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Sachsentennis Ausgabe 4/2011

LVZ vom 20.12.2011

Tennis-Meister vom Leipziger TC: Tore Waldhausen. Foto: Christian Nitsche

Paukenschlag vorm Fest

Tennis: Tore Waldhausen holt Sachsenmeistertitel

Ein Paukenschlag vor dem Fest gelang Tore Waldhausen vom Leipziger TC als neuer Sachsenmeister unterm Hallendach. Vor dem Endspiel der 20. Titelkämpfe schienen die Fronten in Abtnaundorf klar. Der 19-jährige Hallenser Ralf Steinbach war haushoher Favorit. Doch sein ein Jahr älterer Kontrahent Waldhausen, der durch sein Studium an der HTWK aus Wernigerode nach Leipzig kam und mit dem LTC den Aufstieg in die Ostliga geschafft hat, triumphierte deutlich mit 6:4, 6:3.
Lange nach vollbrachter Tat saß der 1,92 m große junge Mann gedankenverloren auf der Bank, ehe zum Geschehen sagte: "Wir kennen uns natürlich ganz genau, denn wir stammen ja beide aus Sachsen-Anhalt und haben schon oft gegeneinander gespielt. Bis zum Alter von 14, 15 Jahren war es ausgeglichen. Doch in den letzten vier, fünf Jahren habe ich gegen Ralf nie mehr gewinnen können."
Dass in diesem Falle Worte wie Paukenschlag oder Sensation angebracht sind, das machen auch die unterschiedlichen Plätze deutlich, die beide in der deutschen Rangliste einnehmen. Steinbach gehört als Nummer 60 schon zum illustren Kreis der Top 100, Waldhausens Name taucht überhaupt nicht auf. "Ich habe mir gesagt: Nutze die Chance, die du eigentlich überhaupt nicht hast. Und ich wusste von früheren Spielen gegen ihn, dass Ralf immer dann aus dem Rhythmus kommt, wenn er sich über sein Spiel oder das des Gegners ärgert", so Waldhausen.
Und genau das ist eingetreten. Gegen den aggressiv spielenden Leipziger fand Steinbach nie ein Mittel, vor allem kam der besonders in der schnellen Halle wichtige Aufschlag nicht. Elf Doppelfehler sind des Guten viel zu viel. Und dann legte sich der Top-Favorit auch noch pausenlos mit dem Schiedsrichter an. So kam es, wie es kommen musste. Waldhausen ließ sich nach gewonnenem ersten Satz auch von einem 0:3-Rückstand nicht aus der Ruhe bringen. Beim 5:4 im zweiten Satz nutzte er gleich seinen ersten Matchball zum Siegtreffer. Clubkamerad Franz Reuschel komplettierte den Leipziger Erfolg mit Bronze.
Noch nicht ganz mithalten konnte die junge Frauen-Streitmacht. Spätestens im Viertelfinale war Schluss. Rolf Becker

LVZ vom 19.12.2011

Tore Waldhausen sorgt für Sensation

Die 20. Tennis-Landesmeisterschaften gingen gestern in Abtnaundorf mit einer Sensation zu Ende. Der 20-jährige Tore Waldhausen vom Leipziger TC, der schon im Halbfinale mit dem 3:6, 7:6 (7:5), 10:6-Sieg gegen den an zwei gesetzten Artjom Agamov (Dresden) überraschte, setzte sich im Endspiel gegen den favorisierten Ralf Steinbach (19/Dresden) mit 6:3, 6:4 durch. rb

