LTC-ONLINE  · PRESSE middot; PRESSEARCHIV 2012

LVZ vom 23.10.2012

Ausgezeichnet: Franziska Starke, (v.l.) Mathias Reuschel, Conrad Schiefer, Rainer Dausend (STV) und Florian Lenck. Foto: privat
Ausgezeichnet: Franziska Starke, (v.l.) Mathias Reuschel, Conrad Schiefer, Rainer Dausend (STV) und Florian Lenck. Foto: privat

Lorbeer als Ansporn  

Tennis: 

Leipzig Open des LTC bestes nationales Turnier  

Der Gewinner heißt: "Leipzig Open 2012". Aus der Olympia-Bewerberstadt kamen sie ins bayerische Oberstaufen, um dort einen besonderen Triumph auszukosten. "Wir sind glücklich über diese hohe Auszeichnung, die für unseren Verein zugleich ein Ansporn ist", fasste Mathias Reuschel seine Eindrücke vom "spielfreien" Wochenende zusammen. Der Präsident des Leipziger Tennis-Clubs (LTC) war mit seinem Team zur Stelle, hörte Lobeshymnen über das "Beste nationale Turnier" und nahm den Preis (ohne Geld) von den Veranstaltern der Head German Masters Serie des Deutschen Tennis-Bundes entgegen.
Im Juni hatten die Leipzig Open auf dem LTC-Gelände im Sportforum ihre 14. Auflage erlebt. Die Turnierleitung um Franziska Starke, über 100 ehrenamtliche Helfer und zahlreiche Sponsoren organisierten ein rundum gelungenes Turnier. In der Laudatio am Sonnabend wurde es auf den Punkt gebracht: "Eine vorbildliche und harmonische Veranstaltung mit Herz in familiärer Atmosphäre - ein tolles Sportereignis der Region mit einer hervorragenden Organisation."
Fest steht, dass die 15. Leipzig Open vom 13. bis 16. Juni stattfinden. Fest entschlossen sind die Leipziger auch, ein internationales Turnier auf die Beine zu stellen. "Das wäre ein tolles Aushängeschild für die Region und die Stadt - wir sind bereit. Aber allein ist das nicht zu schaffen", hofft Reuschel nicht zuletzt auf den Partner Sächsischer Tennis-Verband. Der LTC-Chef traf am Sonnabend mit Barbara Rittner (39) eine Fürsprecherin. "Ich habe schöne Erinnerungen an Leipzig", sagte die Bundestrainerin, die einst bei den Sparkassen-Open in der Arena aktiv war. 
Weil es in Oberstaufen so schön war, wollen die Gewinner nächster Gastgeber der DTB-Jahresveranstaltung sein. Drei weitere Bewerber gibt es. Leipzig kämpft. Kerstin Förster 

LVZ vom 26.07.2012

LVZ-Artikel zum LTC 1990 vom 26.07.2012

 

Es sind fesche Burschen mit vollem Haar. Und Tennis spielen und feiern können die auch. Zur Aufstiegsfeier kamen die Cracks des LTC 1990 obenrum im blond gefärbten Einheitslook. Der vor Monaten gesetzte Wetteinsatz war beim Friseur Trostdorf eingelöst worden. Als „Mercedes-Benz Team Leipzig“ starten die Semmel-Blonden in der dritten deutschen Profiliga. So weit hat es noch kein Leipziger Team geschafft.

LVZ vom 16.07.2012

Volksbank Leipzig - Cup 2012 in der LVZ vom 16.07.2012

Im Finale gestoppt

Andrea Fischer Zweite beim Dunlop-Cup Ost

Bereits zum 19. Male machte der Dunlop-Cup Ost, die Tennis-Serie in den neuen Bundesländern, am Wochenende beim Volksbank-Cup auf der Anlage des Leipziger TC im Sportforum Station. Die Teilnehmerzahlen waren mit 23 Männern und zwölf Frauen zwar etwas geringer als in den Vorjahren, doch was die Klasse der Aktiven betrifft, war eine deutliche Steigerung zu verzeichnen.
So erlebten die Zuschauer gestern Nachmittag hochklassige Endspiele, aus denen Julia Kral (18/Regensburg) zum ersten und der für den Ostliga-Meister Ahlbeck spielende Pole Jan Marcinkowski bereits zum sechsten Mal als Sieger hervorgingen. Insgesamt feierte der 36-Jährige den unglaublichen 36. Turniererfolg im Rahmen dieser Serie.
Die sächsische Landesmeisterin Andrea Fischer (LSC) hatte es sich noch einmal anders überlegt und trat nun doch an. Wie vor zwei Wochen bei den an gleicher Stelle ausgetragenen Leipzig Open zog die 31-Jährige erneut ins Endspiel ein. Dabei warf die Leipzigerin wieder höher platzierte Spielerinnen aus dem Rennen. So bereits im Viertelfinale Kim Janine Gefeller (Gifhorn), die in Kürze die Junioren-Europameisterschaft in Moskau bestreitet, klar mit 6:1, 6:3.
Im Halbfinale hatte Andrea Fischer Schwerstarbeit zu leisten, um Jil Nora Engelmann (Ludwigshafen) 2:6, 3:3, 10:7 zu bezwingen. Mit dem erhofften Turniersieg wurde es für die LSC-Spielerin auch diesmal nichts, denn Julia Kral erwies sich nach über zwei Stunden mit 7:5, 3:6, 10:3 als die bessere. "Meine Fehlerquote war in der entscheidenden Phase zu hoch", schätzte Andrea Fischer ein.
Im Männer-Einzel war für den besten Leipziger Tore Waldhausen (LTC) im Halbfinale Endstation. Der 21-jähri- ge Hallen-Landesmeister unterlag dem 29-jährigen Titelverteidiger Julian Freudenreich (Zehlendorfer Wespen) mit 4:6, 2:6. Damit standen sich im Endspiel zwei Routiniers gegenüber. Denn auch Jan Marcinkowski zog überraschend mühelos mit 6:2, 6:1 gegen den 20-jährigen Friedrich Klasen (Gifhorn) ins Finale ein. In der hochklassigen Begegnung nutzte Marcinkowski seinen ersten Matchball zum 6:2, 6:4-Erfolg. "In Leipzig spiele ich immer sehr gern. Deshalb freue ich mich riesig, dass ich es noch einmal geschafft habe", so der überglückliche Pole. rb

LVZ vom 14.07.2012

Tennis 

Erfolgreicher Start für Leipziger Sextett 

Beim Auftakt zum Volksbank Cup, der auf der LTC-Anlage im Sportforum im Rahmen der Tennis-Serie um den Dunlop-Cup Ost ausgetragen wird, starteten gestern sechs Leipziger erfolgreich. Dabei warfen Toni Pflug (LTC) gegen Maximilian Kaiser und Franz Reuschel (LTC) gegen Ammar Latifovic Talente von Rot-Weiß Berlin aus dem Rennen. Außerdem zogen Tim Wittig, Georg Albrecht (RC Sport), Oliver Koster (LSC) und Bach Tran Phuong (LTC) in Runde zwei ein. Dort greifen heute ab 9 Uhr alle Favoriten wie der für den Ostliga-Meister Ahlbeck spielende Pole Jan Marcinkowski ins Geschehen ein. rb 

Unternehmerverband Aktuell Juli 2012

Unternehmerverband Aktuell Juli/August 2012

Leipzig Open 2012 erfolgreich

Turnier auf hohem Niveau – Wirtschaft wichtige Säule

Zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort gehören auch Faktoren wie Sport und Kultur, davon ist UV-Vizepräsident Dr. Mathias Reuschel seit Jahren überzeugt. Deshalb setzt er sich unter anderem für einen aktiven Tennissport ein. Als Präsident des Leipziger Tennis Club LTC 1990 freute er sich im Juni besonders über den erfolgreichen Verlauf der Leipzig Open2012. 

