Matchball zum Siegtreffer. Clubkamerad Franz Reuschel komplettierte den Leipziger Erfolg mit Bronze.
Noch nicht ganz mithalten konnte die junge Frauen-Streitmacht. Spätestens im Viertelfinale war Schluss. Rolf Becker

LVZ vom 19.12.2011

Tore Waldhausen sorgt für Sensation

Die 20. Tennis-Landesmeisterschaften gingen gestern in Abtnaundorf mit einer Sensation zu Ende. Der 20-jährige Tore Waldhausen vom Leipziger TC, der schon im Halbfinale mit dem 3:6, 7:6 (7:5), 10:6-Sieg gegen den an zwei gesetzten Artjom Agamov (Dresden) überraschte, setzte sich im Endspiel gegen den favorisierten Ralf Steinbach (19/Dresden) mit 6:3, 6:4 durch. rb

STV-Tennis.de vom 19.12.2011

Sarah-Maria Richter und Tore Waldhausen neue Hallen-Landesmeister

Die 20. Sächsischen Hallen-Landesmeisterschaften, die in der STV-Halle in Leipzig-Abtnaundorf mit der Rekordbeteiligung von 63 Aktiven über die Bühne gingen, endeten in der A-Klasse mit den Titelgewinnen von Sarah-Maria Richter (Blau-Weiß Dresden-Blasewitz) und Tore Waldhausen (Leipziger TC 1990). Für die 18-jährige Gymnasiastin aus Dresden war es bereits der dritte Titelgewinn unter dem Hallendach und sie wurde damit ihrer Favoritenrolle überzeugend gerecht. Die Linkshänderin blieb ohne Satzverlust. Nach dem 6:3,6:1-Halbfinalsieg gegen ihre 13-jährige Clubkameradin Laura Kretzschmar entschied sie das Endspiel mit 6:3, 6:3 gegen die tapfer dagegen haltende Anna Bram (16/SV Dresden Mitte) für sich. Auch der dritte Platz ging durch Mandy Müller (16/TC Bad Weißer Hirsch Dresden), die im kleinen Finale Laura Kretzschmar mit 1:6, 6:0, 10:5 bezwang, in die Landeshauptstadt.
Der 20-jährige Tore Waldhausen, der durch das Studium nach Leipzig gekommen ist, erkämpfte seinen überhaupt ersten sächsischen Landesmeistertitel und sorgte damit für eine Riesenüberraschung. Schon sein 3:6, 7:6(7:5), 10:6-Sieg im Halbfinale gegen den an zwei gesetzten Artjom Agamov (TC Bad Weißer Hirsch Dresden) konnte nicht erwartet werden. Einem echten Paukenschlag kam danach aber gleich, dass er auch das Endspiel gegen Ralf Steinbach (Blau-Weiß Dresden-Blasewitz) für sich entschied, und das mit 6:3, 6:4 sogar sehr deutlich. Denn der 19-jährige Steinbach, der erst wenige Tage vor den Titelkämpfen vom TC Sandanger Halle in den Dresdner Waldpark gewechselt war, ging durch die Nichtteilnahme von Rekordmeister Christian Haupt (Blau-Weiß Dresden-Blasewitz) als Nummer 60 der aktuellen deutschen Rangliste als haushoher Favorit in diese Titelkämpfe. Doch dieser Rolle konnte er nie gerecht werden. Den dritten Platz belegte Franz Reuschel (Leipziger TC 1990). Im kleinen Finale führte der 26-jährige Leipziger mit 6:2, 3:0 gegen Artjom Agamov. Bei diesem Stand gab der Dresdner auf.
Zudem wurde in der B-Klasse des Herren-Einzels um den Titel gekämpft. Den sicherte sich der 26-jährige Sven Heise (BSV Chemie Radebeul), der sich im Endspiel gegen Oliver Koster (16/Leipziger SC 1901) mit 6:3, 6:4 durchsetzte.
Rolf Becker

LVZ vom 15.07.2011

Lydia Steinbach Favoritin bei Dunlop-Cup

Nur vier Wochen nach den Internationalen Sächsischen Meisterschaften, den Leipzig Open, wird heute erneut attraktives Tennis in Leipzig geboten. Bereits zum 18. Mal macht die Turnierserie um den Dunlop-Cup Ost, die kurz nach der Wende in den neuen Bundesländern aus der Taufe gehoben wurde, auf der Nordanlage des Sportforums Station. Die Veranstaltung, die seit einigen Jahren als Volksbank Leipzig Cup über die Bühne geht, ist der Gastgeber seit der Premiere im Jahr 1994 der Leipziger TC 1990. "Auch in diesem Jahr verspricht die Meldeliste sehr guten Sport", freut sich Turnierdirektor Uwe Elze auf die bevorstehenden drei Tage.
So befinden sich im Feld der etwa 40 Teilnehmer bei den Frauen und Männern mehrere deutsche Ranglistenspieler aus sieben Bundesländern. An ihrer Spitze steht mit Lydia Steinbach eine Spielerin, die fast ein Jahrzehnt lang das Aushängeschild des sächsischen Tennis war. Die jetzt 30-Jährige, die seit vier Jahren für den Bundesligisten Rot-Weiß Wahlstedt spielt, ist zweifache deutsche Meisterin, gewann acht Mal die Internationalen Sächsischen Meisterschaften und trug sich auch beim Dunlop-Cup Ost mehrfach als Siegerin ein, und das nicht nur in Leipzig.
"Ich freue mich immer, wenn ich in Leipzig ein Turnier bestreiten kann. Da die Punktspiele in der 1. Bundesliga letztes Wochenende abgeschlossen wurden, ergibt sich für mich die Möglichkeit zur Teilnahme an diesem Turnier", so Lydia Steinbach. Hinter der haushohen Favoritin zählt neben Lidia Usinger (TV Berlin-Frohnau) und Celina Bester (Rot-Weiß Seeburg) auch die frisch gebackene sächsische Landesmeisterin Andrea Fischer (Leipziger SC 1901) zu den Anwärterinnen auf den Einzug ins Endspiel.
Bei den Männern stehen die Chancen auf ein erfolgreiches Abschneiden der Leipziger nicht so gut. Denn mit dem achtfachen Landesmeister Martin Backhaus (RC Sport/Urlaub) und seinem Vorgänger Toni Pflug (Leipziger TC 1990/verletzt) fehlen zwei aussichtsreiche Spieler. So können sich in der von Stefan Göllner (MTV Bamberg) und Alborz Akhavan (Känguruhs Berlin) angeführten Setzliste von der heimischen Streitmacht Tore Waldhausen und Franz Reuschel (beide Leipziger TC 1990) noch die besten Chancen ausrechnen. Der erste Aufschlag erfolgt heute 16 Uhr, an diesem Sonnabend und Sonntag ist jeweils 9 Uhr Spielbeginn. Rolf Becker

LVZ vom 15.07.2011

Toni Pflug muss verletzt passen

Tennis: Nicht alle LTC-Spieler beim Volksbank-Cup in Aktion

ZENTRUM
Nur vier Wochen nach den Leipzig Open steht die Nordanlage des Sportforums schon wieder im Zeichen eines Tennis-Höhepunkts. Heute beginnt der Volksbank-Cup, der im Rahmen der traditionellen Serie um den Dunlop-Cup Ost
stattfindet. Die Spieler des gastgebenden Leipziger TC 1990 sehen dieses hochkarätige Turnier auch als eine wichtige Generalprobe für die Ende August beginnenden Aufstiegsspiele zur Ostliga. Denn dafür haben sich die LTC-Männer als Landesmeister qualifiziert. Das waren sie auch im Vorjahr schon, doch da verpassten sie durch die 4:5-Niederlage im entscheidenden Spiel gegen TV Berlin-Frohnau den Sprung nach oben nur knapp. „Das soll uns diesmal nicht wieder passieren. Deshalb wollen wir im Vorfeld auch alle Gelegenheiten nutzen, um uns für die wichtigsten Spiele des Jahres in beste Form zu bringen. Eine sehr gute Möglichkeit dafür ist der Volksbank-Cup“, unterstreicht LTC-Spieler Franz Reuschel. Der 26-jährige Medizinstudent steht auch selbst in der Meldeliste. Mit ihm ist mit Tore Waldhausen auch ein weiterer Stammspieler der Meisterschaft in Aktion. Doch Toni Pflug sucht man vergebens. Der Sachsen-Meister von 2010 hat sich bei den kürzlich in Chemnitz ausgetragenen  Landesmeisterschaften eine Handverletzung zugezogen. Diese zwingt den 21-Jährigen zum Pausieren. „Bis zum Beginn der Aufstiegsspiele vergehen ja noch sechs Wochen, und bis dahin ist Toni wieder fit“, ist Reuschel sicher. Rolf Becker

LVZ vom 20.06.2011

LVZ vom 20.06.2012

Stürmische Leipzig Open

Großer Zuspruch von Publikum und Wirtschaft beim 13. Internationalen Tennis-Turnier

Leipzig. Die Tribüne war voll, der VIP-Bereich platzte aus allen Nähten: Über 300 Zuschauer erlebten gestern die Finalsiege der Kroatin Ivana Lisiak und des Heidelbergers Frank Wintermantel bei den Leipzig Open.

Von STEFFEN ENIGK

Sturmböen fegten über die Plätze am Sportforum, bliesen Spielern und Publikum den Sand in Gesicht. Doch sogar umgewehte Sonnenschirme taten der guten Stimmung bei den mit 10 200 Euro dotierten 13. Internationalen Sächsischen Tennismeisterschaften keinen Abbruch. „Ich bin sehr zufrieden, das war ein Highlight in neuer Dimension“, sagte Mathias Reuschel. Der Präsident des gastgebenden Leipziger Tennisclubs (LTC) freute sich über hochklassigen Sport und große Resonanz bei Zuschauern und Wirtschaft.

43 Unternehmer hatten am Vormittag beim Firmenturnier selbst zum Schläger gegriffen – Rekordbeteiligung. In die Endspiele der Leipzig Open zogen überraschend zwei Abiturienten ein. Dinah Pfizenmaier aus Bochum hatte im Halbfinale die achtmalige Leipzig-Siegerin Lydia Steinbach (Halle) ausgeschaltet (6:4, 2:6, 6:1) und leistete auch Ivana Lisiak beim 2:6, 6:7 (4:7) erbitterten Widerstand. Doch die 24-jährige Kroatin, einst 95. der Weltrangliste und 2006 erst in der 3. Runde der French Open an Martina Hingis gescheitert, war etwas
cleverer und heimste den Siegerscheck über 1900 Euro ein. Pfizenmaier durfte sich mit 900 Euro trösten und lobte das Turnier. „Super Organisation mit riesigem Aufwand, ich habe mich sehr wohl gefühlt“, meinte die deutsche Nummer 38, die sich demnächst im Profitennis ausprobieren will.

Dies gilt auch für Ralf Steinbach, ebenfalls 19 und noch mitten im Abitur-Stress. Der Sportgymnasiast aus Halle, der bisher im Schatten seiner Schwester Lydia stand, hatte den gestrigen Sonntag eigentlich zum Lernen für seine Ethik-Prüfung am kommenden Mittwoch eingeplant, kämpfte sich jedoch bis ins Finale vor, wo er gegen Frank Wintermantel im zweiten Satz einen 2:5-Rückstand aufholte und drei Matchbälle abwehrte, sich dem 22-jährigen Sportstudenten aus Heidelberg aber schließlich 5:7, 5:7 geschlagen geben musste. 