STV-Tennis.de vom 19.12.2011

Sarah-Maria Richter und Tore Waldhausen neue Hallen-Landesmeister

Die 20. Sächsischen Hallen-Landesmeisterschaften, die in der STV-Halle in Leipzig-Abtnaundorf mit der Rekordbeteiligung von 63 Aktiven über die Bühne gingen, endeten in der A-Klasse mit den Titelgewinnen von Sarah-Maria Richter (Blau-Weiß Dresden-Blasewitz) und Tore Waldhausen (Leipziger TC 1990). Für die 18-jährige Gymnasiastin aus Dresden war es bereits der dritte Titelgewinn unter dem Hallendach und sie wurde damit ihrer Favoritenrolle überzeugend gerecht. Die Linkshänderin blieb ohne Satzverlust. Nach dem 6:3,6:1-Halbfinalsieg gegen ihre 13-jährige Clubkameradin Laura Kretzschmar entschied sie das Endspiel mit 6:3, 6:3 gegen die tapfer dagegen haltende Anna Bram (16/SV Dresden Mitte) für sich. Auch der dritte Platz ging durch Mandy Müller (16/TC Bad Weißer Hirsch Dresden), die im kleinen Finale Laura Kretzschmar mit 1:6, 6:0, 10:5 bezwang, in die Landeshauptstadt.
Der 20-jährige Tore Waldhausen, der durch das Studium nach Leipzig gekommen ist, erkämpfte seinen überhaupt ersten sächsischen Landesmeistertitel und sorgte damit für eine Riesenüberraschung. Schon sein 3:6, 7:6(7:5), 10:6-Sieg im Halbfinale gegen den an zwei gesetzten Artjom Agamov (TC Bad Weißer Hirsch Dresden) konnte nicht erwartet werden. Einem echten Paukenschlag kam danach aber gleich, dass er auch das Endspiel gegen Ralf Steinbach (Blau-Weiß Dresden-Blasewitz) für sich entschied, und das mit 6:3, 6:4 sogar sehr deutlich. Denn der 19-jährige Steinbach, der erst wenige Tage vor den Titelkämpfen vom TC Sandanger Halle in den Dresdner Waldpark gewechselt war, ging durch die Nichtteilnahme von Rekordmeister Christian Haupt (Blau-Weiß Dresden-Blasewitz) als Nummer 60 der aktuellen deutschen Rangliste als haushoher Favorit in diese Titelkämpfe. Doch dieser Rolle konnte er nie gerecht werden. Den dritten Platz belegte Franz Reuschel (Leipziger TC 1990). Im kleinen Finale führte der 26-jährige Leipziger mit 6:2, 3:0 gegen Artjom Agamov. Bei diesem Stand gab der Dresdner auf.
Zudem wurde in der B-Klasse des Herren-Einzels um den Titel gekämpft. Den sicherte sich der 26-jährige Sven Heise (BSV Chemie Radebeul), der sich im Endspiel gegen Oliver Koster (16/Leipziger SC 1901) mit 6:3, 6:4 durchsetzte.
Rolf Becker

LVZ vom 07.12.2011

Verkaufsleiter Norbert Wingenfelder (2. von rechts) übergibt den symbolischen Schlüssel an die Tennis-Cracks vom LTC.Foto: Christian Nitsche
Verkaufsleiter Norbert Wingenfelder (2. von rechts) übergibt den symbolischen Schlüssel an die Tennis-Cracks vom LTC.Foto: Christian Nitsche

 

 

Eine stimmungsvolle Weihnachtsfeier findet beim Leipziger TC 1990 in jedem Jahr statt. Doch die, die der Tennis-Verein am Sonnabend im Ratskeller durchführte, war eine besondere. Denn Clubpräsident Mathias Reuschel verkündete, dass Mercedes-Benz als Sponsor für den Verein gewonnen werden konnte. Konkret stellt die Niederlassung Leipzig der Männer-Mannschaft einen Kleinbus zur Verfügung. "Wir wollen, dass sich auch unsere 350 Mitarbeiter in Leipzig sportlich mehr betätigen", stellte Norbert Wingenfelder, Verkaufsleiter, mit einem Augenzwinkern fest.

 

LVZ om 29.08.2011

LTC krönt Tennis-Saison

Männer steigen erstmals in Ostliga auf

Der Jubel kannte am Sonnabend auf der Nordanlage des Sportforums keine Grenzen. Mit dem 9:0-Sieg gegen den TC Kühlungsborn machte der gastgebende Leipziger TC 1990 bereits am ersten Spieltag der Relegationsrunde zur Tennis-Ostliga den erstmaligen Aufstieg in das ostdeutsche Oberhaus perfekt.
Das ist deshalb der Fall, weil der Thüringen-Meister 1. TC Saalfeld auf die Teilnahme an der Aufstiegsrunde verzichtete und deshalb der Titelträger von Mecklenburg-Vorpommern einziger Kontrahent der Leipziger ist.
Die Entscheidung war in dieser Partie schon früh gefallen, denn die Gastgeber wurden ihrer Favoritenrolle wie erwartet gerecht. Im Spitzenspiel verurteilte Jiri Skoloudik den Kühlungsborner Funk mit 6:0, 6:0 sogar zur (Tennis-)Höchststrafe. Auch die übrigen fünf Einzel wurden durch Sebastian Borchardt, Tore Waldhausen, Toni Pflug, den Franzosen Mathieu Provoust und Franz Reuschel von den Leipzigern gewonnen. In den erfolgreichen Doppeln kamen dann noch Georg Matschke und Christoph Klamann zum Einsatz. Zur LTC-Mannschaft gehört zudem Mannschaftsführer Manuel Paulick.
"Wir sind alle sehr froh, dass wir den Aufstieg so klar geschafft haben. Dabei sind wir uns durchaus bewusst, was uns in der kommenden Saison in der Ostliga erwartet. Doch ich bin sehr zuversichtlich, dass wir in der Lage sind, gegen die sehr starke Konkurrenz gut zu bestehen", zeigte sich Toni Pflug, erleichtert. Rolf Becker

LVZ vom 26.08.2011

Jiri Skoloudik kommt von der Universiade zum Aufstiegsspiel seiner LTC-Mannschaft nach Leipzig. Foto: Christel Becker