Für das gelungene Turnier holte er wieder starke Partner wie den UV Sachsen, die Wirtschaftsjunioren und den Verein ‘Gemeinsam für Leipzig’ ins Boot und überzeugte Sponsoren wie die Messeprojekt GmbH, S&P Sahlmann und das Audi Zentrum Leipzig davon, das bedeutende Sportereignis mit zu ermöglichen.

Bereits zum 14. Mal fanden die Internationalen Sächsischen Meisterschaften statt, die der LTC 1990 seit 2005 begleitet. „Wir hatten bei unseren drei Säulen – Profi-Tennis, Wirtschaft und Kinder – so viele Teilnehmer wie noch nie, sind breit aufgestellt und haben eine neue Qualität erreicht“, freute sich Dr. Mathias Reuschel und lobte in diesem Zusammenhang das hohe ehrenamtliche Engagement der Vereinsmitglieder.

47 Unternehmer nahmen am Turnier der Wirtschaft teil. Und rund 500 Zuschauer verfolgten die spannenden Finale der Herren und Damen. Am Ende standen Lisa Brinkmann aus Lorsch und André Begemann aus Düsseldorf als Gewinner fest. Auch bei der Leipziger Politik hat das Turnier einen hohen Stellenwert. Der Leipziger Bürgermeister für Sport Heiko Rosenthal schaute ebenso vorbei wie seine Kollegen Uwe Albrecht (Wirtschaft) und Torsten Bonew (Finanzen).

Das hohe Niveau des Turniers wurde auch vom Deutschen Tennis Bund (DTB) wahrgenommen. So versprach Heidrun Pointner, im DTB mit für die nationalen Veranstaltungen zuständig, Leipzig für eine Aufwertung zu empfehlen. Damit wäre der Grundstein dafür gelegt, dass der Leipziger Tennis Club LTC 1990 in naher Zukunft ein ITF- oder Challenger-Turnier im Sportforum ausrichten kann.

LVZ vom 12.07.2012

Tennis 

LTC-Streitmacht im Cup-Kampf 

Mit dem Volksbank Leipzig Cup findet ab morgen bereits zum 19. Male ein Turnier im Rahmen des Dunlop-Cup-Ost auf der Anlage des Leipziger TC im Sportforum statt. Es ist die einzige Veranstaltung der nach der Wende stattfindenden wichtigsten Tennis-Serie der neuen Bundesländer in Sachsen. Neben Punkten für die deutsche Rangliste geht es um 2225 Euro Preisgeld.

Nach der kurzfristigen Absage der sächsischen Landesmeisterin und Leipzig-Open-Finalistin Andrea Fischer (LSC) ruhen die Hoffnungen auf ein erfolgreiches Abschneiden vor allem auf den Männern. Hier schickt der gastgebende LTC einen Großteil seiner in der Ostliga spielenden Mannschaft mit dem Hallen-Landesmeister Tore Waldhausen, Toni Pflug und Franz Reuschel ins Rennen.

Bei den Frauen, wo einige Top-100-Spielerinnen der deutschen Rangliste in der Teilnehmerliste stehen, kann sich die für den Drittligisten Dresden-Blasewitz aktive Leipzigerin Katja Petrenko am meisten ausrechnen. Das Turnier startet morgen um 12 Uhr, Spielbeginn am Sonnabend und Sonntag jeweils 9 Uhr. rb 

SachsenTennis 02/2012

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Sachsen Tennis 02/2012

LVZ vom 25.06.2012

Für Jirka Skoloudik gab's am Wochenende einen Sieg und eine Niederlage. Foto: Christian Nitsche
Für Jirka Skoloudik gab's am Wochenende einen Sieg und eine Niederlage. Foto: Christian Nitsche

Tennis-Ostliga 

LTC-Team feiert zweiten Sieg und wird Siebenter 

Die Tennis-Männer des Leipziger TC 1990 haben beim Punktspielfinale in der Ostliga ihren zweiten Saisonsieg gefeiert, der auf eigener Anlage überdeutlich ausfiel. Denn die Berliner Gäste von Orange-Weiß Friedrichshagen wurden am Sonnabend mit einer 9:0-Packung nach Hause geschickt. Das ist umso bemerkenswerter, weil der Mitaufsteiger aus der Hauptstadt in der Tabelle vor den Leipzigern rangiert.
"Es war aber für uns nicht so einfach, denn einige Spiele waren sehr hart umkämpft", sagte Toni Pflug. Das betraf auch sein Einzel. Der 22-jährige LTC-Kapitän gewann gegen Leonard Gerch erst nach Abwehr von zwei Matchbällen 5:7, 6:0, 11:9. Auch Franz Reuschel musste über die volle Distanz, sein 5:7, 6:4, 11:9-Sieg gegen Ronny Georgi stand ebenfalls erst nach dem nicht von allen geliebten Match-Tiebreak fest. Der Tscheche Jiri Skoloudik bezwang im Spitzenspiel Lucas Gerch 6:2, 6:4. Auch Tore Waldhausen, Georg Matschke und Henning Thrien gelangen Zwei-Satz-Erfolge. 
 Mit diesem klaren Sieg hatten die Leipziger ihr Mini-Ziel, den siebenten Platz, definitiv sicher. Um noch am Sechsten Friedrichshagen vorbeizuziehen, hätte gestern auch bei Rot-Weiß Berlin gewonnen werden müssen. Doch beim Favoriten war nichts zu holen. Bei der 2:7-Niederlage verlor Skoloudik das Spitzenspiel gegen den in der Weltrangliste deutlich vor ihm platzierten Franzosen Jerome Inzerillo 6:7, 5:7.
Was Rang sieben unter neun Teams wert ist, steht erst Ende August fest. Dann finden die Aufstiegsspiele zur Regionalliga Nordost statt, für die sich der ungeschlagene ostdeutsche Meister Blau-Weiß Ahlbeck und der Zweite Rot-Weiß Berlin qualifiziert haben. Einfluss auf den Abstieg aus der Ostliga hat aber auch der Ausgang in der Regionalliga Südost, die ihre Punktspiele erst im Juli bestreitet. In der sind mit RC Sport Leipzig und Blau-Weiß Dresden-Blasewitz zwei sächsische Mannschaften vertreten. 
Da die Ostliga aber den "Unterbau" für zwei Regionalligen darstellt (Nordost und Südost), ist für den LTC sogar der Aufstieg in die 3. Liga noch möglich. Im Reglement heißt es, dass "die in der Ostliga bestplatzierte Mannschaft aus Sachsen und Thüringen direkt in die Regionalliga Südost aufsteigt, sofern sie nicht zu den Absteigern zählt." Am besten platziert sind die Leipziger auf alle Fälle, weil es in der Ostliga kein anderes Team aus Sachsen und Thüringen gibt. Rolf Becker  

Weinheimer Nachrichten vom 19.06.2012

Weinheimer Nachrichten zu den LEIPZIG OPEN 2012

Zum Öffnen bitte auf das Bild klicken.