Steinbach, der in Deutschland an 73 geführt wird und Andy Roddick als Vorbild nennt („Auch meine Stärken sind Aufschlag und Vorhand“), wird sich jetzt ein Jahr lang auf Tennis konzentrieren: „Ich möchte versuchen, über kleinere Profi-Turniere auf die ATP-Tour zu kommen.“ Wintermantel, fünffacher deutscher Jugendmeister und derzeit Ranglisten-58., hatte im Halbfinale den Schkeuditzer
Christian Haupt 6:3, 6:4 bezwungen und damit die Hoffnungen auf den ersten sächsischen Herren-Erfolg in Leipzig zerstört. Haupt („Ich hatte mir mehr ausgerechnet“) wird 2012 einen neuen Anlauf nehmen. Dann soll das Turnier (bisheriger Etat 150 000 Euro) weiter wachsen.

„Wir werden das Preisgeld erhöhen und noch eine Tribüne bauen“, kündigte Mathias Reuschel an. „Die Wirtschaft engagiert sich stark, aber wir brauchen auch die Stadt noch mehr als Partner“, weiß der LTC-Chef. Dass  Sportbürgermeister Heiko Rosenthal (Linke) die Players Night besuchte und Wirtschaftsbürgermeister Uwe Albrecht (CDU) zum Finaltag kam, wertet Reuschel als wichtiges Zeichen der Wertschätzung: „Wir sind auf gutem Weg, die Leipzig Open als regionales Spitzen-Event mit internationalem Flair zu etablieren.“

Beilage der Leipziger Volkszeitung

18.06.2011 14:30

Alle, die die Leipziger Volkszeitung abonniert haben, werden die 18-seitige Beilage über die LEIPZIG OPEN 2011 und den LTC 1990 entdeckt haben - für alle anderen gibt es sie nun auch hier zum Download.

PS: Auf Seite 2 gibt es eine Überraschung für unsere Jüngsten!!!

LVZ vom 18.06.2011

Leipzig Open

Heimische Asse trumpfen auf

Gestern ging es bei den 13. Internationalen Sächsischen Tennis-Meisterschaften, den Leipzig Open, gleich richtig zur Sache, denn am Abend standen schon die jeweils besten Acht bei den Frauen und Männern fest. Erfreulich dabei, dass die heimischen Männer unerwartet gut mitmischten. Denn mit dem Schkeuditzer Christian Haupt, dem Tschechen Jiri Skoloudik, seit sieben Jahren die Nummer eins beim gastgebenden LTC 1990, und Thomas Weiß (RC Sport) steht ein Trio im Viertelfinale. Der 27-jährige Haupt errang dabei mit dem 6:2, 6:3 gegen den Christian Matic (25/TG Alsterquelle Henstedt-Ulzburg) den klarsten Sieg. Skoloudik bekam es mit dessen jüngerem Bruder Nico Matic (19/Hamburger Poloclub) zu tun und hatte beim 6:2, 4:6, 6:3 zwischenzeitlich Mühe. Für die größte Überraschung sorgte der 31-jährige Thomas Weiß, der erst über die Qualifikation ins Hauptfeld gekommen war. Sein 6:3, 7:6-Erfolg gestern Abend gegen Lynn-Max Kempen (BW Halle/Westfalen) war damit schon sein vierter Sieg bei diesem Turnier. An Kempen war zuvor Sachsens Landesmeister Toni Pflug (LTC 1990) gescheitert.
Ähnliches gibt es von Leipzigs Frauen nicht zu berichten, im Gegenteil: Mit der Bezirksmeisterin Andrea Fischer (LSC 1901) sagte die aussichtsreichste am Abend vor Turnierbeginn "aus beruflichen Gründen" ab. Eine Entschuldigung, die - zumindest zu dem späten Zeitpunkt - für Turnierdirektor Uwe Elze völlig unverständlich war. Die Favoritinnen zogen mit klaren Siegen ins Viertelfinale ein. Die 24-jährige Kroatin Ivana Lisjak fegte die Bulgarin Angela Dishkova mit 6:0, 6:0 vom Platz. Rekordsiegerin Lydia Steinbach (Wahlstedt) machte beim 6:1, 6:1 gegen Katrin Wojtecki (Berliner SC) ebenfalls kurzen Prozess. Heute stehen ab 11.30 die Viertelfinals der Frauen auf dem Programm, danach folgen die Viertelfinals der Männer. Rolf Becker

LVZ vom 17.06.2011

Freuen sich auf die Leipzig Open: Sachsens Verbands-Chefin Christina Hellmich und LTC-Präsident Mathias Reuschel. Foto: Christian Nitsche

"Die Qualität des Turniers steigt ständig"

Leipzig Open versprechen hochklassiges Tennis / 50 Sponsoren, 150 000 Euro Etat, freier Eintritt am Sportforum

"LTC - das steht für Lust, Temperament und Charme", meint Mathias Reuschel verschmitzt. Der Präsident des Leipziger Tennisclubs 1990 (LTC) ist davon überzeugt, dass die Leipzig Open den Zuschauern am Wochenende hochklassigen Sport bieten und allen Beteiligten jede Menge Spaß bringen. Die Zahl 13 sei keinesfalls ein schlechtes Omen. "Wir haben ein exzellentes Teilnehmerfeld und sind bestens vorbereitet", sagt Reuschel vor der 13. Auflage der "Internationalen Sächsischen Tennis-Meisterschaften" auf der LTC-Anlage am Sportforum.
32 Herren und 25 Damen aus fünf Ländern streiten in den Hauptfeldern um insgesamt 10200 Euro Preisgeld. Es ist das höchstdotierte Turnier in Sachsen und das einzige der German Masters Series im Osten. "Darauf sind wir stolz, die Qualität des Turniers steigt ständig", erklärt Christina Hellmich. Die Präsidentin des Sächsischen Tennis Verbandes lobt die LTC-Organisatoren und hofft, "dass endlich mal ein Sachse in Leipzig gewinnt".
Christian Haupt könnte diese Premiere gelingen. Der für Dresden startende Schkeuditzer ist an Nummer 7 gesetzt. Als Favorit auf den Siegerscheck über 1900 Euro gilt jedoch Titelverteidiger Sergey Betov aus Weißrussland. Dass gestern 13 Herren in die Qualifikation mussten, und zwar alle Spieler jenseits der deutschen Top 300, illustriert die Stärke des Feldes. Dass dabei mit Tore Waldhausen und Georg Matschke zwei LTC-Spieler überraschend ins Hauptfeld einzogen, verdient Respekt. Bei den Damen muss sich die an 2 gesetzte achtmalige Leipzig-Siegerin Lydia Steinbach aus Halle vor allem mit Ivana Lisjak auseinandersetzen. Die Kroatin, Nummer 287 der Welt, startete schon bei allen vier Grand-Slam-Turnieren und führt das Tableau an.
Mathias Reuschel ist froh darüber, "dass die Leipziger Wirtschaft unser Turnier so gut mitträgt". Rund 50 Sponsoren tragen zum Gesamtetat von 150 000 Euro bei. Der LTC-Chef betont, dass ein Teil der Einnahmen stets in die Infrastruktur fließt. In den vergangenen Jahren entstanden so drei neue Tennisplätze und eine Tribüne, das Vereinsheim wurde gerade frisch saniert. Da ist es eine schöne Selbstverständlichkeit, dass fast zwei Drittel der 285 LTC-Mitlieder bei Ausrichtung und Organsisation helfen.
Die Unternehmensbosse aber zahlen nicht nur, sondern greifen auch selbst zum Tennisschläger. Für das traditionelle Turnier der Leipziger Wirtschaft am Sonntag lagen gestern bereits 30 Meldungen vor. Am Finaltag steigt zudem ein Kinderfest. Ebenfalls familienfreundlich: Der Eintritt zu den Leipzig Open ist frei. Steffen Enigk
Zeitplan, heute, 10 Uhr: Spielbeginn Hauptfelder.
Sonnabend, 10 Uhr: Achtel- und Viertelfinale Damen und Herren. 16.30 Uhr: Halbfinale Damen.
Sonntag, 10 Uhr: Halbfinale Herren. 12.30 Uhr: Finale Damen. 15 Uhr: Finale Herren.

LVZ vom 16.06.2011

Leipzig Open

Gastgeber in starker Besetzung

Die Anhänger des Tennissports in und um Leipzig kommen am Wochenende voll auf ihre Kosten. Denn auf der Nordanlage des Sportforums ist der LTC 1990 Gastgeber für die 13. Auflage der Internationalen Sächsischen Meisterschaften, der Leipzig Open. Die Veranstaltung ist inzwischen die bedeutendste dieser Sportart in den neuen Bundesländern, denn sie ist als einzige Bestandteil der attraktiven Head German Masters Serie des Deutschen Tennis Bunds.
Für die ständig gewachsene Bedeutung und Beliebtheit dieses Turniers spricht, dass aufgrund des großen Teilnehmerfeldes bei den Herren erstmals eine Qualifikation durchgeführt wird. Bei dieser kämpfen heute 23 Spieler um acht freie Plätze im Hauptfeld. Unter ihnen befinden sich alle sächsischen Asse mit Ausnahme von Freiluft-Landesmeister Toni Pflug und Sebastian Borchardt (beide LTC), die durch eine Wildcard direkt ins Hauptfeld gekommen sind. Der seit sieben Jahren für den LTC spielende Tscheche Jiri Skoloudik gehört zu den gesetzten Spielern, wie auch alle Leipziger Teilnehmer, insgesamt zehn an der Zahl.
Zu den aussichtsreichsten von ihnen zählen Routinier Martin Backhaus, der mit seinen im Freien und in der Halle errungenen sieben Landesmeistertiteln zu den erfolgreichsten sächsischen Spielern gehört, Bezirksmeister Thomas Weiß, der mehrfache Vize-Landesmeister Mark Tanz (alle RC Sport) und Tore Waldhausen (LTC). "Schon die Qualifikation ist so stark besetzt, dass die erforderlichen zwei Runden tollen Sport versprechen", ist sich Turnierdirektor Uwe Elze sicher. Die erste Quali-Runde findet ab 13 Uhr statt, die acht Begegnungen der zweiten und entscheidenden zweiten Runde sind für 16 Uhr vorgesehen. Damit stehen die acht Qualifikanten heute Abend fest und das 32-köpfige Hauptfeld ist komplett. Rolf Becker

LVZ vom 13.03.2011

Lokalmatador feiert dritten Turniersieg

Tennis: Christian Haupt gewinnt LTC-Daffner-Hallen-Cup

Die 13. Auflage des wichtigsten Hallentennis-Turniers in den neuen Bundesländern, zum zweiten Mal als LTC-Daffner-Hallen-Cup ausgetragen, endete gestern Nachmittag im Sportpark Leipzig mit den Siegen des für Blau-Weiß Dresden-Blasewitz spielenden Schkeuditzers Christian Haupt und von Dinah Pfizenmaier (VfL Bochum). Der 27-jährige Lokalmatador trug sich damit bereits zum dritten Mal in die Siegerliste ein, die acht Jahre jüngere Dinah Pfizenmaier beendete ihren ersten Auftritt in Leipzig gleich als Siegerin.