Tolle Tennis-Tage beim LTC

Leistungsklassen-Turnier und Aufstiegsspiel

Zentrum
Beim LTC 1990 auf der Nordanlage des Sportforums stehen nochmals tolle Tennis-Tage bevor - bereits heute geht es los. Da beginnen nämlich die offen ausgeschriebenen LTC-Clubmeisterschaften, die erst am 4. September, also nach zehntägiger Dauer, mit den Endspielen abgeschlossen werden.
"Bei unserer Clubmeisterschaft werden erstmals Punkte für die Leistungsklassen vergeben, was die Attraktivität des Turniers natürlich wesentlich erhöht. An ihr nehmen erstmals auch Spielerinnen und Spieler aus anderen Vereinen teil", so der LTC-Sportwart und Turnierleiter Florian Lenck.
Eingebettet in diese Veranstaltung finden morgen zwei für den Verein sehr wichtige Spiele statt. Ab 11 Uhr empfangen die LTC-Männer den TC Kühlungsborn zum bereits alles entscheidenden Aufstiegsspiel zur Ostliga. "Wir wollen es im zweiten Anlauf unbedingt packen", unterstreicht LTC-Kapitän Manuel Paulick.
Mit dabei ist auch die tschechische Nummer eins Jiri Skoloudik, der in der vorigen Woche noch bei der Universiade im chinesischen Shenzhen bis ins Achtelfinale kam.
Ab 10 Uhr kämpft bereits der männliche LTC-Nachwuchs "U14" gegen Weißer Hirsch Dresden um den Sachsenmeister-Titel. Rolf Becker

LVZ vom 25.08.2011

Leipziger TC hat Aufstieg fest im Blick

Für die Tennis-Männer des Leipziger TC geht es am Sonnabend um alles oder nichts. Denn ab 11 Uhr empfängt der Landesmeister auf der heimischen Nordanlage des Sportforums den TC Kühlungsborn, den Titelträger von Mecklenburg-Vorpommern, zum Aufstiegsspiel zur Ostliga. Da der thüringische Meister 1. TC Saalfeld seine Mannschaft zurückgezogen hat, ist die Vertretung aus dem bekannten Ostseebad der einzige Kontrahent des LTC beim zweiten Anlauf zum Sprung in das ostdeutsche Oberhaus. Im Vorjahr bekamen es die Leipziger bereits mit den Kühlungsbornern zu tun und gewannen mit 8:1. Doch der klare Sieg nützte ihnen nichts mehr. Schon vorher hatten sie durch die hauchdünne 4:5-Niederlage gegen TV Berlin-Frohnau alle Aufstiegschancen vergeben. "Diesmal wollen wir es auf jeden Fall schaffen. Zuversicht herrscht einmal mehr, weil wir die Begegnung in Bestbesetzung bestreiten können", unterstreicht LTC-Spieler Franz Reuschel, der zum neunköpfigen Aufgebot gehört. So wird auch Jiri Skoloudik (24) rechtzeitig zur Stelle sein. Der Tscheche war in der vorigen Woche noch bei den Universiade-Wettbewerben im chinesischen Szenzhen in Aktion und kam im Einzel immerhin bis ins Achtelfinale. Der vorjährige sächsische Landesmeister Toni Pflug (21) hat seine langwierige Verletzung auskuriert. Zum Aufgebot gehören außerdem Sebastian Borchardt, Tore Waldhausen, der Franzose Mathieu Provoust, Georg Matschke, Christoph Klamann und der Kapitän Manuel Paulick. Damit stehen für das wichtigste Spiel des Jahres die neun Spieler bereit, die im Juni in Sachsens Landesoberliga zum zweiten Mal den Meisteritel für ihren Verein geholt haben. rb

LVZ vom 18.08.2011

LTC-Ass weiter bei Universiade im Rennen
LTC-Tennis-Ass Jiri Skoloudik hat gestern bei der Universiade im chinesischen Shenzhen auch die zweite Hürde erfolgreich genommen. Der 24-jährige Tscheche bezwang den ein Jahr jüngeren US-Amerikaner Philipp Arndt mit 6:4, 5:7, 6:3 und zog damit bereits ins Achtelfinale des Einzels ein. Dort erwartet ihn allerdings der an Nummer sieben gesetzte Kittipong Wachiramanowong (21). Der Thailänder steht in der aktuellen Weltrangliste über 100 Plätze vor dem langjährigen Spitzenspieler des LTC. rb/r.

LVZ vom 16.08.2011

Universiade: Leipziger auf Erfolgskurs
Jiri Skoloudik (24) vom Leipziger TC ist gestern im chinesischen Shenzhen erfolgreich in die Tennis-Wettbewerbe der Universiade gestartet. Der Tscheche feierte gegen den Ukrainer Ivan Anikanow einen klaren 6:2, 6:2-Sieg und zog damit im Einzel in die Runde der besten 32 ein. Nächster Gegner ist der US-Amerikaner Philipp Arndt. rb/r.