MDR Sachsenspiegel vom 18.06.2012

STV-online.de vom 18.06.2012

Die Finalisten Andre Begemann, Jonas Lütjen, Lisa Brinkmann, Andrea Fischer (v.l.)
Die Finalisten Andre Begemann, Jonas Lütjen, Lisa Brinkmann, Andrea Fischer (v.l.)

Sachsen-Meisterin Andrea Fischer bei Leipzig Open erst im Finale gestoppt

Vor der begeisterten Kulisse von etwa 500 Zuschauen wurde am Sonntag bei den Finalspielen der auf der Anlage des Leipziger TC 1990 ausgetragenen 14. Internationalen Sächsischen Meisterschaften, den Leipzig Open, glänzender Sport geboten. Bei der zur Head German Masters Serie des Deutschen Tennis Bundes durchgeführten und mit 10200 Euro Preisgeld dotiertem Veranstaltung wurden mit dem 27-jährigen Andre Begemann (Rochusclub Düsseldorf) und der fünf Jahre jüngeren Lisa Brinkmann (Olympia Lorsch) neue Namen in die Siegerliste eingetragen. 

Aber auch der STV kann mit dem Abschneiden seiner Akteure zufrieden sein. Ganz besonders trifft dies auf die eine Woche zuvor erneut als Landesmeisterin gekürte Andrea Fischer (Leipziger SC 1901) zu. Die 31-jährige Leipzigerin spielte sich als ungesetzte Spielerin überraschend in das Endspiel des Damen-Einzels und warf auf dem Weg dorthin im Halbfinale die Nummer eins der Setzliste Julia Paetow (Rot-Weiß Wahlstedt) mit 6:2, 3:6, 6:4 aus dem Rennen.

MEHR ZU DEN LEIPZIG OPEN 2012

Leipzig Fernsehen vom 18.06.2012

Leipzig Open 2012: Leipzigerin verpasst Sensation und Turniersieg

Am Wochenende konnte in Leipzig Profitennis bestaunt werden. Bei den 14. "Leipzig Open", dem größten Tennisturniers Ostdeutschlands, schaffte es eine Leipzigerin sogar beinahe bis zur Spitze. 

Die Lokalmatadorin Andrea Fischer aus Leipzig hatte bereits im Halbfinale gegen die Spitzenreiterin Julia Paetow gesiegt. Im Finale scheiterte sie ganz knapp an der späteren Siegerin Lisa Brinkmann.
 
Bei den Männern schlug der topgesetzte Andre Begemann den Baden-Württemberger Jonas Lütjen in zwei Sätzen. Nun fliegt Begemann nach London um sich im Wimbledon zu beweisen.
 
Rund 450 Zuschauer verfolgten mit Spannung die 14. Leipzig Open auf der Anlage des Leipziger Tennisclubs. 

LVZ vom 18.06.2012

Eric Jelen beim Kinderschnuppertraining beim LTC 1990

Jelen: Wir spielen inzwischen alle Golf 

Davis-Cup-Gewinner gibt in Leipzig Schnuppertraining und gewinnt Showmatch 

Stolz wie Oskar ist ein dunkelhaariger Lockenkopf, der sich im Schnuppertraining wacker gegen Eric Jelen schlägt. Nach einem langen Ballwechsel bekommt der frühere Tennis-Profi den Ball nicht mehr übers Netz, und der Dreikäsehoch, der wie elf andere Jungen und Mädchen erste Tennis-Versuche unter Anleitung des Davis-Cup-Gewinners wagt, strahlt übers ganze Gesicht.

Weniger Erfolg hat Lokalmatador Tore Waldhausen, der im Showmatch der Leipzig Open knapp mit 4:6 gegen den Ex-Weltklasse-Spieler verliert. Klar hat der 21-jährige Leipziger gegen den 26 Jahre älteren Düsseldorfer athletische Vorteile. Sobald ein Ball zu weit entfernt ist, muss Eric Jelen passen, versucht erst gar nicht mehr, an ihn heranzukommen. Die Schläge des Gastes sitzen aber auch 20 Jahre nach seinem Karriere-Ende noch perfekt und sind ausschlaggebend für den Sieg. "Er hat noch einen richtig guten Touch", ist Waldhausen beeindruckt. Jelen wiederum zeigt sich dankbar dafür, dass der Jüngling seine Laufschwäche nicht übermäßig ausnutzt: "Er hat sehr fair gespielt mit mir. Ich denke, er kann auch noch einen Gang zulegen."

Doch auf Sieg oder Niederlage kommt es im Showmatch auf der Anlage im Sportforum nicht an. Vielmehr geht es darum, den Zuschauern ein schönes Match zu bieten und die Möglichkeit, eine Tennis-Ikone kennenzulernen.

Jelen, der 1988 und 1989 im Doppel mit Boris Becker beziehungsweise Carl-Uwe Steeb den Davis Cup gewann, ist heute Verbandstrainer in Essen. Vorher arbeitete er für Boris Becker in der Schweiz, war dafür aber viel unterwegs. "Vor eineinhalb Jahren haben wir unsere Zusammenarbeit freundschaftlich beendet", berichtet Jelen. Auf die Frage, warum er überhaupt noch arbeiten muss, sagt er: "Zum einen muss man was tun und zum anderen ist nicht jeder Profi nach der Karriere so ausgestattet, dass er nicht mehr arbeiten muss." Ihm sei es wichtig, nicht nur seinen Hobbys nachzugehen. Die Arbeit mit dem Nachwuchs sowie gelegentliche Show-Einheiten würden ihm Spaß machen. Sicher wolle er damit auch Geld verdienen. Als ehemaliger Profi sei er aber zumindest insofern privilegiert, dass er nicht jeden Job annehmen muss.

Aktiv spielt er kaum noch. Mit Becker und Steeb trifft er sich trotzdem gelegentlich. Allerdings weniger auf dem Tennisplatz. "Wir spielen inzwischen alle Golf." Frauke Sievers 

LVZ vom 18.06.2012

  • Andrea Fischer bei den LEIPZIG OPEN 2012
  • Lisa Brinkmann bei den LEIPZIG OPEN 2012

"Turnier mit Herz und Flair" 

Deutscher Tennis Bund lobt Leipzig Open / Lokalmatadorin Andrea Fischer kurz vor Sensation 

Nur zwei Punkte fehlten Andrea Fischer beim 5:4 im dritten Satz zur Sensation. Am Ende musste sich die ungesetzte 31-Jährige gestern im Finale der Leipzig Open doch noch Lisa Brinkmann aus Lorsch 6:1, 1:6, 6:7 (2:7) geschlagen geben. "Schade, aber ich hätte nie gedacht, dass ich so weit komme", sagte die Sachsenmeisterin. Wegen vermeintlicher Chancenlosigkeit wollte sie eigentlich nicht starten, aber ihre Teamkolleginnen vom Leipziger SC überredeten sie zur Teilnahme, verlegten sogar ein Punktspiel. Es lohnte sich. Fischer, die in der deutschen Rangliste nicht geführt wird, trumpfte imponierend auf, schaltete im Halbfinale die an Eins gesetzte deutsche Nummer 59, Julia Paetow (Wahlstedt), 6:3, 3:6, 6:4 aus. Auch wenn es im Endspiel nicht reichte, so füllen die 900 Euro Preisgeld immerhin Fischers Urlaubskasse, wenn sie zu den US Open nach New York fliegt - als Touristin.

