LTC-ONLINE  · NEWS BERICHTE REPORTAGEN middot; RÜCKBLICK 2004

Oberliga-Damen servieren für Audi

24. November 2004

Ein guter Service ist beim Tennis enorm wichtig. Aber am vergangenen Dienstag zeigten die LTC-Mädels, dass sie auch Service der anderen Art beherrschen. Denn bei der Präsentation des neuen Audi A4 Avant beim offiziellen Team-Sponsor Audi Zentrum Leipzig sorgten sie für das leibliche Wohl der über 200 Gäste, die mit Spannung auf die Enthüllung des neuesten Audis gekommen waren.

Los ging es 18:30 Uhr. Die ersten Gäste trudelten ein. Sekt und Alkoholfreies wurden zur Begrüßung gereicht. Dabei machten die Mädels eine wirklich gute Figur und entwickelten sich zu Profis zur Freude von Miachael Sprenger, dem Chef vom Audi Zentrum Leipzig. Als der erste Schwung vorbei war, begann der offizielle Teil der Präsentation. Das Audi Zentrum bot seinen Gästen eine Reise durch die Jahrhunderte. Unter dem Motto "100 Jahre Automobilbau in Leipzig" wurde die Geschichte aus der hiesigen Tradition verknüpft mit Zukunftsvisionen eines Top-Designers aus der Audi-Zentrale. Dieser präsentierte den staunenden Gästen mit Papier und Bleistift die Formensprache der Audis. Nach der Enthüllung des neuen Audi A4 Avant, wurde dann zum Essen gebeten. Jetzt hieß es für die Mädels, sich noch mal reinzuhängen und Leckereien zu verteilen.

Gegen 22 Uhr endete der Abend, der eines klar unter Beweis stellte - Eleganz und schöne Formen gepaart mir sportlicher Dynamik und Power sind die Eigenschaften die Audi und die Oberliga-Damen verbindet. Auch mit dieser Aktion bedanken sich der Verein und die Mädels für die gute Zusammenarbeit im Jahr 2004 und setzen auf eine starke Partnerschaft in der Zukunft, um die ehrgeizigen Ziele zu erreichen.

LTC erkämpft dritten Platz

Großes Getümmel auf de vier Spielfeldern im Zentralstadion
Mit Team-Geist überzeugt

29. Juni 2004

1. Fussballcup der Mitteldeutschen Wirtschaft

Am vergangenen Sonntag lud die Regionenmarketing Mitteldeutschland GmbH zum 1. Fussballcup der Mitteldeutschen Wirtschaft ins Zentralstadion. Auf Einladung war der LTC mit einem Team von insgesamt 51 vertreten. Mit der tags zuvor gefeierten Abschlussparty in den Knochen wurde mit einer wahnsinnig kämpferischen Leistung der dritte Platz erreicht.

Gruppensieg fast verspielt

Gespielt wurde in acht Gruppen von sechs bis sieben Teams, die Jeder gegen Jeden jeweils 2 Achtelfinalteilnehmer ausspielten. Die Besonderheit lag darin, dass immer mindestens zwei Frauen bei jedem Team auf dem Platz stehen mussten. Die ersten vier Spiele wurden souverän und ohne Gegentor gewonnen. Dabei war ein 6:0 gegen das Regierungspräsidium Leipzig. Dann machte sich die Party vom Vorabend langsam bemerkbar. Und gegen die MIBRAG Lions gab es ein 0:0, gegen die Linde AG sogar ein 0:1 und das erste Gegentor. Das es trotzdem reichte, lag auch an der hervorragenden Leistung unseres Torhüters. Romy Gottschalks Vater Ralf hielt nahezu jeden Ball und gab hilfreiche Tipps für seine Vorderleute, die sich voll reinhängten.

Vier Mal Siebenmeterschiessen

Im Achtelfinale ging es gegen die Wirtschaftsjunioren Halle, gegen die einfach keine Torchance raussprang. Da diese aber auch keine hatten, ging es ins Siebenmeterschiessen, das unser Team gewann. Selbes Schema im Viertelfinale gegen die "Klonkrieger" aus der BIO City Leipzig. Im Halbfinale führte der LTC dann schon kurz vor Schluss mit 2:1, die mangelde Erfahrung machte sich aber bemerkbar, als das Team des Mitteldeuttschen Marathons einen Freistoss schnell verwandelte. Auch hier gabe es ein 7m-Schiessen, welche diesmal verloren ging. Im Spiel um Platz 3 kam wieder altbewährtes zum Tragen. 0:0 nach 10 Minuten Spielzeit und Sieg im /-Meter-KO. Ein dritter Platz gegen viele Mannschaften mit reinen Fussballern ist stark. Aber nicht nur sportlich zahlte sich die Teilnahme des LTC am Turnier aus. Unter den vielen großen Unternehmen, die Manschaften stellten, präsentierte sich der LTC als Verein im Herzen von Leipzig mit einem hervorragenden Teamsgeist auch als Unterstützer der mitteldeutschen Idee. ab

Schickalstage für LTC-Top-Teams

Dieses Team holte in Radebeul den so wichtigen dritten Sieg. Das Foto wurde von Patrick Colditz gemacht, der als Ersatz nach Radebeul mitfuhr.
Matthias Härzschel gewann beim Weißen Hirsch gegen Stefan Tränkner. Scheinbar kommt er immer besser in Fahrt.