LVZ vom 18.07.2011

Andrea Fischer Dritte beim Dunlop-Cup

Zum 18. Mal machte am Wochenende die ostdeutsche Tennis-Serie um den Dunlop-Cup Ost auf der Anlage des Leipziger TC 1990 im Sportforum Station. Das Turnier wird seit drei Jahren als Volksbank Leipzig Cup ausgetragen, doch der neue Name änderte nichts daran, dass die Leipziger Asse im starken Feld einen schweren Stand haben. Diesmal gingen die Turniersiege durch Lydia Steinbach (Rot-Weiß Wahlstedt) und Julian Freudenreich (Zehlendorfer Wespen) nach Schleswig-Holstein und Berlin.
Bei den Männern waren überraschend sogar zwei Spieler aus der Hauptstadt unter sich, nachdem Alborz Akhavan (Känguruhs Berlin), ein Iraner mit deutschem Pass, im Halbfinale den top-gesetzten Peter-Robert Hodel (Hannover) überraschend mit 7:6 (7:4), 7:5 ausgeschaltet hatte. Das Endspiel stand dann allerdings klar im Zeichen von Julian Freudenreich. Der 28-jährige Berliner ging mit einem klaren 6:0, 1:0-Vorsprung in die Abtnaundorfer Halle, wohin das Turnier wegen des einsetzenden Regens kurz vor Schluss umzog. Dort musste Freudenreich, der sich in seiner Jugendzeit als Hockeyspieler einen Namen machte, zwar härteren Widerstand brechen, feierte aber am Ende einen 6:0, 6:3-Sieg.
Bei den Frauen wurde Lydia Steinbach ihrer Favoritenrolle überzeugend gerecht. Mit dem 6:0, 6:1-Endspielsieg gegen die 15-jährige Lidia Usinger (Berlin-Frohnau) setzte die 30-jährige Ex-Dresdnerin die Serie ihrer vielen Leipziger Siege fort. An Steinbach war im Halbfinale auch Andrea Fischer (Leipziger SC 1901) gescheitert - sie kassierte beim 0:6, 0:6 sogar die Tennis-Höchststrafe. "Gegen Lydia hatte ich wie erwartet keine Chance. Aber etwas besser wollte ich schon abschneiden. Das wäre auch möglich gewesen. Denn ich hatte mehrere Spielbälle, die ich aber durch leichte Fehler vergab", ärgerte sich die LSC-Spielerin.
Danach gewann die Sachsenmeisterin das Spiel um den dritten Platz mit 6:1, 6:1 gegen Jule-Sophie Hermann (Friedrichshagen). Damit war sie mit Abstand die beste Leipziger Teilnehmerin. Am kommenden Wochenende steht die 30-jährige Leipzigerin vor einer neuen Herausforderung. Erstmals ist sie für die in Worms stattfindenden deutschen Jungsenioren-Meisterschaften (ab AK 30) startberechtigt.
Bei den Männern war für die besten Leipziger spätestens im Viertelfinale Endstation. Tore Waldhausen verlor gegen Peter-Robert Hodel mit 1:6, 4:6, Sören Stahlberg (beide LTC 1990) gegen Alborz Akhavan mit 2:6, 0:6 und Oleg Barsukov (RC Sport) musste sich gegen Nico Kühn (Rot-Weiß Berlin) mit 1:6, 3:6 geschlagen bekennen. Rolf Becker

LVZ vom 16.07.2011

Leipzig. Der Auftakt der traditionsreiche Tennis-Turnierserie um den Dunlop-Cup Ost auf der Anlage des Leipziger TC 1990 bescherte mehreren Leipzigern einen erfolgreichen Start. So gewannen Sören Stahlberg (LTC) mit 6:0, 6:3 gegen Johannes Rabenhorst (Dresden-Blasewitz) und Oleg Barsukov (RC Sport) mit 6:3, 6:3 gegen Jeremy Puth (Dresden-Blasewitz). Tore Waldhausen (LTC) besiegte Oliver Koster (LSC 1901) 6:0, 6:0 und Bach Tran Phuong (LTC) feierte gegen Jan-Constantin Kraatz (TV Machern Grün-Weiß) einen 6:0, 6:2-Erfolg. Indes schied der gesetzte Sebastian Borchardt (LTC) nach überraschender 5:7, 1:6-Niederlage gegen Michael Riazanov (Berliner Schlittschuhclub) aus. Heute greifen ab 10 Uhr die Frauen ins Geschehen ein. Danach steht die zweite Runde bei den Männern auf dem Programm. Am Sonntag beginnen die Halbfinals 9.30 Uhr und die Endspiele gegen 12.30 Uhr. rb