Der dritte Turniersieg von Christian Haupt war zugleich sein überzeugendster in Paunsdorf. Denn Sachsens Rekordmeister gab im gesamten Turnierverlauf keinen einzigen Satz ab. Nach dem 6:2, 6:1-Halbfinalsieg gegen Bastian Wagner (Blau-Weiß Berlin) ließ der Schkeuditzer im Endspiel auch Daniel Masur (Mindener TK) bei seinem 6:2,6:2-Sieg nicht die Spur einer Chance. Dabei hatte der erst 16-jährige Masur, der als Nummer zwei seiner Altersklasse zu den aktuell größten Talenten in Deutschland zählt, im Halbfinale den mitfavorisierten Sachsen-Anhalt-Meister Ralf Steinbach (Sandanger Halle) mit 7:6(8:6), 0:6, 6:4 niedergerungen. Doch im Endspiel zeigte Haupt dem jungen Mann seine noch vorhandenen Grenzen auf. Von Anfang an dominierte er mit hohem Tempo das Geschehen, schlug vor allem sehr gut auf. Damit war nach  von nur 44 Minuten die Entscheidung gefallen. "Natürlich freue ich mich, dass es so gut für mich gelaufen ist. Ich habe mich diesmal auch von Anfang an sehr gut gefühlt", jubelte Haupt nach diesem tollen Auftritt.

Er rettete damit die Ehre der heimischen Streitmacht. Denn für alle Leipziger war im Männer-Einzel spätestens in der zweiten Runde Endstation. Auch Sachsens Freiluft-Landesmeister Toni Pflug (Leipziger TC 1990) scheiterte da trotz streckenweiser starker Gegenwehr an Christian Grünes (SC Charlottenburg) mit 4:6, 2:6. Von den Leipziger Frauen überstand sogar keine die erste Runde. Am besten schlug sich noch Sachsens Vizemeisterin Andrea Fischer (Leipziger SC 1901), die aber auch ihr Auftaktspiel gegen die für Rot-Weiß Potsdam spielende Bulgarin Hristina Dishkova mit 5:7, 6:3, 0:6 verlor. Wie Haupt blieb auch Dinah Pfizenmaier ohne Satzverlust und feierte auch im Endspiel gegen die erst 15-jährige Jana Nabel (Braunschweiger THC) einen klaren 6:2, 6:2-Erfolg. "Leipzig war ganz toll für mich. Denn es war nach Schulteroperation mein erstes Turnier nach sechs Monaten und damit zugleich das erste in dieser Hallensaison. Ich bin überglücklich", jubelte die junge Bochumer Bundesligaspielerin. "Die Veranstaltung hat wieder alle Erwartungen erfüllt. Das betrifft auch die für ein Hallenturnier riesige Teilnehmerzahl von 180 Aktiven", zog Mathias Reuschel, der Präsident des gastgebenden Leipziger TC 1990, ein durchweg positives Fazit. Neben den 81 Frauen und Männern, die bei den "Großen" um die Siege kämpften, waren zudem 67 Mädchen und Jungen bei den Jüngsten und 32 beim Doppel-Turnier "Gemeinsam für Sachsen" in Aktion.   Rolf Becker

LVZ vom 12.03.2011

Schwerer Stand für heimische Tennis-Asse

Der gestrige Auftakt des Leipziger Hallentennis-Turniers um den LTC-Daffner-Cup machte schon deutlich, welch schweren Stand die heimischen Asse bei der starken Konkurrenz haben. So verlor Landesmeisterin Sarah-Maria Richter (Dresden-Blasewitz) 4:6, 2:6 gegen Luise Intert (Wahlstedt). Christian Haupt kam als top-gesetzter Spieler kampflos in die zweite Runde. Mit Siegen starteten Toni Pflug, Tore Waldhausen, Sören Stahlberg und Christoph Klamann vom gastgebenden LTC. rb

LVZ vom 11.03.2011

Toni Pflug. Foto: Christian Nitsche

Spitzentennis in der Halle

Turnier in Paunsdorf sehr gut besetzt

Ab heute wird im Sportpark Leipzig in Paunsdorf bereits zum 13. Mal Spitzentennis geboten. Aus kleinen Anfängen heraus hat sich das Turnier, das zum zweiten Mal als LTC-Daffner-Hallen-Cup ausgetragen wird, zur mit Abstand wichtigsten Tennis-Veranstaltung entwickelt, die in den neuen Bundesländern in der Hallensaison stattfindet. "Im Feld von über 80 Frauen und Männern befinden sich acht Top-100-Aktive der deutschen Rangliste", berichtet Turnierdirektor Uwe Elze.
Mit dabei sind die besten sächsischen Spielerinnen und Spieler mit den Hallen-Landesmeistern Christian Haupt und Sarah-Maria Richter (beide Dresden-Blasewitz) an der Spitze. Der 27-jährige Schkeuditzer Haupt führt sogar die Setzliste im Männer-Einzel ein. Vor allem sein langjähriger Rivale Christian Grünes (Charlottenburg), Phillip Regnat (Großhesselohe), Christian Lichtenegger (Regensburg) und der 18-jährige Sachsen-Anhalt-Meister Ralf Steinbach (Halle) wollen ihm den Sieg streitig machen. Heißestes Leipziger Eisen ist mit dem 20-jährigen Toni Pflug (LTC 1990) der amtierende Sachsen-Meister im Freien.
Bei den Frauen zählt die 17-jährige Sarah-Maria Richter (Dresden-Blasewitz) nicht einmal zum engsten Kreis der Favoritinnen, der von Anna Klasen (Gifhorn) und Dinah Pfizenmaier (Bochum) angeführt wird.
Vor den Leipziger Spielerinnen, von denen Andrea Fischer (Leipziger SC 1901), die sowohl in der Halle als auch im Freien sächsische Vizemeisterin ist, steht eine sehr schwere Aufgabe. Der erste Aufschlag erfolgt heute, 12.30 Uhr, Spielbeginn ist am Sonnabend 9.30 Uhr und am Sonntag 10 Uhr. Die beiden Endspiele finden am Sonntag ab 13 Uhr statt.
Am Rande des Turniers sind auch wieder die Jüngsten, die am Sonnabend ihre Sieger von den Vier- bis Zwölfjährigen ermitteln, und die Senioren, die am Sonntag das Doppel-Turnier "Gemeinsam für Sachsen" bestreiten, in Aktion. "Gerade die beiden Turniere am Rande machen die Einmaligkeit dieser Veranstaltung in ganz Deutschland aus. Beim Doppel-Turnier erwarten wir auch wieder führende Vertreter der Leipziger Wirtschaft, die so ihre Verbundenheit zu unserer Sportart dokumentieren. Insgesamt werden es fast 200 Aktive sein, die am Wochenende spielen", freut sich Mathias Reuschel, Präsident des gastgebenden Leipziger TC 1990. Rolf Becker

HEAD GMS 06/2010

 

 

Anbei findet Ihr einen Auszug aus der Juli-Ausgabe der Zeitschrift der Head German Masters Series.

Durch einen Klick auf das Bild anbei, öffnet sich die PDF-Version des Artikels.

 

 

LVZ-Beilage vom 17.06.2010

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LVZ vom 16.06.2010

LTC-Männer feiern Titel

Die Tennis-Männer vom LTC haben ihr erstes Ziel souverän erreicht. In Sachsens Landesoberliga erkämpfte die Mannschaft mit dem 5:1-Erfolg bei Weißer Hirsch Dresden ungeschlagen den Titel.
Der Tscheche Jiri Skoloudik verurteilte im Spitzenspiel Martin Rosenkranz mit 6:0, 6:0 zur (Tennis-)Höchststrafe. Landesmeister Toni Pflug (20) setzte sich gegen den Dresdner Rekordmeister Michael Pfeiff 6:4, 6:4 durch. Außerdem punkteten Michael Hörsch, Mathieu Prouvost und Franz Reuschel, so dass der Gäste-Sieg bei einer 5:1-Führung schon nach den Einzeln feststand. Deshalb wurde bei Regen und hereinbrechender Dunkelheit auf die Austragung der Doppel verzichtet.
Die schwerste Aufgabe steht den Leipzigern mit der Aufstiegsrunde zur Ostliga aber noch bevor. "Die Ostliga war vor Saisonbeginn unser festes Ziel. Wir sind eine so gute Truppe, dass wir das auch schaffen", ist LTC-Kapitän Manuel Paulick zuversichtlich. rb

LVZ vom 08.06.2010

Von Meisterhand: Der neue Titelträger Toni Pflug. Foto: Christel Becker

Neue Namen in der Meisterliste

Seit Sonntagabend stehen zwei neue Namen in der Meisterliste des sächsischen Tennis. Katja Petrenko (18/RC Sport) und Toni Pflug (20/LTC) sorgten damit nach langer Zeit für den ersten Leipziger Doppelerfolg. Den letzten gab es 1997 durch Katrin Meiß und dem schon kurz danach durch tragischen Verkehrsunfall verstorbenen Frank Steger (beide LSC).
Für Toni Pflug waren die Titelkämpfe fast ein Heimspiel, denn sie fanden im Dresdner Waldpark statt. Dort reifte er zu einem der größten hiesigen Talente, holte DM-Medaillen und wurde in den Jugend-Nationalkader aufgenommen. Zwei Jahre lebte und trainierte Pflug im Tennis-Zentrum in Hannover und absolvierte dort die Schulklassen neun und zehn. In dieser Zeit schien sogar eine Karriere als Profi denkbar. Doch der junge Mann entschied sich anders, kehrte nach Dresden zurück und "baute" am Sportgymnasium sein Abitur.
Seit Herbst 2009 ist Pflug "richtiger" Leipziger. Er nahm an der Uni das Medizinstudium auf und entschied sich für den sportlichen Wechsel zum LTC, obwohl der aktuell "nur" in der Landesoberliga spielt. Mit seinen Mannschaftskameraden Franz Reuschel und Manuel Paulick bewohnt er in Leutzsch eine WG. "Natürlich wollten die Dresdner, die in der neuen Regionalliga Südost spielen, dass ich weiter für sie um Punkte kämpfe. Doch mein Studium steht an erster Stelle. Das heißt aber nicht, dass ich nicht auch im Tennis noch Ziele habe", erklärt Pflug seinen Wechsel in die Messestadt, wo er sich "pudelwohl fühlt. Inzwischen habe ich mich an die neue Situation gewöhnt und kann das harte Studium und Tennis immer besser unter einen Hut bringen. Inzwischen trainiere ich dreimal in der Woche." Rolf Becker

LVZ vom 25.05.2010

Der Ex-Dresdner Toni Pflug gewinnt bei seiner ersten Teilnahme in Leipzig. Foto: Christel Becker

Beide Titelverteidiger entthront

Katja Petrenko und Toni Pflug sichern sich auf der ATV-Anlage die Tennis-Bezirksmeistertitel