24. Mai 2004

Durch den Feiertag am letzten Donnerstag ging es für die Spitzemannschaften des LTC so richtig zur Sache. Sowohl die Damen 50 der Regionalliga als auch die Damen und Herren der Oberliga wollten den Klassenerhalt dingfest machen. Die Herren lösten dabei mit dem dritten Sieg (8:1) im dritten Spiel gegen Chemie Radebeul das Ticket für die Oberliga-Saison 2005 und sorgten beinahe für die große Überraschung gegen den Favoriten Weißer Hirsch Dresden. Die Oberliga-Damen spielten dreimal am Wochenende. Und im Nachholspiel gegen LVB gelang nun auch der erste Sieg, deutliche mit 8:1. Die Damen 50 werden das Abenteuer Regionalliga beenden nach dem 4:5 gegen TV Frohnau.

Bei den Herren wird nun nach oben geschaut

Bei den knappen 5:4-Siegen zu Beginn der Saison agierte die 1. Herren bisher sehr glücklich. Gegen Chemnitz musste man sogar drei Doppel gewinnen, um den Sieg im ersten Spiel zu schaffen. Am "Herren"-Tag stand nun das erste Auswärtsspiel der Saison bei Chemie Radebeul auf dem Programm. Auch für die Radebeuler geht es in diesem Jahr um den Klassenerhalt. Vorsicht war also geboten. Ohne Nummer Eins, Jiri Skoloudik, der zum ITF-Turnier in Österreich weilte, dafür aber mit unserem Italiener Andrea Biella, sollte der dritte Sieg eingefahren werden. Und das gelang relativ mühelos. Bereits nach den Einzeln stand es für unsere Herren 5:1, anschliessend wurden auch alle drei Doppel gewonnen. Damit ist der 1. Herren des LTC der Klassenerhalt nicht mehr zu nehmen. Gestärkt durch die diesen Erfolg reiste man am Samstag zum TC Bad Weißer Hirsch Dresden. Und diesmal mit Jiri Skoloudik wollten unsere Herren dem Titel-Aspiranten ein Bein stellen. Nach den Einzeln stand es zwar 2:4, Jiri Skoloudik und Matthias Härzschel hatten gewonnen, doch auch bei den "Hirschen" waren drei Doppel-Siege im Bereich des Möglichen. Während die ersten beiden Doppel an den LTC gingen, entwickelte sich im dritten Doppel ein spannender Kampf. Doch Matthias Härzschel und Andrea Biella konnten das wahnwitzige Tempo aus dem mit 6:1 gewonnenen ersten Satz nicht halten und gaben gegen Michael Pfeiff und Stefan Tränkner mit 2:6, 2:6 ab. Das 4:5 ist dennoch kein Beinbruch. Unsere Herren haben ihre Oberliga-Tauglichkeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Sponsor BOSCH Sicherheitssysteme kann zufrieden sein, denn auch 2005 heißt es "Sicher zum Erfolg" in der Oberliga. Für die diesjährige Saison ist nun der dritte Platz im Visier.

Damen kommen in Fahrt

Drei Spiele hatten unsere Oberliga-Damen innerhalb von vier Tagen zu absolvieren. Los ging es am Donnerstag bei der zweiten Mannschaft des TC Blau-Weiß Dresden-Blasewitz, die gespickt war mit Spielerinnen der 2. Bundesliga. So gab es auch beim 0:9 nichts zu holen. Einzig unsere Nummer Eins, Vailett Müller, bot gegen die Nummer 236 der deutschen Rangliste, Julia Otto, ein bravoröse Leistung und verlor erst im dritten Satz. Am Samstag stand dann das erste Heimspiel gegen den TC RC Sport Leipzig auf dem Plan. Die Stadtrivalen reisten mit einer starken Mannschaft an, gegen die unsere junge Truppe beim 1:8 keine Chance hatte. Nur Paulina Meider konnte denm Ehrenpunkt holen. Die beiden Niederlagen waren aber einkalkuliert gewesen. Am gestrigen Sonntag dann ging es aber im Nachholspiel um alles. Nach dem man im Abstiegskampf schon Blau-Weiß Leipzig knapp mit 4:5 unterlag, musste gegen die SG LVB nun der erste Sieg her, wenn man 2005 wieder im sächsischen Oberhaus vertreten sein wollte. Und als ginge es um Leben und Tod, gewannen unsere "Mädels" alle sechs Einzel. Und das bei wechselhaftem, teilweise widrigem Wetter. Die 1. Damen blieb davon unbeeindruckt. Ob es ander speziellen Sponsornähe lag. Denn das "Audi Zentrum Leipzig" ist nur einen Katzensprung von der LVB-Anlage entfernt. Ganz zufällig war diese Leistungsexplosion wohl nicht. Mit dem letztlichen 8:1 wurde nun ein Zeichen für den Klassenerhalt gesetzt. Denn anders als die Herren, stehen den Damen die Spiele gegen die vermeintlich schwächeren Teams noch bevor.

Damen 50 mit großem Kampf, dennoch unglücklich

Auch für die Regionalliga-Seniorinnen ging es um die sprichwörtliche Wurst. Gegen die zweite Vertretung vom TV Frohnau musste ein Sieg her. Nach den Einzeln stand es 3:3. Doch nach guten Doppelleistungen in den Spielen zuvor konnte man guter Dinge sein, wenigstens noch zwei Punkte zu holen. Doch der erhoffte Sieg blieb aus. Mit 4:5 mussten die Damen 50 die Heimreise nach Leipzig antreten. Im letzten Spiel wartet Tabellenbführer Blau-Weiß Berlin, was die Hoffnungen auf den Klassenerhalt gen Null schwinden lässt. Theoretisch ist noch was drin, aber die "Sachsen-Panther" werden wohl im nächsten Jahr wieder in der Bezirksliga spielen.