LVZ vom 15.07.2011

Lydia Steinbach Favoritin bei Dunlop-Cup

Nur vier Wochen nach den Internationalen Sächsischen Meisterschaften, den Leipzig Open, wird heute erneut attraktives Tennis in Leipzig geboten. Bereits zum 18. Mal macht die Turnierserie um den Dunlop-Cup Ost, die kurz nach der Wende in den neuen Bundesländern aus der Taufe gehoben wurde, auf der Nordanlage des Sportforums Station. Die Veranstaltung, die seit einigen Jahren als Volksbank Leipzig Cup über die Bühne geht, ist der Gastgeber seit der Premiere im Jahr 1994 der Leipziger TC 1990. "Auch in diesem Jahr verspricht die Meldeliste sehr guten Sport", freut sich Turnierdirektor Uwe Elze auf die bevorstehenden drei Tage.
So befinden sich im Feld der etwa 40 Teilnehmer bei den Frauen und Männern mehrere deutsche Ranglistenspieler aus sieben Bundesländern. An ihrer Spitze steht mit Lydia Steinbach eine Spielerin, die fast ein Jahrzehnt lang das Aushängeschild des sächsischen Tennis war. Die jetzt 30-Jährige, die seit vier Jahren für den Bundesligisten Rot-Weiß Wahlstedt spielt, ist zweifache deutsche Meisterin, gewann acht Mal die Internationalen Sächsischen Meisterschaften und trug sich auch beim Dunlop-Cup Ost mehrfach als Siegerin ein, und das nicht nur in Leipzig.
"Ich freue mich immer, wenn ich in Leipzig ein Turnier bestreiten kann. Da die Punktspiele in der 1. Bundesliga letztes Wochenende abgeschlossen wurden, ergibt sich für mich die Möglichkeit zur Teilnahme an diesem Turnier", so Lydia Steinbach. Hinter der haushohen Favoritin zählt neben Lidia Usinger (TV Berlin-Frohnau) und Celina Bester (Rot-Weiß Seeburg) auch die frisch gebackene sächsische Landesmeisterin Andrea Fischer (Leipziger SC 1901) zu den Anwärterinnen auf den Einzug ins Endspiel.
Bei den Männern stehen die Chancen auf ein erfolgreiches Abschneiden der Leipziger nicht so gut. Denn mit dem achtfachen Landesmeister Martin Backhaus (RC Sport/Urlaub) und seinem Vorgänger Toni Pflug (Leipziger TC 1990/verletzt) fehlen zwei aussichtsreiche Spieler. So können sich in der von Stefan Göllner (MTV Bamberg) und Alborz Akhavan (Känguruhs Berlin) angeführten Setzliste von der heimischen Streitmacht Tore Waldhausen und Franz Reuschel (beide Leipziger TC 1990) noch die besten Chancen ausrechnen. Der erste Aufschlag erfolgt heute 16 Uhr, an diesem Sonnabend und Sonntag ist jeweils 9 Uhr Spielbeginn. Rolf Becker

LVZ vom 15.07.2011

Toni Pflug muss verletzt passen

Tennis: Nicht alle LTC-Spieler beim Volksbank-Cup in Aktion

ZENTRUM
Nur vier Wochen nach den Leipzig Open steht die Nordanlage des Sportforums schon wieder im Zeichen eines Tennis-Höhepunkts. Heute beginnt der Volksbank-Cup, der im Rahmen der traditionellen Serie um den Dunlop-Cup Ost
stattfindet. Die Spieler des gastgebenden Leipziger TC 1990 sehen dieses hochkarätige Turnier auch als eine wichtige Generalprobe für die Ende August beginnenden Aufstiegsspiele zur Ostliga. Denn dafür haben sich die LTC-Männer als Landesmeister qualifiziert. Das waren sie auch im Vorjahr schon, doch da verpassten sie durch die 4:5-Niederlage im entscheidenden Spiel gegen TV Berlin-Frohnau den Sprung nach oben nur knapp. „Das soll uns diesmal nicht wieder passieren. Deshalb wollen wir im Vorfeld auch alle Gelegenheiten nutzen, um uns für die wichtigsten Spiele des Jahres in beste Form zu bringen. Eine sehr gute Möglichkeit dafür ist der Volksbank-Cup“, unterstreicht LTC-Spieler Franz Reuschel. Der 26-jährige Medizinstudent steht auch selbst in der Meldeliste. Mit ihm ist mit Tore Waldhausen auch ein weiterer Stammspieler der Meisterschaft in Aktion. Doch Toni Pflug sucht man vergebens. Der Sachsen-Meister von 2010 hat sich bei den kürzlich in Chemnitz ausgetragenen  Landesmeisterschaften eine Handverletzung zugezogen. Diese zwingt den 21-Jährigen zum Pausieren. „Bis zum Beginn der Aufstiegsspiele vergehen ja noch sechs Wochen, und bis dahin ist Toni wieder fit“, ist Reuschel sicher. Rolf Becker

LVZ vom 20.06.2011

LVZ vom 20.06.2012

Stürmische Leipzig Open

Großer Zuspruch von Publikum und Wirtschaft beim 13. Internationalen Tennis-Turnier

Leipzig. Die Tribüne war voll, der VIP-Bereich platzte aus allen Nähten: Über 300 Zuschauer erlebten gestern die Finalsiege der Kroatin Ivana Lisiak und des Heidelbergers Frank Wintermantel bei den Leipzig Open.