Leipzigs Tennis-Anhänger erlebten zu Pfingsten auf der ATV-Anlage die seit Jahren qualitativ und zahlenmäßig stärksten Bezirksmeisterschaften. 20 Frauen und 30 Männer kämpften um die Titel sowie die Qualifikation für die Sachsenmeisterschaften Anfang Juni in Dresden. Darunter befand sich nahezu alles, was Rang und Namen in Leipzigs Tennis hat. Mit der 18-jährigen Katja Petrenko (RC Sport) und dem zwei Jahre älteren Toni Pflug (LTC 1990) gab es neue und dazu sehr junge Meister. Beide ließen es sich nicht nehmen, die Titelverteidiger selbst aus dem Rennen zu werfen.
Katja Petrenko war schon vor zwei Jahren Einzel-Meisterin geworden und nahm im vorigen Jahr nicht an den Titelkämpfen teil. Da wurde Andrea Fischer (LSC 1901) erstmals Meisterin und holte dann auch völlig überraschend den Landesmeistertitel. Auf dem Weg ins Endspiel hatten die beiden Favoritinnen überhaupt keine Mühe. Im Halbfinale erteilte Andrea Fischer beim 6:0, 6:0 Jenny Einhorn (Tennisteam Leipzig) sogar die (Tennis-)Höchststrafe, Katja Petrenko bezwang Mareike Steinbach (LSC 1901) mit 6:1, 6:0. Das hochklassige Endspiel entschied Katja Petrenko überraschend eindeutig mit 6:1, 6:4 für sich. "Heute lief es nahezu perfekt bei mir. Ich habe auch nur sehr wenige Fehler gemacht", jubelte Petrenko zu Recht. Erstaunlich vor allem, dass sich die neue Meisterin ihrer mit 29 Jahren deutlich älteren Gegnerin Andrea Fischer auch taktisch überlegen zeigte.
Bei den Männern kam, sah und siegte Toni Pflug bei der ersten Teilnahme. Der Ex-Dresdner ist erst seit diesem Jahr Mitglied eines Leipziger Vereins. Im Halbfinale entthronte der Medizinstudent den Vorjahresmeister Franz Reuschel (LTC) mit 6:4, 6:2 und entschied das Endspiel gegen seinen alten Rivalen Mark Tanz (RC Sport), ebenfalls ein früherer Dresdner, mit 6:2, 6:3 für sich. "Natürlich freue ich mich über diesen Erfolg gegen Mark, mit dem ich mir in der Vergangenheit schon viele harte Duelle mit wechselndem Ausgang geliefert habe", meinte Pflug nach dem überraschend eindeutigen Triumph.
Beide Meister standen auch in den Doppel-Endspielen. Doch der Zweifach-Erfolg blieb ihnen versagt. Das Frauen-Doppel gewannen Andrea Fischer und Mareike Steinbach 4:6, 7:5, 6:2 gegen Katja Petrenko und Clara Schmidt (RC Sport), das Männer-Doppel Franz Reuschel/Manuel Paulick (LTC) 6:0, 7:5 gegen ihre Clubkameraden Toni Pflug und Christoph Klamann. Rolf Becker

Sachsen Tennis - Ausgabe 57

 

 

11.05.2010 13:40

Die Zeitschrift "Sachsen Tennis" berichtet in Ihrer 57. Ausgabe ausführlich über die Ereignisse beim 1. LTC - Daffner - Hallen - Cup

Die beiden Seiten stehen nun auch hier zum Download bereit:

Seite 1

Seite 2

 

 

LVZ vom 07.05.2010

Toni Pflug.Foto: Christel Becker

Mit Lehrbuch zum Tennis-Match

Toni Pflug vom LTC 1990 nutzt die Spielpausen sinnvoll

Zentrum
Die Zeit zwischen dem Einsatz im Einzel und Doppel nutzte Toni Pflug beim Auftaktspiel seiner LTC-Mannschaft auf der Anlage an der Neuen Linie in der Tennis-Oberliga gegen SG LVB, um fleißig zu lernen. Der 20-jährige sächsische Tennis-Vizemeister studiert seit Herbst an der Leipziger Universität Medizin und spielt deshalb auch in der Messestadt.
"Ich bin bei Blau-Weiß Dresden-Blasewitz groß geworden. Doch als es klar war, dass es in Leipzig mit dem Medizinstudium klappt, da gab es für mich überhaupt keine Frage, dass ich für einen Leipziger Club spiele", so Pflug. Als er sich aus mehreren Gründen für den LTC 1990 entschied, war es für ihn auch völlig unerheblich, dass er mit dieser Mannschaft zwei Klassen niedriger spielt, als es beim Regionalligisten Dresden-Blasewitz der Fall gewesen wäre.
"Ich fühle mich ringsum sehr wohl in Leipzig. Es passt einfach alles. Gemeinsam mit meinen LTC-Mannschaftskameraden Manuel Paulick und Franz Reuschel bewohne ich eine Wohngemeinschaft. Auch das Studium macht mir viel Spaß", so Pflug. Trotz dieses Studiums, das für ihn natürlich oberste Priorität genießt, hat er sportliche Ziele: "Wir wollen in der Landesoberliga Meister werden und den Aufstieg in die Ostliga schaffen."
Der Auftakt ist jedenfalls bestens gelungen, gegen den Gastgeber SG LVB gelang ein 9:0-Sieg. Morgen (13.30 Uhr, Nordanlage) stellt sich das Team gegen Chemie Radebeul erstmals in diesem Jahr dem heimischen Publikum vor.
Rolf Becker

LVZ vom 22.04.2010

TENNIS-SCHNUPPERTRAINING: Der LTC 1990 bietet am Sonnabend ein kostenloses Schnuppertraining für jedermann (ab 11 Uhr, Clubanlage Am Sportforum 7). Die Veranstaltung unter Leitung der Tennisschule Czech ist gleichzeitig offizieller Startschuss der Sommersaison, die an diesem bundesweiten Aktionstag unter dem Motto "Deutschland spielt Tennis!" eröffnet wird. Weitere Informationen unter www.ltc1990.de beziehungsweise bei Uwe Elze, Rufnummer 0341 211 33 07.

LVZ vom 17.04.2010

Der Leipziger Franz Reuschel bei der Vorbereitung auf den harten Crosslauf. Foto: Christian Nitsche

Ein bisschen verrückt

Leipziger Tennisspieler startet beim Crosslauf-Spektakel an der holländischen Grenze

Er mag Gummibärchen und Naturkost, verspürt aber auch immens Appetit auf Abenteuer. Franz Reuschel, Medizinstudent und Tennisspieler, will es am morgigen Sonntag wissen. Der 25-Jährige wird sich in Weeze nahe der holländischen Grenze durch riesige Sandlöcher kämpfen, eine Schlammschlacht erleben, Berge erklimmen und im kalten Wasser schwimmen.
Von Kerstin Förster
Insgesamt 27 "hinterhältige" Hindernisse auf zwei 9-km-Runden warten beim spektakulären Crosslauf "Fisherman's Friend Strongman Run" auf dem Gelände des niederrheinischen Flughafens Weeze. Es ist kein Wetteinsatz, Franz Reuschel macht das aus freien Stücken.

"Mein Team hat mich schon ein bisschen komisch beäugt", gibt der kühne Kerl zu. Schließlich steht die Sachsenoberliga-Saison vor der Tür und der Aufstiegsplan soll gelingen. Man(n) hätte dem LTC-Teammanager Reuschel auch ins Gewissen reden oder gar ein Verbot aussprechen können. Nichts dergleichen ist passiert. "Die wissen, dass ich Action brauche." Eltern reden auch gern mit. Gern auch dagegen. "Ich habe meinem Vater ein Video gezeigt. Sein Kommentar danach: Franz, das schaffst du." Papa Mathias Reuschel ist der LTC-Präsident.
Irgendwas muss dran sein am Gerede von wichtiger Grenzerfahrung und der Suche nach neuen Herausforderungen. 8604 Starter aus 40 Nationen und aller Altersklassen können nicht irren. Die Knochenmühle war bereits Ende September 2009 binnen zwei Tagen ausgebucht. Franz Reuschel und weitere 20 Leipziger wollen Stärke zeigen - jeder für sich und mitten im Getümmel. Er sieht sich dabei keineswegs als Draufgänger. "Ich bin gern in freier Natur sportlich unterwegs. Mir macht es Spaß, etwas Neues auszuprobieren", begründet er die Teilnahme am Extrem-Ereignis.
Drei Marathon-Läufe hat der 1,87 m große und 80 kg schwere Sachse schon in den Beinen, seine Bestzeit steht bei 3:40 Stunden. Er war mit einem Stipendium auf der Tennis-Akademie in London und schaffte es bei einem Junior-Turnier in Wimbledon immerhin bis in das Halbfinale. "Die Engländer sind schon ein bisschen verrückt", hat Franz Reuschel erlebt - und ließ sich anstecken. Er selbst plant nun die Teilnahme an einem ähnlichen Cross-Spektakel im Januar 2011 in Birmingham - "das ist noch ein zusätzlicher Kick bei extremer Kälte und eisigen Winden".
Zurück zur Realität. Mit dem Kumpel Philipp Ellert (23) aus Visbek geht's schon am heutigen Sonnabend zum Veranstaltungsort an die holländische Grenze. Die Vorbereitung lief gar nicht so spektakulär. "Gezielt kann man sich nicht vorbereiten. Ich habe mein normales Fitness-Training absolviert, Tennis gespielt und mich mit Wechselduschen abgehärtet. Nichts Besonderes also. Mit dem Team waren wir auch hier im Kletterwald." Das Ziel heißt ankommen. "Wenn ich unter zweieinhalb Stunden bleibe, wäre das super. Und ich will alles gesund überstehen", betont Franz Reuschel.
Die Pastillen der englischen Kultmarke lassen den Leipziger kalt. Er freut sich aber auf die Danger Zone, Dirty Dancing, Loch Nass oder The Rock, um nur einige der Hindernisse zu nennen. Die Organisatoren haben dazu einen richtigen Knüller vorbereitet, genannt Spiders Web - ein vier Meter hohes Seilgewirr, das so richtig ins Wanken gerät, wenn einige Tausend Menschen daran hoch- und runterklettern. Geschmäcker sind eben sehr verschieden.
Ist das eine vorbei, wartet das nächste Abenteuer. Die Lust darauf ist groß. Im Juli will Franz Reuschel am Radrennen auf dem Nürburgring teilnehmen. Im September soll es der Jungfrau-Marathon in der Schweiz sein. Der Berg ruft - und zwar extrem laut.

Unternehmerverband Aktuell - April 2010

UV-Präsident Hartmut Bunsen, WJ-Präsident Leipzig Matthias Alber, IHK-Präsident Wolfgang Topf und UV-Vizepräsident Dr. Mathias Reuschel nahmen erfolgreich am "Gemeinsam-für-Sachsen-Cup" teil (v.l.n.r.). Foto: Christel Becker

"Gemeinsam für Sachsen" im Tennisfieber

LTC-Daffner-Hallen-Cup: Zusammenspiel von Sport und Wirtschaft

"Gemeinsam für Sachsen" steht für eine Initiative, bei der der Unternehmerverband Sachsen, die Wirtschaftsjunioren und der Verein "Gemeinsam für Leipzig" an einem Strang ziehen, so auch für den 1. LTC-Daffner-Hallen-Cup (ehemals Audi-Cup), dem sächsischen Hallentennis-Höhepunkt. Ein enges Zusammenspiel aus Sport und Wirtschaft ermöglichte das gelungene Turnier im Sportpark Paunsdorf. Neben dem 1. LTC-Daffner-Hallen-Cup standen auch ein Turnier für Kinder und der "Gemeinsam-für-Sachsen-Cup" auf dem Programm.

Dabei gingen die Unternehmer mit gutem Beispiel voran und boten tolle Wettkämpfe, darunter auch der UV-Präsident Hartmut Bunsen, IHK-Präsident Wolfgang Topf, WJ-Präsident Leipzig Matthias Alber und der UV-Vizepräsident Dr. Mathias Reuschel, gleichzeitig Präsident des gastgebenden "Leipziger TC 1990" und Präsident von "Gemeinsam für Leipzig". Er betonte, dass ein Turnier auf solch hohem Niveau ohne Unterstützung aus der Wirtschaft und dem großen ehrenamtlichen Engagement aller Beteiligten nicht möglich wäre. "Wir sind sehr glücklich, dass wir diese tolle Veranstaltung für Leipzig und Sachsen erhalten konnten. DAfür bedanken wir uns besonders bei unseren Sponsoren", unterstrich er.