Leipzig ist raus, aber nicht am Boden

Enttäuschte Gesichter auf dem Nikolaikirchhof kurz nach der Bekanntgabe der Bewerberstädte durch IOC-Präsident Jacque Rogge. Leipzig war nicht dabei.
Aber wie die Leipziger sind, wurden die 2012 Ballons dennoch gen Himmel geschickt. Wir sind noch da.

18. Mai 2004

New York, Paris, Madrid, Moskau und London. Das sind die klangvollen Namen, die als Städte ins endgültige Rennen um die Austragung der olympischen Spiele 2012 gehen. Leipzig scheiterte als Sechster. Dem Leipziger Tennisclub 1990 schmerzt die Entscheidung sehr, hatten wir doch mit unseren zahlreichen Events und Aktionen die Bewerbung unterstützt. Auswirkung für unsere Tennisanlage können noch nicht bestimmt werden. Dennoch wird jetzt Bewegung in die Entwicklung des Sportforums kommen.

Die Hoffnung stirbt zuletzt

13:30 Uhr war die Stimmung am Tiefpunkt. Jacque Rogge verkündete die fünf Bewerberstädte für die Olympiade 2012. Ein kurze Totenstille lag in der Luft. Aus Lausanne geisterten im Vorfeld immer wieder Gerüchte, dass Moskau den Vorzug vor Leipzig erhielt, was sich dann bewahrheitete. Der Jubel aus dem letzten Jahr, als am 12. April die nationale Entscheidung pro Leipzig ausfiel, blieb leider aus. Dennoch wurden die vorbereiteten 2012 Ballons in den Himmel geschickt. Ob man nochmal ins Rennen geht, ließ Bürgermeister Wolfgang Tiefensee offen.

Der LTC steht vor einer neuen Entwicklung

Welche Auswirkungen das auf unseren Verein hat, der ja inmitten des geplanten Olympiapark angesiedelt ist, lässt sich noch nicht ausmachen. Die Entwicklung des Sportforums wird sicher nun andere Richtungen nehmen. Wir als Verein hatten uns immer engagiert und unser mögliches getan, die Euphorie in die Bevölkerung zu tragen, an der es letztlich nun auf keinen Fall lag, dass Leipzig nicht weitergekommen ist. Wir sind enttäuscht, stecken dennoch auf keinen Fall den Kopf in den Sand. 2016 wären wir wieder dabei.

 

 

Vailett Müller im Finale

Vailett Müller (rechts) und Siegerin bei den Damen Anne Wender (links)

09. Mai 2004

An diesem Wochenende fanden in die Leipzig die Bezirmeisterschaften der Aktiven statt. Das beliebte Kräftemessen am Anfang der Saison nutzten auch zahlreiche Spieler des LTC, um eine Marke für die noch anstehende Saison zu setzen. Das größte Ausrufezeichen setzten wieder mal die Damen. Denn mit Vailett Müller war erneut eine Spielerin des LTC im Finale. In diesem unterlag sie zwar der Top-Favoritin Anne Wender (Rc Sport) klar mit 1:6, 1:6, brauchte aber nicht enttäuscht zu sein, denn der Finaleinzug mit dem Sieg über Franziska Steinhardt (6:3, 7:6) ist ein großer Erfolg.

Zwei weitere Vertreterinnen unserer Oberliga-Damen schafften es ins Viertelfinale. Alexandra Weiß, die im Vorjahr noch ins Endspiel einzog verlor dort gegen die Bad Lausickerin Franziska Steinhardt mit 0:6, 0:6. Romy Gottschalk lieferte Ynonne Jahr (Blau-Weiß Leipzig) einen großartigen Kampf, musste dann dennoch mit 3:6 im dritten Satz die Segel streichen. Unsere Top-Mädels sind gut drauf, um den Klassenerhalt in der Oberliga zu schaffen.

Bei den Herren schaffte es kein LTC-Spieler im Einzel unter die ersten Acht. Gute Leistungen zeigten Gustav Baensch, der in Runde eins nur knapp dem Mit-Favoriten Thomas Lange mit 4:6, 4:6 unterlag. Alexander Bube bot gegen Martin Satller, vom ausrichteten Tennisverein LVB, eine beherzte Leistung, konnte beim 4:6, 3:6 dennoch nicht die Überraschung schaffen. Tragische Figur war Sebastian Frenzel. Im Achtelfinale gegen Alexander Meißner (RC Sport) schien beim Stand von 4:6, 1:5 alles entschieden. Doch Frenzel kämpfte sich zurück, holte sich den zweiten Satz. im entscheidenden Dritten ging es in einen Tie-Break, den dann allerdings Meißner mit 8:6 gewann. Doch Frenzel tankte somit neuen Mut für die Oberliga-Saison. Die Leistung aus dem ersten Punktspiel der Saison war vergessen. Das zeigte er auch im Doppel an der Seite von David Burckhardt (Naunhof), als diese das favorissierte Doppel Volker Schmidt/Ulrich Bornschein (RC Sport) aus dem Rennen warfen.