Von STEFFEN ENIGK

Sturmböen fegten über die Plätze am Sportforum, bliesen Spielern und Publikum den Sand in Gesicht. Doch sogar umgewehte Sonnenschirme taten der guten Stimmung bei den mit 10 200 Euro dotierten 13. Internationalen Sächsischen Tennismeisterschaften keinen Abbruch. „Ich bin sehr zufrieden, das war ein Highlight in neuer Dimension“, sagte Mathias Reuschel. Der Präsident des gastgebenden Leipziger Tennisclubs (LTC) freute sich über hochklassigen Sport und große Resonanz bei Zuschauern und Wirtschaft.

43 Unternehmer hatten am Vormittag beim Firmenturnier selbst zum Schläger gegriffen – Rekordbeteiligung. In die Endspiele der Leipzig Open zogen überraschend zwei Abiturienten ein. Dinah Pfizenmaier aus Bochum hatte im Halbfinale die achtmalige Leipzig-Siegerin Lydia Steinbach (Halle) ausgeschaltet (6:4, 2:6, 6:1) und leistete auch Ivana Lisiak beim 2:6, 6:7 (4:7) erbitterten Widerstand. Doch die 24-jährige Kroatin, einst 95. der Weltrangliste und 2006 erst in der 3. Runde der French Open an Martina Hingis gescheitert, war etwas
cleverer und heimste den Siegerscheck über 1900 Euro ein. Pfizenmaier durfte sich mit 900 Euro trösten und lobte das Turnier. „Super Organisation mit riesigem Aufwand, ich habe mich sehr wohl gefühlt“, meinte die deutsche Nummer 38, die sich demnächst im Profitennis ausprobieren will.

Dies gilt auch für Ralf Steinbach, ebenfalls 19 und noch mitten im Abitur-Stress. Der Sportgymnasiast aus Halle, der bisher im Schatten seiner Schwester Lydia stand, hatte den gestrigen Sonntag eigentlich zum Lernen für seine Ethik-Prüfung am kommenden Mittwoch eingeplant, kämpfte sich jedoch bis ins Finale vor, wo er gegen Frank Wintermantel im zweiten Satz einen 2:5-Rückstand aufholte und drei Matchbälle abwehrte, sich dem 22-jährigen Sportstudenten aus Heidelberg aber schließlich 5:7, 5:7 geschlagen geben musste. 

Steinbach, der in Deutschland an 73 geführt wird und Andy Roddick als Vorbild nennt („Auch meine Stärken sind Aufschlag und Vorhand“), wird sich jetzt ein Jahr lang auf Tennis konzentrieren: „Ich möchte versuchen, über kleinere Profi-Turniere auf die ATP-Tour zu kommen.“ Wintermantel, fünffacher deutscher Jugendmeister und derzeit Ranglisten-58., hatte im Halbfinale den Schkeuditzer
Christian Haupt 6:3, 6:4 bezwungen und damit die Hoffnungen auf den ersten sächsischen Herren-Erfolg in Leipzig zerstört. Haupt („Ich hatte mir mehr ausgerechnet“) wird 2012 einen neuen Anlauf nehmen. Dann soll das Turnier (bisheriger Etat 150 000 Euro) weiter wachsen.

„Wir werden das Preisgeld erhöhen und noch eine Tribüne bauen“, kündigte Mathias Reuschel an. „Die Wirtschaft engagiert sich stark, aber wir brauchen auch die Stadt noch mehr als Partner“, weiß der LTC-Chef. Dass  Sportbürgermeister Heiko Rosenthal (Linke) die Players Night besuchte und Wirtschaftsbürgermeister Uwe Albrecht (CDU) zum Finaltag kam, wertet Reuschel als wichtiges Zeichen der Wertschätzung: „Wir sind auf gutem Weg, die Leipzig Open als regionales Spitzen-Event mit internationalem Flair zu etablieren.“

Beilage der Leipziger Volkszeitung

18.06.2011 14:30

Alle, die die Leipziger Volkszeitung abonniert haben, werden die 18-seitige Beilage über die LEIPZIG OPEN 2011 und den LTC 1990 entdeckt haben - für alle anderen gibt es sie nun auch hier zum Download.

PS: Auf Seite 2 gibt es eine Überraschung für unsere Jüngsten!!!