"Noch nie hatten wir eine so starke Besetzung wie diesmal. Das betrifft sowohl die Zahl als auch die Klasse der Teilnehmer", freute sich Turnierdirektor Uwe Elze. 40 Frauen und 50 Männer spielten um die Throphäen und 2.000 Euro Preisgeld. Mit Lydia Steinbach (Rot-Weiß Wahlstedt) und Stefan Seifert (HTV Hannover) erkämpften die Favoriten die Turniersiege. "Nach großartigen Spielen, die wir erleben konnten, bin ich noch erfreuter, dass ich meinen Anteil zum Erhalt dieser schönen und sehr gut organisierten Veranstaltung leisten konnte. Sie soll auch in kommenden Jahren fester Bestandteil der Hallensaison bleiben", hob Titelsponsor Hans-Jürgen Daffner hervor. Er ist Geschäftsführer des Autocentrums Lützner Straße und spielt beim "TC Markranstädt" begeistert Tennis.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite www.ltc1990.de

LVZ vom 25.03.2010

Das Sachsen-Meister-Team vom Leipziger TC: Leonid Lang, Manuel Paulick, Franz Reuschel, Andreas Wirth (von links).Foto: Christel Becker

Alle Ziele erreicht

LTC-Tennisspieler holen drei Hallentitel

Zentrum
Alles was sich die Tennisspieler des Leipziger TC für diese Hallensaison vorgenommen haben, haben sie erreicht. Erst schlossen die Männer vom Sportforum die Leipziger Winterrunde mit dem Titelgewinn ab, ohne Niederlage versteht sich. Dann beendeten sie den erstmals ausgetragenen sächsischen Wintercup für Männer-Mannschaften vor dem Nachbarn RC Sport und dem Chemnitzer TC als Sieger. Nur einen Tag später erkämpften sie in der Abtnaundorfer Halle erstmals den Titel eines sächsischen Hallentennis-Mannschaftsmeisters.
Bei der Endrunde bezwangen sie auch ohne ihren Spitzenspieler Toni Pflug in der Besetzung Manuel Paulick, Franz Reuschel, Leonid Lang und Andreas Wirth den Dresdner Meister Chemie Radebeul mit 8:4 und den Chemnitzer Titelträger Sportpark Plauen mit 10:2.
In der Freiluftsaison ist der LTC in der Sachsen-Oberliga vertreten und am ersten Spieltag kommt es auf der Connewitzer Anlage an der Neuen Linie gleich zum Derby SG LVB gegen LTC. Rolf Becker

LVZ vom 16.03.2010

Schwerpunkt liegt im Studium

Tennis-Hoffnung Toni Pflug vom LTC spielt wie alle Leipziger beim Hallenturnier in Paunsdorf keine Rolle

Fast alle waren am Sonntagabend nach Abschluss des sächsischen Hallentennis-Höhepunkts, der seit diesem Jahr LTC-Daffner-Hallen-Cup heißt, zufrieden. Die Spieler, Organisatoren und auch die erfreulich vielen Zuschauer, die drei Tage lang sehr gutes Tennis sahen. Dafür sorgte die bisher beste Besetzung, die es bei diesem zum zwölften Mal ausgetragenen Turnier je gegeben hat. So waren bei den Frauen acht Spielerinnen aus den Top 100 der deutschen Rangliste in Aktion.
Dabei stand die Traditionsveranstaltung lange auf der Kippe. "Wir sind sehr glücklich, dass wir das Turnier für Leipzig und Sachsen erhalten konnten", unterstrich Mathias Reuschel, der Präsident des ausrichtenden LTC 1990. "Nach den großartigen Spielen bin ich besonders froh, dass ich meinen Anteil zum Erhalt dieser schönen Veranstaltung leisten konnte", stellte Titelsponsor Jürgen Daffner fest.
Nach den Endspielen, die von den Favoriten Lydia Steinbach (Wahlstedt) und Stefan Seifert (Hannover) gewonnen wurden, tauchte aber auch die Frage auf: Wo sind denn die Leipziger abgeblieben? Unter den besten 16 befand sich mit Christoph Klamann (LTC 1990) nur ein Lokalmatador. Und der 17-Jährige hatte eine ganze Portion Glück. Denn nach dem hart erkämpften 6:4, 7:6 (7:4)-Auftaktsieg gegen FrankBarlo (Chemnitz) zog der LTC-Spieler kampflos ins Achtelfinale ein, weil sein Gegner absagte. Gegen den 22-jährigen Braunschweiger Nikolas Holzen kam im Achtelfinale für Klamann das Aus.
Alle übrigen Leipziger waren schon am Freitag ausgeschieden. Auch der sächsische Vizemeister Toni Pflug (19/LTC) und die Landesmeisterin Andrea Fischer (28/LSC) überstanden die zweite Runde nicht. Toni Pflug unterlag nach Freilos in der ersten Runde mit 4:6, 2:6 gegen Sebastian Jäger (Weiden). An dem war zuvor schon Sachsens Jugend-Meister Marius Schumacher (RC Sport) mit 2:6, 3:6 gescheitert. Jäger (29) nahm bereits an Weltranglistenturnieren teil. Doch inzwischen verdient er sein Geld als Trainer.
Der Ex-Dresdner Toni Pflug zählte zu den Hoffnungen im sächsischen Tennis, erkämpfte bei deutschen Jugend-Meisterschaften in mehreren Altersklassen Medaillen und trainierte von 2005 bis 2007 am Bundesstützpunkt Hannover. Seit Oktober studiert er in Leipzig Medizin. "Man muss im Leben Schwerpunkte setzen. Für mich ist das jetzt eindeutig das Studium. Das heißt natürlich nicht, dass ich mir nicht auch im Tennis Ziele setze. Doch die sind andere als vor einigen Jahren, wo ich mir eine Karriere als Profi vorstellen konnte", erklärt Pflug.
Andrea Fischer sorgte 2009 mit ihrem Titel bei den Landesmeisterschaften für eine Überraschung und wurde im Winter Vizemeisterin. Doch sie nahm an keinem großen Ranglistenturnier teil. So konnte die 1:6, 5:7-Auftaktniederlage gegen Anett Walther (Wolfsburg) nicht überraschen, zumal ihre Gegnerin Nummer 251 der deutschen Rangliste ist. In der wird Andrea Fischer überhaupt nicht geführt. Andere Leipziger wie Mark Tanz, Sofia Raevskaia oder Theresa Stephani (alle RC Sport) zogen es vor, gar nicht erst zu melden. Rolf Becker

LVZ vom 15.03.2010

Lydia Steinbach braucht im Finale knapp drei Stunden für den Sieg. Foto: Wolfgang Zeyen
Verliert im Finale nach nur einer Stunde: Christian Haupt aus Schkeuditz. Foto: Alexander Bley

Frauen-Marathon und Männer-Blitzsieg

Lydia Steinbach und Stefan Seifert triumphieren bei Tennis-Turnier in Paunsdorf / Christian Haupt scheitert im Finale

Tolle Stimmung herrschte gestern Nachmittag bei den Endspielen des zum zwölften Mal im Paunsdorfer Sportpark Leipzig ausgetragenen Tennis-Turniers, das erstmals als LTC-Daffner-Hallen-Open über die Bühne ging. Dabei setzten sich mit der für Rot-Weiß Wahlstedt spielenden Hallenserin Lydia Steinbach und Stefan Seifert (HTV Hannover) die Favoriten durch.
Allerdings brauchte Steinbach (29) fast drei Stunden, ehe sie mit dem 6:3, 6:7 (5:7), 6:4-Sieg gegen die zehn Jahre jüngere Linda Berlinecke (Club an der Alster Hamburg) ihren sechsten Turniererfolg in Paunsdorf unter Dach und Fach gebracht hatte. "Ich wusste, dass es nicht einfach wird. Denn Linda ist eine zumindest für mich schwer zu bespielende Gegnerin. Deshalb bin ich um so glücklicher, dass ich es geschafft habe", jubelte eine Lydia Steinbach, die man selten zuvor so sehr mit sich und der Welt hadern sah. Tatsächlich ging Linda Berlinecke, deren überraschender Einzug ins Endspiel mit dem 7:6 (7:2), 7:5-Halbfinalsieg gegen die an Nummer zwei gesetzte Russin Inna Kuzmenko (22) perfekt war, jedes Tempo scheinbar mühelos mit. Zeitweise schien sie im dritten Satz dem Sieg sogar näher als Steinbach.
Dabei hatte sich die Favoritin mit klaren Siegen für das Endspiel qualifiziert. Nach 6:1, 6:3 im Viertelfinale gegen die für Blau-Weiß Ludwigshafen spielende Altenburgerin Madlen Kadur (19) setzte sich Lydia Steinbach im Halbfinale mit 6:1, 6:1 gegen Caroline Wegner (17/RC Hamm) durch.
Nach dem extrem langen Frauen-Finale fiel die Entscheidung bei den Männern schnell. Lokalmatador Christian Haupt (26) konnte sich zwar fürs Endspiel qualifizieren, doch da stand der für Dresden-Blasewitz spielende Schkeuditzer gegen den ein Jahr jüngeren Seifert schnell auf verlorenem Posten. Nach gut einer Stunde konnte der Favorit den 6:2, 6:1-Sieg bejubeln. "Ich habe zum ersten Mal teilgenommen, und es hat mir gut gefallen", freute sich der Hannoveraner. Haupt, der im Halbfinale Alexander Betz (21/Blau-Gold Steglitz) nach hart umkämpftem ersten Satz noch sicher mit 7:6 (7:5), 6:1 bezwang, wusste, was im Endspiel auf ihn zukommt. Denn er hatte bereits drei Mal gegen Seifert gespielt und noch nie gewonnen. Rolf Becker

LVZ vom 13.03.2010

Der gestrige Auftakt bei der 12. Auflage des Hallentennis-Turniers "LTC-Daffner-Hallen-Open" machte deutlich, welch schweren Stand die Leipziger bei der Klasse-Besetzung haben. Immerhin zog im Einzel mit dem sächsischen Vizemeister Toni Pflug, Franz Reuschel, Manuel Paulick und Christoph Klamann (alle LTC 1990) ein Quartett in Runde zwei ein. Für Leipzigs Frauen kam dagegen in der ersten Runde das Aus. Sachsen-Meisterin Andrea Fischer (LSC 1901) musste sich gegen Anett Walther (Wolfsburg) 1:6, 5:7 geschlagen bekennen. Kampflos erreichten die Vorjahressieger Lydia Steinbach (Wahlstedt) und Sebastian Farkas (Nürnberg) sowie der Schkeuditzer Christian Haupt die zweite Runde. Spielbeginn ist heute 10 Uhr im Sportpark Leipzig (Paunsdorf) mit den Viertelfinals im Frauen-Einzel. rb

LVZ vom 12.03.2010

Der 19 Jahre alte Lokalmatador Toni Pflug (LTC) greift heute erst gegen 21.30 Uhr ins Turnier-Geschehen ein. Foto: Christian Nitsche