Ein gutes Wochenende für den LTC. Glückwunsch an alle erfolgreichen Teilnehmer.

Doppelergebnisse werden nachgereicht.

GC

LTC-Mitgliederversammlung 2004

Ca. 50 Mitglieder fanden sich im Reuschels Weineck zur Versammlung ein.

06. April 2004

"Eine verschworene Gemeinschaft"

Am gestrigen Montag, den 05. April 2004 trat das höchste Vereinsorgan des LTC, die Mitgliederversammlung, zusammen. Ca. 50 stimmberechtigte Mitglieder nahmen die Einladung war. Die diskutierten Hauptthemen waren natürlich die Finanzen und die Pflege unserer Tennisplätze. Außerdem standen 5 Wahlen zum Vorstand an, darunter drei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes.

LTC-Präsident Rüdiger Jansen begrüßte die Anwesenden im neuen Veranstaltungsort, dem Reuschels Weineck in Leipzig-Plagwitz. Dieser Ort sei nicht zufällig ausgewählt, denn hier schlagen sich einmal im Monat die Vorstandsmitglieder die Nacht um die Ohren, um unseren Verein im Sinne der Mitglieder weiter voranzutreiben. Überhaupt zog sich die Würdigung des ehrenamtlichen Engagements der Mitglieder wie ein roter Faden durch die Versammlung. Nach dem formalen Feststellen der ordnungsgemäßen Einberufung uns der Feststellung der Beschlussfähigkeit ging man zur gewohnten Tagesordnung über.

Rüdiger Jansen begann seinen Teil der Vorstandsberichte, indem er weiter als ein Jahr ausholte. Zu Beginn seiner zweijährigen Amtszeit, als er ein wenig überrumpelt wurde durch die damaligen Geschehnisse, war er etwas skeptisch gewesen. Doch während dieser Zeit erlebte er ein super Vorstandsteam, dass in unzähligen Bereichen mit neuen engagierten Projekten den LTC in eine neue Dimension vorantreiben konnte. Der Vorstand habe sich als ein verschworene Gemeinschaft präsentiert, die oft auch im sehr kritischen Miteinander alle Interessensgruppen des LTC in Entscheidungen mit einbezieht, allen voran die Mitglieder. An diese appellierte er, dass das sein Ziel für die kommenden Jahre ist, auch alle Mitglieder wieder zu einem verschworenen Haufen zu festigen, der mir Stolz und Engagement unseren Verein nach außen präsentiert.

Über die Entwicklung der Mitgliederzahlen berichtete anschliessend Schriftführerin Alexandra Reiche. Beleuchtet wurde dabei vor allem der Zeitraum von Oktober 2002 bis zum aktuellen Stand, weil in dieser Zeit einige signifikante Veränderungen zu verzeichnen sind. Vom Höchststand von 343 Mitgliedern sei man aktuell auf 303 Mitglieder "abgerutscht". Das sei erst mal eine Verringerung von 40 Mitgliedern, die aber bei genauerer Betrachtung nicht sehr kritisch ist. Die Anzahl der Neueintritte beläuft sich im Berichtszeitraum auf 52, die Zahl der Austritte auf 42. Die Verringerung resultiert nun aus insgesamt 50 Ausschlüssen, die ausschließlich mit säumigen Mitgliedszahlungen begründet wurden. Eine rechtliche Verfolgung sei unverhältnismäßig teuer, da bei den meisten betreffenden Mitgliedern jegliche Kontaktdaten fehlen. Das allein seit Jahresbeginn sechs neue Mitglieder in den LTC gekommen sind zeigt den anhaltenden positiven Trend. Die aktuelle Anzahl sei nun bereinigt von Karteileichen. Zudem verringerten sich dadurch die Mitgliedsbeiträge in den Sportfachverbänden, schloss Alexandra Reiche ihren Bericht ab.

Der technische Leiter, Uwe Elze, referierte danach über den aktuellen Stand der Frühjahrsinstandsetzung unserer Plätze. Aufgrund des knappen Budgets wurden auch in diesem Jahr die Plätze in Eigenregie hergerichtet. Dies wird jedoch immer schwieriger, da unsere Plätze langsam in die Jahre kommen. Der Einbau der Geschäftsstelle zum Beginn der letzten Saison mit der Umgestaltung der Herren-Unkleide sei durch die großartige Mithilfe einiger Mitglieder hervorragend über die Bühne gelaufen.

Nach diesen wichtigen vereinsspezifischen Berichten folgten die Resumés aus dem wichtigsten Bereich, dem Ressort Sport. Markus Perschke, LTC-Sportwart, konnte durchweg eine positive Entwicklung konstatieren. Mit dem Aufstieg der beiden Aktiven-Teams der Damen und Herren in die Landesoberliga sei man nun sportlich an die sächsische Spitze herangerückt. Das werde aber noch getoppt durch die Leistung der Damen 50, die in der neuen Saison als erstes Team der LTC-Vereinsgeschichte in der Regionalliga Ost aufschlägt. Positiv weiterhin seien die Platzierungen von LTC-Spielern in Bezirks- und Verbandsranglisten. Franz Reuschel, der an Nummer 4 im Bezirk Leipzig bei den Herren geführt wird, gelang der größte Sprung in den Bestenlisten. Ebenfalls gut angenommen wurden die zahlreichen Turniere und anderen Veranstaltungen die im Laufe des Jahres 2003 angeboten wurden. Von Tenn-Sekt-is bis Fussball-Tennis war auch für die Freizeitsportler genug Möglichkeit, sich organisiert zu betätigen. Auf der anderen Seite standen die beiden herausragenden Turniere des LTC. Im Sommer setzten die BOSCH Leipzig Open neue Maßstäbe in Leipzig, welche vom AUDI Tennis Cup zu Beginn des neuen Jahres postwendend übertroffen wurden. Beim AUDI Tennis Cup wurde dabei mit fast 200 Teilnehmer ein neuer wahnsinniger Rekord aufgestellt. Auch in diesem Jahr soll das sportliche Angebot gehalten und sogar ausgeweitet werden. Die Top-Teams sollen sich in ihren neuen Klassen behaupten und bei den Premium-Turnieren will der LTC weiter wachsen.