Siegerin Brinkmann, einst unter den besten 1000 der Welt platziert und derzeit deutsche Nummer 90, durfte sich über 1900 Euro freuen. "Ich war lange verletzt und sehr nervös", meinte die 22-Jährige, "um so schöner ist es, dieses große Turnier zu gewinnen."

Bei den Herren setzte sich Favorit André Begemann (Düsseldorf, deutsche Nummer 20) gegen Jonas Lütjen (Weinheim/75) souverän 6:3, 7:5 durch. Beide hatten tags zuvor im Viertelfinale die für Dresden-Blasewitz startenden sächsischen Hoffnungsträger bezwungen. Der Schkeuditzer Christian Haupt unterlag Lütjen deutlich 2:6, 5:7, der Hallenser Ralf Steinbach schenkte Begemann beim hart umkämpften 3:6, 6:1, 4:6 schließlich durch drei Doppelfehler am Stück (!) den Sieg.

Rund 450 Zuschauer sahen am Finaltag auf der Anlage des Leipziger Tennisclubs (LTC) hochklassigen Sport. Mathias Reuschel war mit der Resonanz sehr zufrieden. "Geduld und Zeitaufwand zahlen sich aus", erklärte der Präsident des gastgebenden LTC nach der 14. Auflage des Turniers: "Wir hatten bei unseren drei Säulen - Profi-Tennis, Wirtschaft und Kinder - so viele Teilnehmer wie noch nie, sind breit aufgestellt und haben eine neue Qualität erreicht." Dass die Leipziger Bürgermeister für Sport (Heiko Rosenthal/Linke), Wirtschaft (Uwe Albrecht/CDU) und Finanzen (Torsten Bonew/CDU) in einer "großen Koalition für das Tennis" (Albrecht) vorbeischauten, unterstreicht die Wertschätzung der Politik.

All das wird vom Deutschen Tennis Bund (DTB) wohlwollend registriert. "Die Leute hier sind mit viel Herz dabei, die Leipzig Open sind für mich das beste Turnier der German Masters Serie, haben eine besondere Atmosphäre und bereits das Flair eines internationalen Turniers", sagte Heidrun Pointner, im DTB mit für die nationalen Veranstaltungen zuständig. Sie lobte auch das "sensationelle Rahmenprogramm" und fand es "einzigartig", dass der LTC aus den Reihen seiner 320 Mitglieder hundert Helfer rekrutierte. Pointner wird Leipzig für eine Aufwertung empfehlen. Reuschel darf hoffen, im DTB-Ranking zu klettern und bald ein ITF- oder Challenger-Turnier im Sportforum ausrichten zu können. Steffen Enigk  

LVZ-Online vom 18.06.2012

Andrea Fischer beim LTC 1990 bei den LEIPZIG OPEN 2012

Regionalsport

Lokalmatadorin Andrea Fischer bei Leipzig Open erst im Finale gestoppt

dpa

Foto: Christian Nitsche Die sächsische Landesmeisterin im Tennis, Andrea Fischer (Leipziger SC 1901). 

Leipzig. Mit den Turniersiegen der 22-jährigen Lisa Brinkmann (TC Olympia Lorsch) und des 27-jährigen Andre Begemann (Rochusclub Düsseldorf) gingen am Sonntag auf der Anlage im Leipziger Sportforum die 14. Internationalen Sächsischen Tennis-Meisterschaften, die Leipzig Open, zu Ende. Der Finaleinzug der erst eine Woche zuvor gekürten sächsischen Landesmeisterin Andrea Fischer (Leipziger SC 1901) war die Überraschung. 

Im Halbfinale warf die 31-jährige Leipzigerin die topgesetzte Julia Paetow (Rot-Weiß Wahlstedt) mit 6:2, 3:6, 6:4 aus dem Rennen und stand auch im Endspiel dicht vor dem Sieg. Gegen Lisa Brinkmann fehlten Andrea Fischer bei einer 5:4-Führung im dritten Satz nur noch zwei Punkte zum Sieg. Doch nach eineinhalb Stunden konnte die favorisierte Lisa Brinkmann ihren hauchdünnen 1:6, 6:1, 7:6(7:2)-Sieg bejubeln.

Im Männer-Einzel wurde der topgesetzte Begemann mit dem 6:3, 7:5-Endspielsieg gegen den fünf Jahre jüngeren aktuellen Baden-Württemberg-Meister Jonas Lütjen (TC Weinheim) seiner Favoritenstellung gerecht. Von Leipzig aus begab sich Begemann sofort zur Teilnahme an der in dieser Woche beginnenden Qualifikation für Wimbledon. Die Hoffnungen auf den ersten sächsischen Turniersieg bei den Männern erfüllten sich auch diesmal nicht, denn Christian Haupt, Ralf Steinbach (beide Blau-Weiß Dresden-Blasewitz) und Tore Waldhausen (Leipziger TC 1990) scheiterten jeweils im Viertelfinale.

LEIPZIG OPEN - PROGRAMMHEFT

Das Programmheft der LEIPZIG OPEN 2012

17.06.2012 09:30

Nachdem wir Euch gestern schon die LVZ-Beilage zum Download bereit gestellt haben, bieten wir Euch nun ein weiteres Highlight auf unserer Homepage:

DAS PROGRAMMHEFT DER LEIPZIG OPEN 2012

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Durchstöbern der Seiten und laden Euch nochmals herzlich ein, bei uns auf der Nordanlage in Leipzig vorbeizukommen und Spitzentennis im Herzen von Leipzig live zu erleben.

DER EINTRITT IST FREI!

LVZ vom 16.06.2012

Mit aller Kraft: LTC-Tennisspieler Tore Waldhausen hat sich für das Viertelfinale der Leipzig Open qualifiziert. Foto: Christian Nitsche

Leipzig Open 

Energieleistung von Waldhausen 

Überraschung perfekt: Tore Waldhausen vom gastgebenden LTC 1990 steht heute im Viertelfinale der Leipzig Open, den 14. Internationalen Sächsischen Tennis-Meisterschaften (ab 16.30 Uhr, Sportforum/Nordanlage). Der 21-jährige Student zeigte eine echte Energieleistung, denn er musste an zwei Tagen vier Qualifikationsspiele gewinnen. 
Allein gestern stand er fast fünf Stunden auf dem Platz und vollbrachte nach dem hart erkämpften 6:4, 3:6, 6:3-Sieg gegen Tobias Gass (Bad Dürkheim) beim 6:3, 7:5 gegen den gesetzten Nils Brinkmann (Pforzheim) sein Meisterstück. "Ich musste an mein Limit gehen, bin total fertig, aber auch überglücklich", so Waldhausen nach dem Match. Der LTC-Spieler trifft im Viertelfinale auf den 31-jährigen Chilenen Julio Peralta, der ebenso wie der top-gesetzte Andre Begemann (27/ Rochusclub Düsseldorf) zum engen Favoritenkreis zählt. Auch Sachsens Aushängeschilder Christian Haupt und Ralf Steinbach (beide Dresden-Blasewitz) erreichten das Viertelfinale. Die Frauen-Viertelfinals beginnen 15 Uhr, die Halbfinals ab 19 Uhr (Frauen) und ab 21 Uhr unter Flutlicht (Männer). rb 