Tradition und Neubeginn zugleich

Tennis-Turnier in Paunsdorf gut besetzt

Sachsens mit Abstand wichtigstes Tennis-Turnier in der Halle erlebt ab heute bis Sonntag im Paunsdorfer Sportpark Leipzig bereits seine zwölfte Auflage. Dennoch gibt es bei der vom Leipziger TC 1990 durchgeführten Traditionsveranstaltung einen Neuanfang. Aus dem Audi-Cup ist der LTC-Daffner-Hallen-Cup geworden.
Doch der Beliebtheit hat das keinen Abbruch getan. Das ganze Gegenteil ist der Fall. "Noch nie hatten wir eine so starke Besetzung wie diesmal. Das betrifft sowohl die Zahl als auch die Klasse der Teilnehmer", freut sich der Turnierdirektor Uwe Elze zu Recht. 40 Frauen - das stellt neuen Rekord dar - und 50 Männer kämpfen um die Trophäen und 2000 Euro Preisgeld.
Der für Blau-Weiß Dresden-Blasewitz spielende Schkeuditzer Christian Haupt, der letztes Wochenende beim sehr stark besetzten Saar-Cup in Saarbrücken bis ins Halbfinale kam, will die Hallensaison möglichst mit einem Turniersieg krönen. Vor drei Jahren gewann der sächsische Rekordmeister das Turnier in Paunsdorf schon einmal.
Doch die Konkurrenz ist enorm stark. So geht der top-gesetzte Stefan Seifert (HTV Hannover) als Favorit in die dreitägige Veranstaltung. Der 24-Jährige steht in der deutschen Rangliste vor Haupt, und das sogar recht deutlich (61 Plätze). Zum engsten Kreis der Sieganwärter zählt auch der Titelverteidiger Sebastian Farkas (NHTC Nürnberg). Heißestes Leipziger Eisen ist der 19-jährige sächsische Vizemeister Toni Pflug (LTC 1990).
Bei den Frauen führt die fünffache Rekordsiegerin und Titelverteidigerin Lydia Steinbach die Setzliste an. Die 29-jährige Hallenserin, die fast ein Jahrzehnt lang für das Team von Blau-Weiß Dresden-Blasewitz spielte und jetzt für Rot-Weiß Wahlstedt in Schleswig-Holstein in Aktion ist, hat sich jedoch sehr starker Konkurrenz zu erwehren.
Allein acht Spielerinnen aus dem illustren Kreis der Top 100 in Deutschland jagen die Favoritin. Gespannt darf man dabei vor allem auf das Auftreten von Madlen Kadur (Blau-Weiß Ludwigshafen) sein. Die 20-jährige Altenburgerin zog schon als kleines Mädchen in die große (Tennis-)Welt aus, doch nach anfänglichen Erfolgen wurde es zuletzt ruhiger um sie.
Mit dabei ist auch die 28-jährige Leipzigerin Andrea Fischer (LSC 1901), die im vergangenen Sommer überraschend sächsische Landesmeisterin wurde. Die LSC-Spielerin erwartet schon heute gegen 14 Uhr mit Anett Walther (Grün-Gold Wolfsburg) eine sehr knifflige Aufgabe.
Der erste Aufschlag erfolgt heute 12.30 Uhr und die Veranstalter rechnen auf Grund des extrem großen Teilnehmerfeldes damit, dass bis nach Mitternacht gespielt wird. Spielbeginn am Sonnabend und Sonntag ist jeweils 9 Uhr, die Endspiele finden am Sonntagnachmittag statt. Die Frauen beginnen gegen 13 Uhr, danach folgt das Männer-Finale.
Am Rande des Wettbewerbs der Asse sind auch die Senioren beim Doppel-Turnier und die Jüngsten in Aktion. Die Mädchen und Jungen tragen diesmal aber ihre Spiele in der Halle "Matchball" in Grünau aus. Rolf Becker

Radio Leipzig vom 09.03.2010

Anmeldeschluss für Tennisturnier

Großes Tennis am Wochenende.

Zum 1. LTC-Daffner-Hallen-Cup im Sportpark Leipzig werden sich Hobby- und Vereinspieler in Einzel- und Doppelturnieren messen. Es winken Preisgelder von insgesamt 2000 Euro. Wer noch mitmachen will, sollte sich beeilen. Anmeldungen sind nur noch heute und morgen unter www.ltc1990.de möglich. Zeitgleich zum LTC-Daffner-Hallen-Cup steigt am Samstag in Grünau noch ein Turnier für kleine Tennis-Asse. Kids, die daran teilnehmen wollen, sollten sich bis spätenstens morgen melden.

LVZ vom 05.03.2010

Zwei Titel sind schon sicher

Tennis-Männer trumpfen in der Halle auf

Zentrum-Nord
Der Leipziger TC hatte sich für die sich nun langsam dem Ende neigende Hallentennis-Saison vor allem mit seiner Männer-Mannschaft viel vorgenommen. Vergangenes Wochenende hat das Team aus dem Sportforum zwei ihrer Ziele schon erreicht. Zunächst beendete sie den erstmals ausgetragenen sächsischen Wintercup als Sieger. Denn nach dem eigenen 4:2-Sieg gegen den ersten TC Waldheim und dem Punktverlust des Verfolgers RC Sport, der gegen den Chemnitzer TC Küchwald über ein 3:3 nicht hinaus kam, ist dem LTC der Cup schon vor dem letzten Spieltag am 19. März nicht mehr zu nehmen. Zwei Tage später machten die LTC-Männer mit dem 8:4-Sieg gegen den Leipziger SC auch schon den Titelgewinn in der Leipziger Hallenrunde perfekt.
Damit qualifizierten sie sich zugleich für die am 20. März in der Halle des Sächsischen Tennis Verbands (STV) auf dem Gelände der Sportschule "Egidius Braun" stattfindende Endrunde um die sächsische Hallen-Mannschaftsmeisterschaft, bei dem die Titelträger von Dresden und Chemnitz die Gegner sind. "Nun wollen wir natürlich auch noch diesen Titel holen", zeigt sich Franz Reuschel kämpferisch.
Der 24-jährige Medizinstudent zählt zu den Stützen seiner Mannschaft. Beim sächsischen Wintercup kam der Sohn des Clubpräsidenten in allen bisherigen fünf Spielen zum Einsatz und kann mit je fünf Siegen im Einzel und Doppel eine makellose Bilanz vorweisen. In der Leipziger Hallenrunde bestritt er "nur" vier Spiele und gewann je drei Einzel und Doppel. "Die Endrunde um die Sachsen-Meisterschaft bestreiten wir auf jeden Fall in Bestbesetzung", verspricht Reuschel. Dann sind auch die beiden prominenten Neuzugänge mit dabei. Denn der aus Dresden gekommene sächsische Vizemeister Toni Pflug und der Franzose Mathieu Provoust fehlten zuletzt. Rolf Becker

LVZ vom 04.03.2010

Tennis-Höhepunkte gesichert

12. Hallenturnier in Paunsdorf vom 12. bis 14. März / Leipzig Open im Juni im Sportforum

Leipzig bleibt im Spiel: Nachdem die Internationalen Sachsen-Meisterschaften "Leipzig Open" vom 18. bis 20. Juni wieder auf der LTC-Anlage im Sportforum stattfinden, ist auch das traditionelle Hallentennisturnier in trockenen Tüchern. Die zwölfte Auflage geht wie geplant vom 12. bis 14. März im Paunsdorfer Sportpark über die Bühne.
Als Veranstalter fungiert wie gehabt der LTC 1990. Nur der Name der Veranstaltung hat sich geändert - aus dem Audi-Cup ist der LTC-Daffner-Hallen-Cup geworden. "Wir sind froh, dass alle Probleme gelöst sind. Denn dieses Turnier ist für den Tennissport in und um Sachsen sehr wichtig. Auch die Einmaligkeit der Veranstaltung in Deutschland, dass neben den Assen auch die Breitensportler und die Jüngsten in Aktion sind, bleibt erhalten. Dafür möchte ich mich bei allen Partnern, ganz besonders bei Hans-Jürgen Daffner, bedanken", sagt LTC-Präsident Mathias Reuschel.
So findet das Einladungs-Doppel-Turnier für Senioren (Gemeinsam-für-Sachsen-Cup) und das im Rahmen der Leipziger Jüngstenserie für die Vier- bis Zwölfjährigen durchgeführte Turnier statt.
"Schon jetzt stehen viele bekannte Namen in der Meldeliste. Dabei bleibt noch fast eine Woche Zeit, und wie die Erfahrungen beweisen, entscheiden sich viele erst kurz vor Ultimo", meint Turnierleiter Uwe Elze. Immerhin hat Titelverteidigerin Lydia Steinbach, die mit Abstand beste Tennisspielerin der neuen Bundesländer, schon ihre Teilnahme zugesagt. Die 29-jährige Hallenserin, die die Punktspiele für den Zweitbundesligisten Wahlstedt bestreitet, führt die Siegerliste des Leipziger Hallenturniers mit fünf Erfolgen an. Auch die Sachsenmeister, der für Blau-Weiß Dresden-Blasewitz spielende Schkeuditzer Christian Haupt, Andrea Fischer (LSC) und Sarah-Maria Richter (Dresden-Blasewitz) sind auf jeden Fall dabei. Rolf Becker

LVZ vom 19.02.2010

Tennis - Klassiker vor zwölfter Auflage

Neuer Sportpark - Betreiber und neuer Turniername

Leipzig - Paunsdorf
Das 1999 vom Leipziger TC 1990 im Sportpark Paunsdorf aus der Taufe gehobene Hallentennis-Turnier hat sich in den vergangenen Jahren zu der mit Abstand bedeutendsten Veranstaltung entwickelt, die in dieser Sportart in Sachsen über die Bühne geht. Unter dem Namen "Audi-Cup" hat sich das Turnier in ganz Deutschland einen Namen gemacht. Das wird allein durch die Siegerliste deutlich, in der viele bekannte Namen stehen. So rechnen die Veranstalter mit der Teilnahme von Lydia Steinbach genau so fest wie mit der des sächsischen Rekordmeisters Christian Haupt. Der Schkeuditzer, der vor wenigen Tagen seinen 26. Geburtstag feierte, spielt für Dresden-Blasewitz.
Seit wenigen Tagen ist die Ausschreibung für dieses Turnier deutschlandweit veröffentlicht. Damit sind nun endlich alle Unklarheiten, die es hinsichtlich der Durchführung in diesem Jahr gab, beseitigt. "Das Turnier findet wie geplant vom 12. bis 14. März statt. Auch die Austragungsstätte in Paunsdorf, die durch den neuen Betreiber nun Sportpark Leipzig heißt, ist die gleiche geblieben. Nur der Name hat sich in LTC-Daffner-Hallen-Cup geändert. Wir sind sehr froh, dass es gelungen ist, diesen Tennis-Höhepunkt für Leipzig und Sachsen zu erhalten", sagt Matthias Reuschel, der Präsident des für das Turnier verantwortlichen LTC 1990. Wesentlichen Anteil, dass letztlich doch noch alle im Vorfeld aufgetretenen Probleme gelöst werden konnten, hat Hans-Jürgen Daffner. Der Geschäftsführer des Autocentrums Lützner Straße spielt beim TC Markranstädt selbst begeistert Tennis. Zusammen mit dem Turnier für die Asse findet auch wie gehabt das breitensportlich ausgerichtete Einladungsturnier "Gemeinsam-für-Sachsen-Cup" statt. Rolf Becker