Nahtlos an den Sportbericht setzte Jugendwart Dieter Scheibe ein. Die herausragenden Erfolge der LTC-Junioren-Mannschaften, die alle Bezirksmeister wurden, wo es möglich war. Ein wenig schade sei das Abschneiden der Junioren bei den Sachsenmeisterschaften gewesen, als die Jungs der U18 und U14 Platz 3 bzw. Platz 2 belegten. In den Ranglisten belegen unsere Schützlinge zahlreiche vordere Plätze, herbeigeführt durch herausragende Erfolge bei Bezirks- und Sachsenmeisterschaften. Ein Projekt lag Dieter Scheibe dabei besonders am Herzen. Das neue LTC-Junior-Team fördere Leipziger Talente, die im LTC zusammengeführt werden. Dies werde möglich durch Sponsoren und die Beteiligung des Jugend Tenniszentrum Perschke. Spürbare Ergebnisse werden im Ansatz schon in diesem Jahr erwartet. Im Kinderbereich gäbe es ebenfalls keine Probleme mit neuen Mitgliedern. Die Zahl der unter 14jährigen ist seit Jahren konstant. Und genügend Kinder unter 10 Jahren trainieren bereits bei uns, werden aber erst später auch Mitglied im Verein. Damit der Strom nicht versiegt wird es im Jahr 2004 wieder einen Kids Day geben, der andere Kinder für Tennis im LTC begeistern soll.

Weil all diese Aktivitäten ohne die Hilfe von Partnern aus der Wirtschaft nicht zu realisieren ist, betonte anschliessend Vizepräsident Dr. Mathias Reuschel in seinem Bericht, wie schwierig es sei, Sponsoren von einem Engagement im Verein zu überzeugen. Ein vollkommen marktreifes Sponsoringprodukt "LTC" ist noch nicht geschaffen. Deswegen müssen andere Anreize für Wirtschaftsunternehmen geboten werden. Eine Möglichkeit sei eine Platzwerbung auf unserer Anlage oder in den Vereinsmedien, die in diesem Jahr bereits Früchte trägt. Weitere Gespräche würden bereits geführt und stehen kurz vor einem Abschluss. Bemerkenswert dabei ist, dass aufgrund der Präsenz des LTC bereits Unternehmen von sich aus Interesse an Werbung bekundet haben. Ein weiterer wichtiger Grundstein bilden die beiden Turniere BOSCH Leipzig Open und AUDI Tennis Cup, bei denen es gelungen ist, den Sponsoren eine gesellschaftliche Plattform zu bieten. Dies sei immanent wichtig, um Förderer langfristig an den Verein zu binden. Die Abstrahlung auf alle Bereiche des Vereins sei offensichtlich. Im Bereich Sponsoring konnten gerade deswegen für vier Mannschaften ein offizieller Team-Sponsor gefunden werden. Außerdem wurde mit der Aktion "Sport-Mäzän der Stadt Leipzig" eine neuartige Aktion auf Initiative des LTC ins Leben gerufen. Mit diesen Ehrenplaketten wurden zum Audi Tennis Cup bereits vier Unternehmen ausgezeichnet mit der Mitarbeit von Sportbürgermeister Holger Tschense. Weitere Sponsoring-Gespräche sind auf einem guten Weg.

Nach diesen positiven Meldungen fasste Alexander Bube, im Vorstand verantwortliche für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit zuständig, die Aktivitäten seines Ressorts zusammen. Diese seien zum Einen Auslöser als auch unmittelbare Erfordernisse der erfolgreichen Arbeit unseres Vereins. Zunächst berichtete er über die Entwicklung des LTC-Internet-Portals. Eine konstante Steigerung der Zugriffszahlen - von 6000 auf aktuell 8300 bei über 180000 Seitenabrufen im abgelaufenen Jahr - verdeutliche die Wichtigkeit der Präsenz im Internet. Die Vereinszeitung wird einen neuen Rhythmus bekommen. Jeweils zu den beiden Top-Turnieren und zum Saison-Ende werde es eine Ausgabe geben. Die Presse-Resonanz war hervorragend. Auch hier waren die Turniere die wichtigsten Ankerpunkte in der Berichterstattung in den lokalen Medien. Durch die weiter wachsenden Aktivitäten seien aber alle Aufgaben von einer Person nicht mehr adäquat zu bewerkstelligen. Deswegen hat der Vorstand Matthias Härzschel kommissarisch mit ins Gremium geholt, um die Aufgaben auf zwei Schultern zu verteilen. Alexander Bube appellierte dabei an die Anwesenden, Herrn Härzschel bei den späteren Vorstandswahlen zu bestätigen. Härzschel gab auch gleich noch einen weiteren Vorgeschmack auf die Marketing-Aktivitäten im Jahre 2004, wobei vor allem der Bereich der PR und der klassischen Werbung weiter ausgebaut werden soll.