Mephisto 97.6 vom 15.06.2012

LVZ-Beilage vom 15.06.2012

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LVZ-Beilage vom 15.06.2012

LVZ vom 15.06.2012

Leipzig Open mit Eric Jelen und starker Besetzung

Tennis-Höhepunkt am Wochenende im Sportforum

Dass die Leipzig Open ein Sprungbrett für Talente sind, davon konnte sich Mathias Reuschel gerade persönlich überzeugen. 2011 gratulierte der Präsident des ausrichtenden Leipziger Tennisclubs (LTC) Dinah Pfizenmaier zum zweiten Platz nebst 900 Euro Prämie, vor einigen Tagen erlebte er die Bochumerin live bei den French Open. Die inzwischen 20-Jährige kämpfte sich in Paris als Qualifikantin überraschend bis in die zweite Runde, nahm mal eben 28000 Euro mit und kletterte in der Weltrangliste auf Platz 139.
Nun wäre es ungerecht, Roland Garros (Preisgeld 18,1 Millionen) mit dem Leipziger Sportforum (10260 Euro) zu vergleichen. Immerhin sind die 14. Internationalen Sächsischen Meisterschaften als einziges Turnier im Osten Bestandteil der German Masters Serie und auch in diesem Jahr stark besetzt. Sportler aus zehn Nationen schlagen auf, darunter sieben Herren und vier Damen aus den deutschen Top 100. Favorit André Begemann (Düsseldorf) wird an Nummer 20 geführt.
Sächsische Hoffnungsträger sind die für Dresden-Blasewitz startenden Christian Haupt (Nummer 51, an vier gesetzt) und Ralf Steinbach (Nr. 63/5). Die Leipziger Farben vertreten heute im Hauptfeld (ab 9 Uhr) Martin Backhaus, Oscar Jursza (beide RC Sport), Georg Matschke sowie die gestern in der Qualifikation siegreichen Franz Reuschel, Tore Waldhausen, Toni Pflug (alle LTC) und Tim Wittig (RC Sport).
Das Budget der Leipzig Open liegt nahezu unverändert bei 140000 Euro. Mathias Reuschel freut sich über die "erfolgreiche Symbiose von Wirtschaft und Sport", denn 68 Unternehmen unterstützen den Tennis-Höhepunkt, und viele Firmenbosse greifen beim traditionellen Wirtschaftsturnier am finalen Sonntag (Damen-Endspiel 12.30 Uhr, Herren 15 Uhr) selbst zum Schläger. Novum in Deutschland: Die Herren-Halbfinals steigen am Sonnabend (21 Uhr) unter Flutlicht.
Einige Stunden zuvor können die Zuschauer, die wie immer freien Eintritt genießen, einen Tennis-Helden vergangener Tage bewundern. Der zweifache Davis-Cup-Sieger Eric Jelen, 47, bestreitet morgen (13-14 Uhr) zunächst einen Showkampf und steht danach zum "Schnuppertennis" für Jung und Alt zur Verfügung. Steffen Enigk

Leipzig Fernsehen vom 15.06.2012

LVZ vom 14.06.2012

Konzentriert am Ball - der gebürtige Schkeuditzer Christian Haupt, 28, derzeit 51. der deutschen Rangliste. Foto: Christian Nitsche

Der große Tennis-Traum

Christian Haupt, 15-facher Sachsenmeister, möchte endlich auch die Leipzig Open gewinnen

Als Siebenjähriger schlug er Bälle mit Steffi Graf, stand später mit Tommy Haas auf dem Platz. Auch wenn Christian Haupt die ganz große Karriere versagt blieb, so sammelte er doch regionale Titel wie Briefmarken. Am vergangenen Wochenende wurde der 28-jährige zum 15. Mal Sachsenmeister (acht Siege im Freien, sieben in der Halle) und startet nun mit frischem Selbstvertrauen bei den Leipzig Open. Als erster Sachse möchte er bei den Internationalen Sächsischen Tennis-Meisterschaften triumphieren.
Die 14. Auflage des zur German Masters Serie zählenden Turniers beginnt heute (12 Uhr) mit der Qualifikation auf der Anlage des Leipziger Tennisclubs (LTC) am Sportforum. 30 Spieler ermitteln acht freie Plätze im Hauptfeld. Christian Haupt steigt erst morgen in der Runde der besten 32 ein. Der 51. der deutschen Rangliste ist an Nummer vier gesetzt. Im Vorjahr unterlag er im Halbfinale dem späteren Turniersieger Frank Wintermantel, diesmal will er mehr: "Natürlich ist es mein großer Traum, die Leipzig Open zu gewinnen. Aber dafür braucht man die richtige Tagesform und Glück bei der Auslosung. Bei der starken Konkurrenz wäre auch das erneute Halbfinale ein Erfolg für mich."
Haupt wuchs in Schkeuditz auf, hundert Meter von einem Tennis-Platz entfernt, begann mit sechs Jahren. Als sein Vater im Radio hörte, dass für das von Steffi Graf ins Leben gerufene Leipziger Nachwuchszentrum Talente gesucht werden, meldete er den Filius an. Der wurde als jüngster Teilnehmer eingeladen und durfte mit der deutschen Legende spielen.
Als Jugendlicher schlug er in Leipzig in der 2. Männer-Bundesliga auf, kam in Österreich mal zu einer Trainings-Stunde mit Tommy Haas. Haupt versuchte sich bei kleinen Turnieren in Polen, Tschechien, Griechenland, Rumänien, Liechtenstein, ergatterte einige Weltranglisten-Punkte. Den Durchbruch als Profi schaffte er nicht. "Auch weil es schwer war, Sponsoren für die hohen Kosten und gute Trainingspartner zu finden." Einst war Michael Stich sein Vorbild, heute schwärmt er von Roger Federer: "Der kann alles, ist sympathisch und bodenständig geblieben - für mich der Beste aller Zeiten."
Seit 2007 spielt Haupt für Dresden-Blasewitz in der 3. Liga und wohnt in der Elbestadt. Früher trainierte er täglich, inzwischen ist er froh, wenn er es dreimal in der Woche schafft. Er muss seinen Lebensunterhalt verdienen, arbeitet als freiberuflicher Tennis-Lehrer und an der Tennis-Schule des Vereins, bildet Talente am Dresdner Sportgymnasium aus. "Die Tage sind lang und mitunter stressig, aber ich komme finanziell über die Runden, und es macht viel Spaß." Nebenbei erwirbt er in Köln die A-Lizenz, wird den für seine Zukunft bedeutsamen und hochkarätigen Trainerschein am Jahresende in der Tasche haben.
Von schweren Verletzungen blieb er bisher verschont, will noch einige Zeit spielen, zumal Preisgelder wie bei den mit 10200 Euro dotierten Leipzig Open ein schönes Zubrot sind. "Der Ehrgeiz ist immer noch da, obwohl ich manchmal einen Tritt in den Hintern brauche und viel Selbstdisziplin."
Haupt lebt sportgerecht, ein Asket ist er nicht. Gern gönnt er sich ein gutes Essen oder Ausflüge mit Freundin und Eltern. "Ein Ausgleich zu den Wettkämpfen ist wichtig, man muss abschalten können." Das gelingt ihm auch beim Fußball. Haupt besucht Dresdner Zweitliga-Spiele, ist Dynamo- und Dortmund-Fan. Er sah das 5:2 der Borussen beim Pokal-Finale in Berlin, er hofft auf einen deutschen EM-Erfolg - und auf fünf eigene Siege am Wochenende. Dann wäre er der Champion bei den Leipzig Open. Steffen Enigk

LVZ vom 01.06.2012

Harte Brocken für Spitzenteams

[...]