LVZ vom 18.06.2011

Leipzig Open

Heimische Asse trumpfen auf

Gestern ging es bei den 13. Internationalen Sächsischen Tennis-Meisterschaften, den Leipzig Open, gleich richtig zur Sache, denn am Abend standen schon die jeweils besten Acht bei den Frauen und Männern fest. Erfreulich dabei, dass die heimischen Männer unerwartet gut mitmischten. Denn mit dem Schkeuditzer Christian Haupt, dem Tschechen Jiri Skoloudik, seit sieben Jahren die Nummer eins beim gastgebenden LTC 1990, und Thomas Weiß (RC Sport) steht ein Trio im Viertelfinale. Der 27-jährige Haupt errang dabei mit dem 6:2, 6:3 gegen den Christian Matic (25/TG Alsterquelle Henstedt-Ulzburg) den klarsten Sieg. Skoloudik bekam es mit dessen jüngerem Bruder Nico Matic (19/Hamburger Poloclub) zu tun und hatte beim 6:2, 4:6, 6:3 zwischenzeitlich Mühe. Für die größte Überraschung sorgte der 31-jährige Thomas Weiß, der erst über die Qualifikation ins Hauptfeld gekommen war. Sein 6:3, 7:6-Erfolg gestern Abend gegen Lynn-Max Kempen (BW Halle/Westfalen) war damit schon sein vierter Sieg bei diesem Turnier. An Kempen war zuvor Sachsens Landesmeister Toni Pflug (LTC 1990) gescheitert.
Ähnliches gibt es von Leipzigs Frauen nicht zu berichten, im Gegenteil: Mit der Bezirksmeisterin Andrea Fischer (LSC 1901) sagte die aussichtsreichste am Abend vor Turnierbeginn "aus beruflichen Gründen" ab. Eine Entschuldigung, die - zumindest zu dem späten Zeitpunkt - für Turnierdirektor Uwe Elze völlig unverständlich war. Die Favoritinnen zogen mit klaren Siegen ins Viertelfinale ein. Die 24-jährige Kroatin Ivana Lisjak fegte die Bulgarin Angela Dishkova mit 6:0, 6:0 vom Platz. Rekordsiegerin Lydia Steinbach (Wahlstedt) machte beim 6:1, 6:1 gegen Katrin Wojtecki (Berliner SC) ebenfalls kurzen Prozess. Heute stehen ab 11.30 die Viertelfinals der Frauen auf dem Programm, danach folgen die Viertelfinals der Männer. Rolf Becker

LVZ vom 17.06.2011

Freuen sich auf die Leipzig Open: Sachsens Verbands-Chefin Christina Hellmich und LTC-Präsident Mathias Reuschel. Foto: Christian Nitsche

"Die Qualität des Turniers steigt ständig"

Leipzig Open versprechen hochklassiges Tennis / 50 Sponsoren, 150 000 Euro Etat, freier Eintritt am Sportforum

"LTC - das steht für Lust, Temperament und Charme", meint Mathias Reuschel verschmitzt. Der Präsident des Leipziger Tennisclubs 1990 (LTC) ist davon überzeugt, dass die Leipzig Open den Zuschauern am Wochenende hochklassigen Sport bieten und allen Beteiligten jede Menge Spaß bringen. Die Zahl 13 sei keinesfalls ein schlechtes Omen. "Wir haben ein exzellentes Teilnehmerfeld und sind bestens vorbereitet", sagt Reuschel vor der 13. Auflage der "Internationalen Sächsischen Tennis-Meisterschaften" auf der LTC-Anlage am Sportforum.
32 Herren und 25 Damen aus fünf Ländern streiten in den Hauptfeldern um insgesamt 10200 Euro Preisgeld. Es ist das höchstdotierte Turnier in Sachsen und das einzige der German Masters Series im Osten. "Darauf sind wir stolz, die Qualität des Turniers steigt ständig", erklärt Christina Hellmich. Die Präsidentin des Sächsischen Tennis Verbandes lobt die LTC-Organisatoren und hofft, "dass endlich mal ein Sachse in Leipzig gewinnt".
Christian Haupt könnte diese Premiere gelingen. Der für Dresden startende Schkeuditzer ist an Nummer 7 gesetzt. Als Favorit auf den Siegerscheck über 1900 Euro gilt jedoch Titelverteidiger Sergey Betov aus Weißrussland. Dass gestern 13 Herren in die Qualifikation mussten, und zwar alle Spieler jenseits der deutschen Top 300, illustriert die Stärke des Feldes. Dass dabei mit Tore Waldhausen und Georg Matschke zwei LTC-Spieler überraschend ins Hauptfeld einzogen, verdient Respekt. Bei den Damen muss sich die an 2 gesetzte achtmalige Leipzig-Siegerin Lydia Steinbach aus Halle vor allem mit Ivana Lisjak auseinandersetzen. Die Kroatin, Nummer 287 der Welt, startete schon bei allen vier Grand-Slam-Turnieren und führt das Tableau an.
Mathias Reuschel ist froh darüber, "dass die Leipziger Wirtschaft unser Turnier so gut mitträgt". Rund 50 Sponsoren tragen zum Gesamtetat von 150 000 Euro bei. Der LTC-Chef betont, dass ein Teil der Einnahmen stets in die Infrastruktur fließt. In den vergangenen Jahren entstanden so drei neue Tennisplätze und eine Tribüne, das Vereinsheim wurde gerade frisch saniert. Da ist es eine schöne Selbstverständlichkeit, dass fast zwei Drittel der 285 LTC-Mitlieder bei Ausrichtung und Organsisation helfen.
Die Unternehmensbosse aber zahlen nicht nur, sondern greifen auch selbst zum Tennisschläger. Für das traditionelle Turnier der Leipziger Wirtschaft am Sonntag lagen gestern bereits 30 Meldungen vor. Am Finaltag steigt zudem ein Kinderfest. Ebenfalls familienfreundlich: Der Eintritt zu den Leipzig Open ist frei. Steffen Enigk
Zeitplan, heute, 10 Uhr: Spielbeginn Hauptfelder.
Sonnabend, 10 Uhr: Achtel- und Viertelfinale Damen und Herren. 16.30 Uhr: Halbfinale Damen.
Sonntag, 10 Uhr: Halbfinale Herren. 12.30 Uhr: Finale Damen. 15 Uhr: Finale Herren.