Danach ging es ans eingemachte. Sabine Heidmann, LTC-Schatzmeisterin, stellte Haushaltsabschluss 2003 und den Plan 2004 kurz vor. Die Rechnungsprüfer attestierten eine fehlerlose Buchführung und eine solide finanzielle Situation des Vereins. Vor der endgültigen Verabschiedung wurde noch einige schwerer verständliche Positionen auf Anfrage genauer erläutert, bis der Abschluss der letzten Jahres fast einstimmig bestätig wurde. Auch beim Haushaltsplan 2004 mussten einige Unklarheiten aus dem Weg geräumt werden. Am heftigsten wurde über eine Ausgabenposition diskutiert, die aus einer Forderung eines Dritten resultierte, die in ihrer Höhe noch nicht endgültig feststeht. Konkret ging es um einen Schadensfall, der an einem Mietgegenstand während der BOSCH Leipzig Open auftrat und nicht versicherungstechnisch abgedeckt ist. Aber alle kritischen Punkte konnte Sabine Heidmann erklären, und der Plan für 2004 wurde genehmigt. Nach allen Rechenschaftsberichten erteilte die Versammlung dann erwartungsgemäß Entlastung des Vorstandes für das abgelaufene Haushaltsjahr.

Kurz vor den Vorstandswahlen wurden noch Blumensträusse verteilt. Petra Heinemann bekam von Rüdiger Jansen nochmaligen Dank ausgesprochen für die hervorragende Führung der Vereinsgastronomie, auch für ihren Mann. Franziska Starke wurde gedankt für ihr außerordentliches ehrenamtliches Engagement vor allem bei den zahlreichen Freizeitturnieren. Begrüßt wurde ebenfalls der neue Gastwirt des LTC, Ralf Eisentraut. Rüdiger Jansen wünschte gutes Gelingen und hofft auf eine gute Zusammenarbeit. Gleichzeitig appellierte er an die Mitglieder, den neuen Wirt vor allem in der Anfangsphase zu unterstützen.
Dann standen die Vorstandswahlen auf der Agenda. Hier gab es keine Überraschungen. Für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt wurden Präsident Rüdiger Jansen, Vizepräsident Dr. Mathias Reuschel, Schriftführerin Alexandra Reiche und Uwe Elze. Neu in den Vorstand gewählt wurde Mathias Härzschel, der nun die Öffentlichkeitsarbeit und das Veranstaltungsmanagement unsterstützt.

Anträge gab es nur einen. Dr. Eberhard Fleischer, der sich schriftlich an die Mitglieder wandte, stellte den Antrag, den Clubraum auch vormittags zu öffnen, auch wenn die Gastronomie noch nicht offen ist. Dieses ist aber in der Pachtvereinbarung mit Herrn Eisentraut bereits realisiert worden. Rüdiger Jansen stellte abschliessend noch einen weiteren Punkt zu Diskussion. Der Anteil der erhöhten Mitgliedsbeiträge sollte laut Beschluss der letzten ordentlichen Mitgliederversammlung komplett als Rücklage in den Haushalt gestellt werden als Ansparung für spätere Investitionen. Der LTC-Präsident bat nun die Mitglieder einen Teil dieses Betrages schon im laufenden Haushalt zu berücksichtigen, um im Notfall ausschließlich zum Erhalt der Bespielbarkeit der Plätze, sofort Maßnahmen einleiten zu können. In einer hitzigen Diskussion wurde dieser Antrag dann durch die Mitgliederversammlung bestätigt. Somit waren alle Punkte abgehandelt. Rüdiger Jansen schloss die Versammlung mit einem erneuten Appell an den Zusammenhalt der Mitglieder und wünschte alle eine erfolgreiche und fröhliche Saison 2004.

Alexander Bube

Trainingslager der "Sachsen-Panther"

Professionell gehen die Damen 50 an das Projekt Regionalliga. Denn es soll ja nicht nur ein Abenteuer werden.

03. April 2004

"Sachsen-Panther" machen sich fit für Regionalliga

Sie sind motivierter, aktiver und erfolgreicher als viele andere und spielen als erste Mannschaft des Leipziger TC in der Regionalliga - die 1. Damen 50 um Mannschaftsführerin Franziska Starke. Gemeinsam mit dem Teamsponsor S&P haben sich die "Sachsen-Panter" viel vorgenommen. Deshalb trainiert das Damen 50 - Team seit Dezember 2003 einmal pro Woche mit Unterstützung des Jugend Tenniszentrum Perschke in der Tennishalle in Grünau. Ein Saison-Vorbereitungs-Camp durfte da natürlich nicht fehlen.