Die Männer vom LTC 1990 sind in der Ostliga nach fünf Spieltagen mit einem Sieg Vorletzter und brauchen dringend Punkte für den Klassenerhalt. Diese sollen am Sonntag beim ungeschlagenen Zweiten Berliner Bären geholt werden. Hoffnungsvoll stimmt, dass die Leipziger ihren Spitzenspieler Jiri Skoloudik aufbieten können. Denn die tschechische Nummer eins des LTC ist beim Weltranglistenturnier in Koszalin in Runde zwei ausgeschieden. rb

LVZ vom 21.05.2012

Franz Reuschel beim Volley
Stark gespielt, doch mit dem Team verloren: Franz Reuschel. Foto: Ines Christ

 LTC-Männer rutschen auf Abstiegsplatz 

Die Tennis-Männer des Leipziger TC mussten am Wochenende bittere Pillen schlucken. Die erste schon vor dem ersten Aufschlag am Sonnabendvormittag bei den Känguruhs Berlin. Denn da stand endgültig fest, dass der LTC diese Ostliga-Partie und auch die gestrige auf heimischer Anlage gegen den Spitzenreiter Ahlbeck ohne ihre Nummer eins Jiri Skoloudik bestreiten muss. Denn der 25-jährige Tscheche saß immer noch beim Weltranglistenturnier im bulgarischen Plovdiv fest. 

"Hier hat es zwei Tage lang ununterbrochen geregnet. So stand die zweite Runde anstatt am Donnerstag erst am Sonnabend auf dem Programm", bedauerte Skoloudik sein Fehlen. Übrigens überstand er in Plovdiv auch die zweite Runde mit einem 6:2, 6:2-Sieg gegen den Italiener Tommaso Lago und scheiterte erst im Viertelfinale mit 4:6, 4:6 an dem an Nummer zwei gesetzten Ukrainer Ivan Sergejew. Aber da war es inzwischen schon später Samstagabend.
 Auch ohne ihr Ass lieferten die Leipziger zwei starke Spiele, standen aber gestern mit leeren Händen da. Denn nach dem 4:5 in Berlin verloren sie gegen Ahlbeck mit 3:6. Vor allem in der Hauptstadt war der LTC dem zweiten Saisonsieg ganz nahe. Nach den Einzeln stand es 3:3. Toni Pflug, der das Spitzenspiel gegen Alborz Akhavan 7:6 (7:5), 7:6 (7:5) gewann, holten Georg Matschke und Hennig Thrien die Punkte. Danach erspielten Tore Waldhausen und Hennig Thrien sogar das 4:3. Doch die restlichen beiden Doppel wurden hauchdünn im dritten Satz verloren.

Die Ahlbecker kamen zwar ohne den Briten Liam Broady, der 2011 im Wimbledon-Junioren-Finale stand, aber dennoch mit vier Polen und einem Briten sehr stark besetzt nach Leipzig. Trotzdem roch es zunächst nach einer Überraschung, denn Franz Reuschel und Henning Thrien brachten den LTC 2:1 in Führung. Nach dem zwischenzeitlichen 2:3 stand Georg Matschke dicht vor dem Gewinn, der das 3:3 bedeutet hätte. Doch nach seiner hauchdünnen Niederlage gingen die Leipziger mit einem 2:4-Rückstand in die Doppel. Waldhausen/Thrien sorgten mit ihrem Sieg nur noch für Ergebniskosmetik. 

Durch die Niederlagen rutschte der LTC wieder auf den vorletzten und damit auf einen Abstiegsplatz ab. Um sicher in der Ostliga zu bleiben, müssen nun von den restlichen drei Spielen zwei gewonnen werden. Rolf Becker 

LVZ vom 14.05.2012

Großer Jubel der LTC-Männer

Am dritten Spieltag in der Tennis-Ostliga jubelten die Männer des Leipziger TC über ihren ersten Saisonsieg. Der fiel auf der Nordanlage im Sportforum mit 8:1 gegen Grunewald TC Berlin zudem sehr hoch aus. "Das war fürs Selbstvertrauen sehr wichtig. Jetzt sind wir noch mehr davon überzeugt, dass der Klassenerhalt zu schaffen ist", freute sich Franz Reuschel, der einen von fünf Einzelpunkten für seine Mannschaft holte. Der Tscheche Jiri Skoulidik behauptete sich im Spitzenspiel klar mit 6:2, 6:2 gegen Torsten Schleidt und begab sich nach "vollbrachter Tat" sofort via Wien ins bulgarische Plovdiv. Dort nimmt er an einem Weltranglistenturnier teil. Außerdem gewannen Hallentennis-Landesmeister Tore Waldhausen, Georg Matschke und Henning Thrien, so dass der wichtige LTC-Erfolg bei einer 5:1-Führung bereits nach den Einzeln feststand. Durch den hohen Sieg verließen die Leipziger erstmals die Abstiegsplätze. rb 

LVZ vom 08.05.2012

LTC-Männer erneut geschlagen

Ostliga-Neuling LTC 1990 zog nach der 3:6-Auftaktniederlage gegen den SC Charlottenburg auch bei den Zehlendorfer Wespen mit 3:6 den Kürzeren. Dabei waren die Leipziger mit großen Hoffnungen in die Hauptstadt gereist, denn ihr Spitzenspieler Jiri Skoloudik war rechtzeitig vom Tennis-Weltranglistenturnier in Bosnien-Herzegowina wieder zurück.
Der 25-jährige Tscheche gewann sein Einzel und mit Franz Reuschel das Doppel. Darüber hinaus war noch Henning Thrien erfolgreich. Pech für den LTC, dass Toni Pflug gegen Nikolas Holzen beim 4:6, 0:4 verletzungsbedingt aufgeben musste (Oberschenkelzerrung). Zudem verloren Hallenlandesmeister Tore Waldhausen, Franz Reuschel und Georg Matschke. Durch die Niederlage fiel der LTC auf den vorletzten Platz zurück. rb

LVZ vom 04.05.2012

LVZ, 04.05.2012, Frauen des LTC 1990

Frauen mit viel Power

Zehn Tennis-Mannschaften kämpfen um Punkte

Zentrum

Sportliches Aushängeschild des auf der Nordanlage des Sportforums ansässigen Leipziger TC 1990 ist seit eh und je die erste Männermannschaft. In diesem Jahr spielt die Truppe erstmals in der Ostliga.
Doch es sind die Frauen, die in dieser Saison sogar für einen neuen sächsischen Rekord sorgen: Denn der LTC 1990 ist gleich mit zehn Frauen-Mannschaften im Punktspielbetrieb vertreten. Vier davon sind Aktive-Teams, sechs spielen in den Altersklassen der Senioren.
Die erste Frauen-Mannschaft gehört im achten Jahr in Folge der Landesoberliga an, in der sie im Vorjahr den vierten Platz belegte. "Irgendwann wollen auch wir mal in der Ostliga spielen. Für diese Saison ist der dritte Platz unser Ziel", unterstreicht Martina Bötel. Der LTC-Kapitän ist nach einem halbjährigen Studienaufenthalt aus Samoa zurückgekehrt.
Zusätzliche Verstärkung haben die LTC-Frauen aus Markranstädt erhalten. Denn die dortige TC-Vertretung wechselte komplett zum LTC und spielt nun als zweite Mannschaft in der Verbandsliga. Rolf Becker 