LVZ vom 29.01.2010

Team tanzt auf zwei Hochzeiten

Tennis-Mannen vom Sportforum strebt Doppelerfolg an

Zentrum-Nord
Die Tennisspieler vom Leipziger TC sind in diesem Winter nicht nur besonders aktiv, sondern auch sehr erfolgreich. Denn die erste Männer-Mannschaft beteiligt sich sowohl am erstmals ausgetragenen sächsischen Wintercup als auch an der schon seit Langem durchgeführten Hallenrunde. In beiden Wettbewerben führt der LTC die Tabelle ungeschlagen an, und der Kapitän Manuel Paulick redet auch nicht lange um den heißen Brei herum: "Wir wollen auch am Ende sowohl beim Wintercup als auch in der Leipziger Hallenrunde ganz vorn stehen."
Beim sächsischen Wintercup feierte der LTC vergangenes Wochenende auch ohne seinen aus Dresden gekommenen Spitzenspieler Toni Pflug einen weiteren klaren Sieg. Beim Start in die Rückrunde wurde in der Halle des Sächsischen Tennis Verbandes (STV) der Chemnitzer TC mit 5:1 bezwungen. Damit sind die Männer vom Sportforum weiter ungeschlagen. Da aber auch der nur mit einer Niederlage auf Platz zwei liegende Lokalrivale RC Sport den 1. TC Waldheim mit 6:0 bezwang, wurde die Entscheidung im Kampf um den Titel vertagt. LTC und RC Sport treffen erst am letzten Spieltag, (12. März), aufeinander.
Auch in der Hallenrunde ist der LTC noch ohne Niederlage, obwohl er schon deutlich mehr Spiele als die Konkurrenz ausgetragen hat. So führen die Männer um Manuel Paulick die Tabelle mit 12:0 Punkten deutlich vor RC Sport und LSC (je 6:2) an. Nun sind sie am Wochenende spielfrei und können abwarten, was die Rivalen machen. RC Sport steht gegen den TC Rosenthal vor einer relativ leichten Aufgabe, der LSC aber gegen die "Zweite" des LTC vor einer schweren. Zum Abschluss der Hallenrunden werden am 20. März in Abtnaundorf die Landes-Hallenmannschaftsmeister ermittelt. Rolf Becker

LVZ vom 04.12.2009

Das Team des LTC für die Hallensaison stellt sich vor. Foto: Christian Nitsche ; v.l.n.r.: Franz Reuschel, Leonid Lang, Mathieu Prouvost, Manuel Paulick, Sebastian Lotzien, Toni Pflug, Christoph Klamann und Conrad Schiefer

Tennis-WG liegt gut im Rennen

Zwei Siege für den LTC bei der Premiere des sächsischen Tennis-Wintercups

Für diesen Winter haben sich die Tennisspieler des Leipziger TC 1990 hohe Ziele gesetzt. Das kommt auch nicht von ungefähr, denn die Männer-Mannschaft konnte sich ganz erheblich verstärken.
Spektakulärster Neuzugang ist zweifellos der sächsische Vizemeister Toni Pflug. Der 19-Jährige, der vom Regionalligisten Dresden-Blasewitz kommt, hat im Oktober sein Medizin-Studium in Leipzig begonnen. Zusammen mit seinen Mannschaftskameraden Franz Reuschel und Manuel Paulick hat er inzwischen eine Wohngemeinschaft (WG) in Leipzig bezogen.
„Mit dem Start in den erstmals ausgespielten sächsischen Wintercup sind wir natürlich sehr zufrieden“, so LTC-Kapitän Paulick. Die ersten beiden Spiele gegen Chemnitz und Waldheim wurden mit 5:1 jeweils klar gewonnen.
Heute ab 20 Uhr ist in Abtnaundorf der Stadtrivale RC Sport Leipzig, der bisher ebenfalls zweimal gesiegt hat, der Gegner. „Das wird ein ganz harter Brocken“, so Paulick. Der 20-jährige Student hofft, dass er auch selbst wieder mitspielen kann. Denn bei der jüngsten Partie gegen Waldheim zwang ihn eine Grippe zum Zuschauen.

Rolf Becker

LVZ vom 02.11.2009

Toni Pflug in Rangliste verbessert

In der deutschen Tennis-Rangliste, die von Sabine Lisicki (RW Berlin) und Thomas Haas (Großhesselohe München) angeführt wird, hat von allen sächsischen Spielern Toni Pflug (19) den größten Sprung nach vorn gemacht. Der Ex-Dresdner, der sich dem Leipziger TC angeschlossen hat, verbesserte sich vom 523. auf den 254. Platz und ist damit zweitbester Sachse hinter Christian Haupt (94.).

 

LVZ vom 29.10.2009

Mathias Reuschel neuer LTC-Präsident

Der auf der Nordanlage des Sportforums ansässige LTC 1990, mit 300 Mitgliedern zweitgrößter Leipziger Tennisclub, wird von einem neuen Präsidenten geführt. Für den aus gesundheitlichen Gründen zurückgetretenen Rüdiger Jansen steht jetzt Mathias Reuschel an der Spitze des Vereins. Der 52-jährige Reuschel, der seit 1992 LTC-Mitglied ist, amtiert seit 1998 als Vizepräsident. Neuer Vize wurde Ulrich Paulick (50). rb

LVZ vom 26.10.2009

Leipzig Open im Terminkalender 2010

Seit gestern ist es in Sack und Tüten: Die Internationalen Sächsischen Tennis-Meisterschaften, die Leipzig-Open, finden nach einjähriger Pause im kommenden Jahr wieder auf der Nordanlage des Sportforums statt. Dies wurde in Wolfsburg entschieden. "Auch unser Wunschtermin, der 18. bis 20. Juni wurde akzeptiert. Als Gastgeber freuen wir uns auch deshalb, weil diese Veranstaltung ein besonderer Höhepunkt im Rahmen unseres 20-jährigen Vereinsjubiläums ist", unterstreicht Turnierchef Uwe Elze vom LTC. Die Leipzig Open sind die einzige Veranstaltung der attraktiven DTB-Serie in den neuen Bundesländern. "Es ist ganz wichtig, dass auch der Osten wieder mit einem Turnier in der German Masters Serie präsent ist", freut sich die beim DTB-Verantwortliche Kirstin Schaaf. rb

LVZ vom 20.10.2009

Top-Spieler zum LTC

Tennis-Vizemeister Toni Pflug kommt aus Dresden

Die Wechselfrist im Tennis hat gerade begonnen, da kann der in der Landesoberliga spielende Leipziger TC 1990 schon einen spektakulären Neuzugang vermelden. Denn mit dem 19-jährigen Toni Pflug hat sich einer der hoffnungsvollsten Spieler aus dem Freistaat beim auf der Nordanlage des Sportforums ansässigen Club angemeldet.

Pflug, echtes Eigengewächs des Regionalligisten TC Blau-Weiß Dresden-Blasewitz, holte in diesem Jahr bei den sächsischen Landesmeisterschaften den Vize-Titel. Nur Rekordmeister Christian Haupt war noch eine Nummer zu groß für ihn. Zugleich ist er neben LSC-Spielerin Jenny Kühn, die 1999 deutsche Jugendmeisterin in der U 16 wurde, der einzige Sachse mit nationalen Nachwuchs-Medaillen. 2002 erkämpfte Pflug in Dresden Bronze in der U 12, 2004 und 2006 in der Halle jeweils Silber.

Seinen Wechsel von Dresden zum LTC begründet Pflug so: „Natürlich ist es nicht leicht, den Club, dem ich seit meinem neunten Lebensjahr angehöre, zu verlassen. Doch vor wenigen Tagen habe ich an der Leipziger Uni das Medizin-Studium aufgenommen. Das steht an erster Stelle. Entscheidend war auch, dass mir meine Freunde vom LTC bei der Suche nach einer Wohnung sehr geholfen haben."

Pflug hat mit Kapitän Manuel Paulick und seinem künftigen Mannschaftskameraden Franz Reuschel eine gemeinsame WG bezogen. „Die hat den Vorteil, dass ich mit dem Fahrrad nur gut fünf Minuten bis zur LTC-Anlage brauche. Denn trotz des Studiums möchte ich weiter ordentlich Tennis spielen, zumindest meine Position in Sachsen behaupten und mit den Leipzigern in die Ost-Liga aufsteigen."

Rolf Becker

LVZ vom 13.10.2009

Tennis-Turnier

Leipzig Open für 2010 wieder im Plan

Die für dieses Jahr auf der Anlage des LTC 1990 im Sportforum vorgesehenen 12. Internationalen Sächsischen Tennis-Meisterschaften, die Leipzig Open, fielen bekanntlich aus. "Der Grund dafür lag ausschließlich in finanziellen Problemen. Wir setzen alles daran, dass unser Saisonhöhepunkt im nächsten Jahr wieder stattfindet", versprach Christina Hellmich, Präsidentin des Sächsischen Tennis-Verbandes (STV). Alles spricht dafür, dass die 12. Auflage im Juni 2010 stattfindet. "Wir haben das Turnier beim Deutschen Tennis-Bund fristgerecht angemeldet und auch entsprechende Zusagen erhalten", sagt STV-Vizepräsident Götz Prusas.

Noch in diesem Monat wird der Terminkalender für die großen Turniere, die im Rahmen der German Masters Serie ausgetragen werden, in Wolfsburg verabschiedet. Übrigens sind die Leipzig Open das einzige Turnier in den neuen Bundesländern einschließlich Berlins, das im Rahmen dieser bedeutenden Serie unter der REgie des Deutschen Tennis-Bundes stattfindet. rb

LVZ vom 04.08.2009

Leipziger ohne Chance bei Wartburg-Cup

Für die Leipziger Teilnehmer gab es am Wochenende beim stark besetzten 6. Wartburg-Cup in Eisenach, der Bestandteil der Tennis-Serie um den Dunlop-Cup Ost ist, nichts zu holen. Der aktuelle Bezirksmeister Franz Reuschel (LTC 1990) lieferte nach dem kampflosen Sieg gegen Michael Sauer (1. TC Köthen) dem zum Zweitligaaufgebot des Erfurter TC Rot-Weiß zählenden Thomas Hellmann einen starken Kampf, unterlag aber 3:6, 5:7. Paul Pietraß (LSC 1901) verlor gegen Leonard Gerch (LTTC Rot-Weiß Berlin) mit 2:6, 1:6. Manuel Paulick (LTC 1990) bekam es im Achtelfinale mit dem Gesetzten Daniel Höppner (Braunschweiger THC) zu tun und ging mit 1:6, 1:6 unter. rb

LVZ vom 31.07.2009

Leipziger Septett beim Dunlop-Cup in Eisenach

Nach dem vor zwei Wochen auf der LTC-Anlage im Sportforum ausgetragenen Unitas-Tennis-Cup macht der Dunlop-Cup Ost vom Freitag bis Sonntag beim 6. Wartburg-Cup in Eisenach Station. Es ist in diesem Jahr die fünfte Station der traditionellen Turnierserie in den neuen Bundesländern. Leipzig ist in Eisenach mit einem Quintett vertreten. An dessen Spitze steht der aktuelle Bezirksmeister Franz Reuschel (Leipziger TC 1990), der beim heimischen Unitas-Cup bis ins Halbfinale kam. Außerdem spielen in Eisenach Marcus Agthe (TC RC Sport), Paul Pietraß (Leipziger SC 1901), Manuel Paulick, Isabelle Naumann, Anna-Sophie Fehst und Tina Adler (alle Leipziger TC 1990. rb

LVZ vom 20.07.2009

Matchball gegen den Regen

Morata-Flaquer und Mach gewinnen Unitas Cup / Herren-Finale unterbrochen und in Halle verlegt

Berta Morata-Flaquer und Christiane Slansky beeilen sich. Ihre Schritte werden schneller, gleich rennen sie. Das ist eigetnlich nicht ungewöhnlich, schließlich treten sie gerade gegeneinander im Finale des Unitas-Cups an. Doch die zwei Tennisspielerinnen hechten nicht dem Ball hinterher, sie fliehen. Weg vom Netz, runter vom Platz, über den Schotterweg und unter das Vorzelt des Vereinsheimes am Sportforum - ins Trockene. Dort stehen schon gut zwei Dutzend Zuschauer und Turnierteilnehmer, die Schutz suchen vor dem Wolkenbruch, der wenige Minuten nach Beginn des Finales über dem Tennisplatz niedergeht.