So ging es am Samstag, dem 27. März mit 6 Spielerinnen, Vereinsbus, sowie Trainer und Fahrer Marcus Sultzer los Richtung Mecklenburg Vorpommern, genauer gesagt nach Göhren-Lebbin am Fleesensee. Der Bus war voll, die Stimmung super und zwölf Uhr war das Ziel erreicht. Eine Ferienanlage mit allem was das (Damen-)Herz begehrt: Fitness, Sauna, Wellness und natürlich Tennisplätzen.
Um jedoch die Anlage richtig kennenzulernen und nach der Fahrt wieder aktiv zu werden, starteten alle gemeinsam mit einem zweistündigen Spaziergang und nach dem Einrichten der Appartements, mit der ersten Tennis-Trainingseinheit. Es sollte ja schließlich ein Vorbereitungs-Camp für die Saison werden und die Schönsten sind die Damen ja sowieso schon. Weitere zehn Stunden Tennistraining, vor allem mit dem Ziel Doppel zu trainieren, sollten in den fünf Tagen folgen. Bei einer solchen Belastung darf die aktive Erholung und das Stretching natürlich nicht fehlen und so machten alle am Nachmittag, unter Anleitung der Mannschaftsführerin Franziska, ein halbstündiges Dehnungs-Programm. Vorherige Skeptiker waren direkt im Anschluss überzeugt von der Notwendigkeit dessen und auch der 20minütigen Erwärmung am Anfang jeder Trainingseinheit. Richtig professionell die Damen!
Aber was bringt die beste Vorbereitung, wenn das Team sich nicht auch sonst versteht. So gehörten natürlich gemütliche Kaffee-Runden oder das ein oder andere Gläschen Rotwein am Abend ebenso zu einem gelungenen Camp.
Beim Abschluss-Turnier am Mittwoch Vormittag konnten sich alle noch mal auspowern und zeigen, was sie gelernt haben, bevor es dann unter Mittag wieder heimwärts ging.

Nun ist es nicht mehr lange hin zum ersten Punktspiel am 1. Mai, doch ein paar Trainingseinheiten folgen noch und auch die Saison über will die 1. Damen 50 des LTC es sich nicht nehmen lassen, unter professioneller Anleitung, die ein oder anderen taktischen Raffinessen kennenzulernen. Toll, wenn sich eine Mannschaft so sehr für ihrem Sport und ihre Ziele begeistern kann und auch untereinander ein so wunderbarer Zusammenhalt herrscht.

Marcus Sultzer

 

Kommentare der Mannschaft zum Vorbereitungscamp

Mannschaftsführerin Franziska Starke:    "Ich bin stolz auf meine Tennismitstreiter. Alle haben sich mit viel Enthusiasmus, großem Willen und Freude an die Herausforderungen gewagt. Es gab kein Kneifen und Stöhnen. Alle gaben ihr Bestes, sogar alle Tests und Matches wurden mit größtem Eifer bestritten. Die Zeit im Camp hat uns alle nach vorne gebracht, sportlich und auch im Zusammenhalt der Mannschaft.
Ein ganz großes Dankeschön gilt dem Tenniszentrum Perschke (´Jugend` lasse ich bewusst weg), voran unserem Trainer Marcus Sultzer. Marcus hat es geschafft, uns "älteren Herrschaften" mit jugendlichem Schwung und Einfühlungsvermögen, aber auch mit großer Konsequenz, das Letzte abzuverlangen, und alle folgten ihm willig und widerspruchslos."

Barbara Bär:    "Die Stimmung war toll, hat mir super gefallen, würde es gern wieder machen. Sogar die Gymnastik vor und nach dem Training, die mir sonst nicht gefällt, war schön. Es hat nach den Belastungen nichts weh getan."

Dr. Utta Gießner:     "Hochmotiviert angetreten, locker durchgezogen, viel Spaß gehabt und noch etwas dazu gelernt."

Natalia Kholodowa:    "Das war hervorragende Zeit mir guter Laune, schönes Lebensgefühl mit freundliche Tennisfreunde. Nach einem solchen Tag verstehst du besser, warum das Leben schön ist."

Barbara Lenck:   "Es war toll, nur viel zu kurz."

Antje Hellriegel:   "Die Vorbereitung auf die Regionalliga-Spiele ist einzigartig gelungen. Danke unserem Trainer Marcus Sultzer und danke Franziska Starke für die Auswahl dieses wunderschönen Camps. Die Zuversicht auf unser Können wurde geweckt, das Verständnis für die speziellen Taktiken unterstützt und wir stellten unsere Kondition unter Beweiß. Das Kennenlernen der Stärken meiner neuen Sportfreundinnen ist für mich sehr wichtig. Ich freue mich auf die spannende Saison!"

Trainer Marcus Sultzer:   "Es macht Spaß mit den Damen zu trainieren, denn sie sind super motiviert und engagiert. Vielleicht können sich einige Kinder und Jugendliche da mal ein Beispiel dran nehmen. Die fünf Tage im Camp waren richtig klasse und ich bin mir fast sicher, dass dieser Begeisterung im Training und dem starken Willen auch große Siege folgen. Macht weiter so, ich bin dabei!"

6. Audi-Tennis-Cup steht vor der Tür

Im letzten Jahr begeisterte Roscoe Tanner die Zuschauer. In diesem Jahr gibt es Spitzentennis wie nie zuvor beim Audi-Tennis-Cup

04. März 2004

Am übernächsten Samstag geht er los, der 6. AUDI Tennis CUP im Sportpark Paunsdorf. Und im Vordeld kann man schon jetzt Spitzentennis live versprechen. Denn die Meldeliste ist mit illustren Gästen gefüllt. Erstmals nehmen Spieler aus den alten Bundesländern von Hamburg bis München und aus vier Ländern an unserem Turnier teil.