LVZ vom 02.05.2012

LTC verliert nach großem Kampf  Tennis-Ostliga: 

Neuling zieht gegen Charlottenburg 3:6 den Kürzeren  

 Beim gestrigen Punktspielauftakt in der Tennis-Ostliga mussten sich die Männer des Leipziger TC 1990 vor heimischer Kulisse dem SC Charlottenburg mit 3:6 geschlagen geben. Trotz dieser Niederlage sollte der Neuling aus diesem Spiel viel Zuversicht für den weiteren Verlauf der Meisterschaft geschöpft haben. 
 Auch ohne ihren tschechischen Spitzenspieler Jiri Skoloudik, der in dieser Woche ein Weltranglistenturnier in Bosnien-Herzegowina bestreitet, lieferten die Leipziger dem favorisierten Vorjahreszweiten einen Kampf auf Augenhöhe. Mit ihren Siegen in den Einzeln sorgten Sebastian Borchardt und Franz Reuschel zwischenzeitlich für das 2:2. Das sehr hart umkämpfte Spitzenspiel brachte dann die Vorentscheidung für die Gäste. Denn Toni Pflug unterlag dem favorisierten Christian Grünes nach über zweistündigem Kampf hauchdünn mit 7:5, 4:6, 8:10.
 Bei einem durchaus möglichen Erfolg von Toni Pflug wäre es mit einem 3:3 in die Doppel gegangen. So aber zogen die Berliner mit 4:2 in Front und brauchten aus den abschließenden Doppeln nur noch einen Punkt zum Gesamtsieg. 
 Als Toni Pflug und Henning Thrien ihr Doppel verloren hatten, war die Entscheidung gegen den LTC gefallen. "Diese Niederlage wirft die Mannschaft nicht um, denn die Truppe hat bei ihrer Ostliga-Premiere einen großen Kampf geliefert und zu Recht viel Beifall von den Zuschauern bekommen", anerkannte LTC-Clubchef Mathias Reuschel. Rolf Becker  

LVZ vom 30.04.2012

Umfangreiches Programm am 01. Mai

Mit einem umfangreichen Programm starten die Tennisspieler am 1. Mai in die Punktspiele. In der Ostliga bekommt es der Neuling Leipziger TC 1990 auf der Nordanlage des Sportforums ab 11 Uhr gleich mit einem dicken Brocken zu tun, denn der SC Charlottenburg war im Vorjahr Vizemeister. Hinzu kommt, dass die Gastgeber auf ihren tschechischen Spitzenspieler Jiri Skoloudik verzichten müssen, der in Bosnien-Herzegowina ein Weltranglistenturnier bestreitet. In der Oberliga steht auf der Anlage am Elsterwehr das Frauen-Derby zwischen RC Sport und LSC auf dem Programm (8.30 Uhr). Bei den Männern gastieren zwei Titelanwärter in Leipzig (13.30 Uhr). Weißer Hirsch Dresden spielt bei RC Sport II, Blasewitz II beim LTC II. Rolf Becker

LVZ vom 12.04.2012

Leipzig ist in der bevorstehenden Tennis-Punktspielsaison hochklassig wie nie vertreten. Dafür sorgen drei Aufsteiger. Die Männer vom RC Sport sind wieder in der Regionalliga Südost dabei. Der LTC kämpft erstmals in der Ostliga, und die Herren 30 des RC Sport spielen als einziges sächsisches Team in der 2. Bundesliga.

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Auch die Männer des LTC bieten mit dem Italiener Jonatha Vitari, den Franzosen Nicolas Rakoccevic und Guillaume Pousin sowie Henning Thrien nominell vier Neue auf. In erster Linie sollen aber die Spieler, die den Aufstieg erkämpft haben, für den sicheren Klassenerhalt sorgen. Das sind der Tscheche Jiri Skoloudik, Toni Pflug, Tore Waldhausen, Sebastian Borchardt, Franz Reuschel und Georg Matschke. [...] Rolf Becker

LVZ vom 04.04.2012

Tennis-Tour mit dem LTC 1990 nach Kroatien

 

Wir sind dann mal weg:

Die Tennis-Männer des LTC (Mercedes-Benz-Team) bereiten sich derzeit in Kroatien auf die Saison vor. In der Ostliga will die Truppe mit Georg Matschke, Tore Waldhausen, Henning Thrien, Franz Reuschel, Manuel Paulick und Toni Pflug den Aufstieg in die Regionalliga schaffen. Noch bis zum Sonnabend klotzen die Jungs im schönen Küstenort Rabac ran. Nach der Einheit ist vor der Einheit - dazwischen kümmert sich Physiotherapeutin Nike um die strapazierten Muskeln, wird das Büfett geplündert, die Umgebung erkundet oder einfach mal nichts getan. 

LVZ vom 26.03.2012

Doppelerfolg für LTC-Männer

Die beiden Männer-Teams vom Leipziger TC feiern in der sächsischen Hallentennis-Oberliga einen bemerkenswerten Doppelerfolg. Die erste Vertretung gewann in der STV-Halle auch ihr letztes Spiel gegen den RC Sport mit 6:2 und beendete damit die Saison 2011/12 als ungeschlagener Meister. Toni Pflug, der das Spitzenspiel gegen Volker Schmidt 7:6, 7:6 gewann, Tore Waldhausen und Henning Thrien punkteten für den LTC. Mit dem 7:5-Sieg gegen Weißer Hirsch Dresden verteidigte der LTC II den zweiten Platz und komplettierte damit den Erfolg des Clubs vom Sportforum. Das Spitzenspiel gewann Franz Reuschel mit 7:6, 6:2 gegen Michael Pfeiff. rb

STV-Tennis vom 12.03.2012

Finals beim Hallentennis-Höhepunkt in Leipzig ohne sächsische Beteiligung

Die Endspiele bei der 14. Auflage des Leipziger Hallentennis-Turniers, das im Sportpark Leipzig zum dritten Mal als LTC-Daffner-Hallen-Cup über die Bühne ging, fanden ohne sächsische Beteiligung statt. Mit Christina Shakovets (TC Karlruhe-Rüppur) und Philipp Piyamongkul (TC Hof) wurden neue Namen in die Siegerliste eingetragen. In einem bis zuletzt spannenden Damen-Finale setzte sich die 18-jährige Christina Shakovets erst nach etwa drei Stunden mit 7:6(8:6), 3:6, 7:6(7:5) gegen die ein Jahr jüngere Lena Lutzeier (Rot-Weiß Köln) durch. Der 24-jährige Philipp Piyamongkul kam gegen den sechs Jahre jüngeren Vincent Jänsch-Müller (Hannoverscher TV) zu einem Abbruchsieg. Nach von Pyiamongkul mit 6:4 gewonnenem ersten Satz musste sein Gegner verletzt aufgeben. 
Die Hoffnungen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung von Christian Haupt (Blau-Weiß Dresden-Blasewitz), der das wichtigste Hallenturnier in Sachsen insgesamt schon dreimal als Turniersieger beendet hatte, erfüllten sich damit nicht. Für den 28-jährigen sächsischen Rekordmeister kam diesmal schon im Viertelfinale mit der klaren 3:6, 2:6-Niederlage gegen den späteren Sieger Piyamongkul das Aus. Bis ins Viertelfinale des Herren-Einzels kamen mit Georg Matschke (Leipziger TC 1990) und Artjom Agamov (TC Bad Weißer Hirsch Dresden) noch zwei weitere sächsische Spieler. Bei den Damen war für die beste Sächsin Anna Bram (SV Dresden Mitte) bereits in der zweiten Runde Endstation. Allerdings konnte die 16-jährige Hallen-Vizemeisterin nach klarem Auftaktsieg wegen starker Erkältung mit Fieber nicht mehr antreten. Rolf Becker