Überraschend kam der Regen am Sonntagnachmittag nicht. Bereits die Achtel- und Viertelfinals der Herren am Samstag hatten Oberschiedsrichter Mark Biehling und Turnierchef Uwe Elze in die STV-Tennishalle in Abtnaundorf verlegt, weil die Sandplätzes des Leipziger Tennisclubs (LTC) teilweise unter Wasser standen und unbespielbar waren. "Das war natürlich ein gewisser Aufwand, aber wir haben das ganz gut hingekriegt", bilanziert Elze die Umzugsaktion.

Andrzey Mach (Kölner KHT Schwarz-Weiß) und Jan Marcinowski (TC Blau-Weiß Ahlbeck) ließen sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Die zwei Top-Gesetzten aus Polen galten schon vor Turnierbeginn als absolute Favoriten und bestätigten diese Erwartungen. Sowohl Mach als auch Marcinowski beherrschten ihre Gegner souverän und marschierten unaufhaltsam ins Finale. Bei ihren überdeutlichen Zwei-Satz-Siegen überließen sie der Konkurrenz dabei selten mehr als zwei Spiele pro Satz.

Das Endspiel hingegen war alles andere als einseitig. Zweieinhalb Stunden lang beharkten sich die Konkurrenten. Mach gewann den ersten Satz (6:4), Marcinkowski den zweiten (7:5). Im dritten Satz ging beim Stand von 5:5 erneut ein Wolkenbruch nieder. Die Turnierleitung entschied: Das Finale wird in die Halle verlegt. Dort gewann Mach den dritten Satz mit 7:6 und holte damit den Unitas-Cup.

Die Überlegenheit der polnischen Spieler musste zuvor auch Lokalmatador Franz Reuschel (LTC) erfahren. Er kämpfte sich als ungesetzter Spieler bis ins Halbfinale, unterlag dort allerdings Marcinowski deutlich mit 2:6 und 2:6. Im Spiel um Platz drei konnte er dann wieder glänzen. Zum einen mit dem Sieg (7:5 und 6:3) und zum anderen mit Fairness. Seinem Gegner Tore Waldhausen riss während der Partie gleich zweimal die Schlägerbespannung, Reuschel half mit einem Ersatzschläger aus.

Bei den Damen dominierte die Top-Favoritin Berta Morata-Flaquer aus Spanien das Turnier. Für eine Überraschung sorgte Christiane Slansky (TC Blau-Weiß Dresden-Blasewitz), die im Halbfinale die zweitgesetzte Tina Troschke (TC Magdeburg) mit 7:5 und 6:0 besiegte.

Im vom Regen unterbrochenen Endspiel gegen Morata-Flaquer blieb Slansky jedoch chancenlos. Die Spanierin triumphierte, holte sich ihren ersten Unitas-Cup und strich das Preisgeld von 200 Euro ein. Schon den ersten Satz gewann Morata-Flaquer deutlich mit 6:2. In der zweiten Runde dürfte Slansky sich dann den Regen zurückgewünscht haben: Die Dresdenerin ging sang- und klanglos mit 0:6 unter. Jan Peter

LVZ vom 17.07.2009

Nur 30 Tennis-Spieler bei Unitas-Cup angemeldet

Veranstalter müssen Preisgeld kürzen

Uwe Elze hat ein Problem: Beim Geschäftsführer des Unitas-Tennis Cup lagen gestern nur 30 Anmeldungen auf dem Schreibtisch. Sieben Damen und 23 Herren werden heute beim Unitas-Cup aus der Turnierserie Dunlop-Cup Ost an den Start gehen - die Veranstalter hatten mit drei mal so vielen Teilnehmern geplant und ein 32er-Hauptfeld (Damen-Einzel) sowie ein 56er-Hauptfeld (Herren-Einzel) angesetzt.

"Die Nachfrage war leider sehr mager", sagte Elze gestern. Grund sei neben der Ferienzeit auch die mangelnde Attraktivität des Turniers. "Das Preisgeld ist eben nciht allzu hoch."

2225 Euro sollten ursprünglich ausgezahlt werden, das höchste Preisgeld bei 600 Euro für den Sieger im Herren-Einzel liegen. Daraus wird jetzt wohl nichts. "Die 2225 Euro sind wahrscheinlich nicht machbar", so Elze. Die Veranstalter vom Leipziger Tennisclub 1990 (LTC) müssen genau auf die Bilanz des Turniers schauen - die Wirtschaftskrise macht sich auch bei ihnen bemerkbar. Erst im Juni mussten LTC und der Sächsische Tennisverband die Sachsen-Meisterschaften "Leipzig Open" der German Masters Serie absagen. Das Budget von mehreren 10.000 Euro sei wegen mangelnder Sponsoreneinnahmen nich taufzubringen gewesen, so Elze. Umso mehr sei man jedoch auf zahlreiche Teilnehmer angewiesen, denn aus dem Startgeld von 25 Euro pro Teilnehmer finanziere sich das Preisgeld. Das heißt: Je weniger Spieler dabei sind, umso weniger Geld gibt es für die Sieger. "Wir stocken das natürlich immer auch aus anderen Mitteln auf - wenn wir soviel kürzen würden wie nötig, gäbe es fast gar kein Preisgeld mehr", sagte Elze. Etwa um 30 bis 40 Prozent würden die Preisgelder in diesem Jahr beschnitten, schätzt er.

Der Unitas-Cup beginnt heute um 9 Uhr auf dem Gelände des LTC am Sportforum. Die Finalspiele werden am Sonntag um 12 Uhr (Damen) und um 14 Uhr (Herren) ausgetragen. jap

LVZ vom 16.07.2009

Unitas-Cup: Favoriten aus Polen und Spanien

Der Dunlop-Cup Ost kommt nach Leipzig: Bei dem dreitägigen Turnier am Sportforum sind die beiden Polen Jan Marcinkowski und Andrzej Mach sowie die Spanierin Berta Morata Flaque die Topfavoriten. Chancen dürfen sich auch die sächsischen Vizemeister Christiane Slansky und Toni Pflug (beide vom TC Blau-Weiß Dresden) ausrechnen. Das Turnier beginnt am Freitag und dauert bis Sonntag. rb

LVZ vom 03.07.2009

Tennis-Landesmeister beim Dunlop-Cup Ost

In den nächsten Wochen bestimmen die Turniere des Dunlop-Cup Ost das Tennis-Geschehen in der Region. Von heute bis Sonntag geht im Rahmen dieser Serie das 44. Henner-Henkel-Gedächtnisturnier über die Bühne. Unter den Teilnehmern befinden sich mit dem für Blau-Weiß Dresden-Blasewitz spielenden 25-jährigen Schkeuditzer Christian Haupt und Andrea Fischer (28/LSC) auch die vor drei Wochen auf der LSC-Anlage frisch gekürten sächsischen Landesmeister. In zwei Wochen macht der Dunlop-Cup Ost wieder in Leipzig Station. Auf der Nordanlage des Sportforums richtet der LTC wie geplant den Unitas-Cup aus. rb

LVZ vom 05.06.2009

Tennis-Finale in Schleußig

[...] Für Furore sorgte bei den Bezirksmeisterschaften auch der LTC 1990, er sammelte von den vier zu vergebenden Titeln drei ein. Zwei Titel holte der gerade vom Medizin-Studium aus Ungarn zurückgekehrte Franz Reuschel. Der 24-jährige wurde zum ersten Mal nach dem nach über drei Stunden mit 4:6, 6:4, 7:6 (9:7) gegen Christoph Klamann (RC Sport) gewonnenen Endspiel-Krimi Leipziger Meister im Einzel. Zudem erkämpfte er mit Manuel Paulick die Krone im Doppel. Mit ihrem Titelgewinn im Frauen-Doppel vervollständigten Isabelle Naumann und Anna-Sophie Fehst den Erfolg des Vereins. Rolf Becker

LVZ vom 13.05.2009

LSC-Tennis-Frauen weiter Spitzenreiter

Am dritten Spieltag in Sachsens Tennis-Oberliga feierten die Frauen des LSC gegen den zuvor ebenfalls noch ungeschlagenen LTC einen unerwartet hohen 9:0-Sieg. Damit verteidigten die Schleußigerinnen die Tabellenführung. RC Sport II wartet nach der 2:7-Niederlage in Zwickau weiter auf den ersten Sieg. Bei den Männern konnte der LTC mit dem 6:3 im Derby gegen LVB den ersten Erfolg bejubeln. Das LVB-Team verlor außerdem die am ersten Spieltag wegen Dunkelheit abgebrochene Partie gegen Spitzenreiter Chemnitzer TC Küchwald mit 4:5. rb

LVZ vom 30.04.2009

Tennis-Talente trumpfen auf

Beim zum zweiten Mal im Rahmen der Dunlop-Cup-Junior-Serie ausgetragenen Tennis-Turnier in Waldheim trumpften die Talente aus der REgion auf. Elena Richter (Blau-Weiß Leipzig) in der U 10 und Jessika Ziermaier (Naunhof) in der U 14 erkämpften jeweils den Turniersieg. Bei den Jungen war Michael Loddeke (Machern Grün-Weiß) in der U 10 erfolgreich. Zweite wurden Marie Wünsch (RC Sport) und Lorenz Simon (LTC) jeweils in der U 12 sowie David Sagstetter (Machern) in der U 10. rb

LVZ vom 28.04.2009

Tennis-Oberliga

[...] Wesentlich knapper ging es im Sportforum zu, wo der LTC gegen RC Sport II mit 5:4 gewann. Durch Siege von Diana Keller, Anna-Sophie Fehst, Christina Wöhrle und Anne Nikodem ging der LTC 4:0 in Führung. Doch dann punkteten Theresa Stephani, die im Spitzenspiel 7:5, 6:4 gegen Martina Bötel erfolgreich war, und Franziska Liedtke für RC Sport. Das von Wöhrle/Nikodem gewonnene Doppel entschied die Partie für die Gastgeberinnen.

Bei den Männern waren beide Spiele mit Leipziger Beteiligung bei hereinbrechender Dunkelheit nach fast siebenstündiger Spielzeit noch nicht entschieden. Zwischen Neuling Chemie Radebeul und dem vorjährigen Vizemeister LTC steht es 3:3, LVB liegt gegen den Chemnitzer TC Küchwald 2:4 im Rückstand. Die Doppel müssen nun die Entscheidung bringen. Rolf Becker

LVZ vom 28.04.2009

Leipziger Tennis Open abgesagt

Bittere Pille für Leipzigs Tennis-Anhänger: Die Internationalen Sächsischen Meisterschaften, deren zwölfte Auflage im Rahmen der German Masters Serie für den 19. bis 21. Juni als Leipzig Open auf der LTC-Anlage im Sportforum geplant waren, finden nicht statt. "Finanzielle Gründe zwingen uns zur Absage", erklärte Verbands-Chefin Christina Hellminch. Die Leipzigerin ist aber fest davon überzeugt, dass es sich nur um eine einjährige Pause handelt. Nicht gefährdet ist hingegen der Unitas-Cup vom 17. bis 19. Juli beim LTC. rb