Bei den Herren führt momenten Nicolas Bruns vom TC Blau-Weiß 1899 Berlin das Teilnehmerfeld an. Er ist die momentane Nummer 83 der Deutschen Rangliste und hat schon ATP-Erfahrung gesammelt. Weiterhin Feld sind alte bekannte. So hat BOSCH Leipzig Open Jan Marcinkowski für das Turnier gemeldet. Christian Haupt ist der beste Sachse im Feld. Als Deutschlands Nummer 259 steht der Audi Cup-Gewinner von 2002 als Nummer 3 im Feld. Der Sieger des Turniers von 1999, der Premiere, Marco Dietze aus Leipzig lässt es sich auch in diesem Jahr nicht nehmen. Und ein weiterer ehemaliger Turniersieger, Thorsten Cuba (NTC Die Känguruhs, Berlin), hat sich in die Liste eingetragen. Der Titelverteidiger Volker Schmidt hat bisher noch nicht gemeldet. Desweiteren haben Spieler aus 4 Ländern gemeldet, die sich auf 10 verschiedene Landesverbände aufteilen. Für den LTC startet beispielsweise Karl Jones aus Großbritannien. Und sogar Weltranglistenspieler geben sich die Ehre, besser gesagt einer. Thomas Rothe (Bayern) ist die aktuelle 201 der Herren 40-Weltrangliste. Vom LTC sind fast 10 Spieler eingetragen, die den Großen ein Schnippchen schlagen wollen.

Bei den Damen ist das Feld noch nicht ganz voll, aber bis Samstag ist noch viel Zeit. Aber auch hier verspricht es schon jetzt, ein Top-Turnier zu werden. Im Moment an Eins ist Julia Paetow vom TC Alsterquelle (Schleswig-Holstein). Die Nummer 105 steht sich aber einiger starker Konkurrenz gegenüber, wie zum Beispiel der Vorjahres-Dritten Madlen Kadur vom Altenburger TC (Thüringen), die sich in der Deutschen Rangliste nach vorn schieben konnte. Aus München ist das Florentine Wengler oder Katharina Scholtisek aus Magdeburg. Spielerinnen der 1. Damen des LTC versuchen ebenfalls ihr Glück, sowie weitere Spielerinnen aus Sachsen wie Theresa Stephani (Dresden-Blasewitz). Die Meldung von Vorjahressiegerin Sandra Martin (Chemnitzer TC Küchwald) steht noch aus, sie hat ihre Teilnahme aber angekündigt. Meldeschluss ist am Samstag, dann gibt es einen Komplett-Überblick.

Freizeitspieler und Junioren runden Bild ab

Zum 6. AUDI Tennis CUP kommen auch wieder die Junioren und die Freizeitspieler zum Zug. Am Turniersamstag beginnen die U10 Jungen und Mädchen mit den Sächsischen Hallenmeisterschaften. Sie wollen 2012 bei den Olympischen Spielen mitmachen. Die Freizeitspieler greifen am Sonntag mit ihrem Doppel-Turnier ins Geschehen ein. Die Mixtur aus Spitzensport, Nachwuchs und Freizeit funktioniert auch in diesem Jahr. Unterstützung findet der LTC dabei von Anfang von S&P Ingenieure und Architekten und dem Autohaus Leipzig. Ohne das Engagement der regionalen Wirtschaft wäre die Entwicklung eines solchen Turniers nicht denkbar.

Kommen Sie vorbei vom 12.-14. März 2004 im Sportpark Paunsdorf

Alexander Bube

LTC - Junior - Team gestartet

02. Februar 2004

"Impulse für das Tennis in Leipzig"

Anfang Januar war es soweit, das LTC-Junior-Team begann seine Arbeit. Mit diesem Projekt will der LTC talentierte Jugendliche aus Leipzig in einer starken Truppe zusammenfassen. Gemeinsam mit dem Jugend Tenniszentrum Perschke versuchen wir, Impulse für die zukünftige Entwicklung des Leipziger Tennissports zu geben.

Berufungen im Oktober jeden Jahres

Im Moment erhalen 9 Jugendliche des LTC immer samstags 13-16 Uhr im Matchball Sportcenter ein Sonder-Training. Jedes Jahr im Oktober wird über die Zusammensetzung des LTC Junior Team entschieden. Nachwuchstalente zwischen 8 und 14 Jahren können in die Gruppe aufgenommen werden, wenn die Aufnahmekriterien erfüllt werden. Diese sind beispielsweise die Ranglistenposition oder die schulischen Leistungen des Kindes. Ist man im Team, erhält man gezielte Fördermaßnahmen, wie Extra-Training oder später Turnierbetreuung. Dabei wird das Training individuell auf die Schützlinge abgestimmt.

Leistungsdichte erhöhen

Durch die Bündelung des Leipziger Nachwuchses im Junior Team und den daraus resultierenden Ansporn, selber dabei zu sein, soll eine höhere Leistungsdichte und eine höhere Qualität in Leipzig geschaffen werden. Gemeinsame Turnierfahrten, gemeinsames Training sollen ebenso einen Team-Geist hervorbringen, der zusätzlichen Schub für die Leistungsentwicklung bringt. Angestrebt werden Platzierungen der Spieler in der ostdeutschen, später deutschen Spitze.

Der LTC geht zusammen mit dem Jugend Tenniszentrum Perschke, unterstützt durch regionale Sponsoren, wieder mal einen neuen Weg in der Leipziger Nachwuchsförderung. Gerade im Hinblick auf die Olympia-Bewerbung ist ein starker Tennis-Standort Leipzig von enormer Bedeutung.

Alexander Bube