LVZ vom 12.03.2012

Tennis: Neue Cup-Gewinner 

 Bei der 14. Auflage des LTC-Daffner-Cups, Hallentennis-Höhepunkt in Sachsen, wurden gestern Abend im Sportpark Leipzig neue Namen in die Siegerliste eingetragen. Im Frauen-Wettbewerb besiegte die 18-jährige Christina Shakovets (TC Karlsruhe-Rüppur) die ein Jahr jüngere Lena Lutzeier (Köln) erst nach knapp drei Stunden 7:6 (8:6), 3:6, 7:6 (7:5). 
 Die Männer-Konkurrenz gewann Philipp Piyamongkol (23/TC Hof). Sein Gegner Vincent Müller-Jänsch (18/Hannoverscher TV) musste nach mit 4:6 verlorenem ersten Satz wegen Knieverletzung aufgeben. Titelverteidiger Christian Haupt (28/Schkeuditz) scheiterte bereits im Viertelfinale klar mit 3:6, 2:6 an Piyamongkol.
 Von der Leipziger Streitmacht trumpfte vor allem Georg Matschke vom ausrichtenden LTC stark auf. Der 22-Jährige spielte sich ins Viertelfinale und lieferte dort Vincent Jänsch-Müller einen großen Kampf. rb

LVZ vom 09.03.2012

Hallencup bietet Klasse und Masse

Das Tennis-Turnier, das von heute 12 Uhr bis Sonntag als LTC-Daffner-Hallencup im Sportpark Paunsdorf über die Bühne geht, hat sich zum Höhepunkt der Hallensaison in Sachsen gemausert. Das macht die Teilnehmerliste bei der 14. Auflage deutlich, bei der es um Punkte für die deutsche Rangliste und 2000 Euro Preisgeld geht. Sowohl die Klasse als auch die Masse des Feldes mit fast 100 Startern verspricht erstklassigen Sport.
Der Schkeuditzer Christian Haupt (28), der die Punktspiele für Dresden-Blasewitz bestreitet, startet als Titelverteidiger. Im Vorjahr erkämpfte der sächsische Rekordmeister zum dritten Mal die Trophäe. Namhaftester Kontrahent ist der 17-jährige Bastian Wagner aus Berlin, den Haupt im Vorjahr im Halbfinale bezwang. Auch Friedrich Klasen (19/Gifhorn), Christian Lichtenegger (24/Regensburg) und George von Massow (Hannover) gehören zum Favoritenkreis.
Auch Leipzig hat heiße Eisen im Feuer. Dazu zählen der 20-jährige Tore Waldhausen (LTC 1990), der in diesem Winter überraschend Sachsenmeister wurde, und der ein Jahr ältere Oscar Jursza (RC Sport), der erstmals für die Leipziger spielt. Er studiert in Leipzig und ist vom SC Charlottenburg zum Drittliga-Aufsteiger gewechselt.
Bei den Frauen führt Christina Shakovets (Karlsruhe) die Setzliste an. Die 17-Jährige ist die Nummer 23 in Deutschland. Sie hat sich mit mehreren Top-100-Spielerinnen auseinanderzusetzen. Sieht man von der 20-jährigen Würzburgerin Sofia Raevskaia ab, die mehrere Jahre dem RC Sport angehörte, ist in diesem Klassefeld keine Leipziger Spielerin zu finden, die in den Kampf um vordere Plätze eingreifen könnte. "Wir freuen uns, dass wir den Leipzigern Klasse-Tennis bieten können", meint LTC-Präsident Mathias Reuschel. rb

LVZ vom 11.02.2012

LTC-Tennis-Männer vorzeitig Meister

In der Hallentennis-Oberliga stehen die Männer des LTC vorzeitig als Meister fest. Auch mit ersatzgeschwächtem Team - Hallen-Landesmeister Tore Waldhausen und Toni Pflug fehlten - feierten die Leipziger am vorletzten Spieltag mit dem hart erkämpften 7:5 beim TC Bad Weißer Hirsch Dresden im fünften Spiel den fünften Sieg. Damit können sie von keiner Mannschaft mehr von der Spitze verdrängt werden. Im Kampf um Platz zwei liegen mit RC Sport und LTC II noch weitere Leipziger Teams gut im Rennen. rb

LVZ vom 31.01.2012

Wer mit hungrigem Magen zum Ball des Sports auf die Neue Messe kommt, muss zunächst stets einen 60-minütigen Ehrungs-Marathon überstehen. Verdient haben es die Athleten und Funktionäre allemal, zumal die Mischung aus Spitzen- und Breitensport auf der Bühne einen gute Mix darstellt. Beim 21. Leipziger Ball des Sports bemühten sich sowohl Stadtsportbund (SSB)-Präsident Uwe Gasch als auch OBM Burkhard Jung um kurze Ansprachen - und kamen den Hungrigen damit sehr entgegen. Der ehemalige Sportamts-Chef Siegwart Karbe war bereits im Jahr seines Ruhestandes für sein Lebenswerk ausgezeichnet worden. Da er aber noch immer ehrenamtlich aktiv ist, gehörte der SSB-Vize erneut zu den Geehrten, auch wenn er dies bescheiden wie immer als "Durchhalte-Orden" abtat. "Ohne ihn stünde ich heute nicht hier", sagte Burkhard Jung, der extra noch einmal zum Mikrofon griff: "Er hat mich in die tiefsten Geheimnisse des Leipziger Sports eingewiesen, als ich 1999 Beigeordneter wurde." Außerdem freuten sich Alina Goncharenko (Tanzsportverein Joker), Christa Hühn (Gesundheitssportverein), Jens Januszewski (SV Mölkau), Gudrun Nehne (Postsportverein) und Franziska Starke (Leipziger Tennisclub 1990) über die Würdigung ihres Ehrenamtes auf großer Bühne.

LVZ vom 30.01.2012

Tennis: Paukenschlag durch LTC-Frauen
Die Frauen des Leipziger TC 1990 haben in Sachsens Hallentennis-Oberliga Spitzenreiter Blau-Weiß Dresden-Blasewitz mit 10:2 in der Abtnaundorfer STV-Halle bezwungen. Im Einzel gewannen die LTC-Frauen Katharina Nett, Cora Graneist und Charlotte Strang mit 6:2. Nett/Strang und Martina Bötel/Graneist siegten in den Doppeln. Dadurch zog der LTC am spielfreien LSC 1901 vorbei. Bad Lausick unterlag der TG Stadtpark Chemnitz mit 0:12 und bleibt Schlusslicht der Tabelle. rb