LVZ vom 16.06.2011

Leipzig Open

Gastgeber in starker Besetzung

Die Anhänger des Tennissports in und um Leipzig kommen am Wochenende voll auf ihre Kosten. Denn auf der Nordanlage des Sportforums ist der LTC 1990 Gastgeber für die 13. Auflage der Internationalen Sächsischen Meisterschaften, der Leipzig Open. Die Veranstaltung ist inzwischen die bedeutendste dieser Sportart in den neuen Bundesländern, denn sie ist als einzige Bestandteil der attraktiven Head German Masters Serie des Deutschen Tennis Bunds.
Für die ständig gewachsene Bedeutung und Beliebtheit dieses Turniers spricht, dass aufgrund des großen Teilnehmerfeldes bei den Herren erstmals eine Qualifikation durchgeführt wird. Bei dieser kämpfen heute 23 Spieler um acht freie Plätze im Hauptfeld. Unter ihnen befinden sich alle sächsischen Asse mit Ausnahme von Freiluft-Landesmeister Toni Pflug und Sebastian Borchardt (beide LTC), die durch eine Wildcard direkt ins Hauptfeld gekommen sind. Der seit sieben Jahren für den LTC spielende Tscheche Jiri Skoloudik gehört zu den gesetzten Spielern, wie auch alle Leipziger Teilnehmer, insgesamt zehn an der Zahl.
Zu den aussichtsreichsten von ihnen zählen Routinier Martin Backhaus, der mit seinen im Freien und in der Halle errungenen sieben Landesmeistertiteln zu den erfolgreichsten sächsischen Spielern gehört, Bezirksmeister Thomas Weiß, der mehrfache Vize-Landesmeister Mark Tanz (alle RC Sport) und Tore Waldhausen (LTC). "Schon die Qualifikation ist so stark besetzt, dass die erforderlichen zwei Runden tollen Sport versprechen", ist sich Turnierdirektor Uwe Elze sicher. Die erste Quali-Runde findet ab 13 Uhr statt, die acht Begegnungen der zweiten und entscheidenden zweiten Runde sind für 16 Uhr vorgesehen. Damit stehen die acht Qualifikanten heute Abend fest und das 32-köpfige Hauptfeld ist komplett. Rolf Becker

LVZ vom 13.03.2011

Lokalmatador feiert dritten Turniersieg

Tennis: Christian Haupt gewinnt LTC-Daffner-Hallen-Cup

Die 13. Auflage des wichtigsten Hallentennis-Turniers in den neuen Bundesländern, zum zweiten Mal als LTC-Daffner-Hallen-Cup ausgetragen, endete gestern Nachmittag im Sportpark Leipzig mit den Siegen des für Blau-Weiß Dresden-Blasewitz spielenden Schkeuditzers Christian Haupt und von Dinah Pfizenmaier (VfL Bochum). Der 27-jährige Lokalmatador trug sich damit bereits zum dritten Mal in die Siegerliste ein, die acht Jahre jüngere Dinah Pfizenmaier beendete ihren ersten Auftritt in Leipzig gleich als Siegerin.

Der dritte Turniersieg von Christian Haupt war zugleich sein überzeugendster in Paunsdorf. Denn Sachsens Rekordmeister gab im gesamten Turnierverlauf keinen einzigen Satz ab. Nach dem 6:2, 6:1-Halbfinalsieg gegen Bastian Wagner (Blau-Weiß Berlin) ließ der Schkeuditzer im Endspiel auch Daniel Masur (Mindener TK) bei seinem 6:2,6:2-Sieg nicht die Spur einer Chance. Dabei hatte der erst 16-jährige Masur, der als Nummer zwei seiner Altersklasse zu den aktuell größten Talenten in Deutschland zählt, im Halbfinale den mitfavorisierten Sachsen-Anhalt-Meister Ralf Steinbach (Sandanger Halle) mit 7:6(8:6), 0:6, 6:4 niedergerungen. Doch im Endspiel zeigte Haupt dem jungen Mann seine noch vorhandenen Grenzen auf. Von Anfang an dominierte er mit hohem Tempo das Geschehen, schlug vor allem sehr gut auf. Damit war nach  von nur 44 Minuten die Entscheidung gefallen. "Natürlich freue ich mich, dass es so gut für mich gelaufen ist. Ich habe mich diesmal auch von Anfang an sehr gut gefühlt", jubelte Haupt nach diesem tollen Auftritt.

Er rettete damit die Ehre der heimischen Streitmacht. Denn für alle Leipziger war im Männer-Einzel spätestens in der zweiten Runde Endstation. Auch Sachsens Freiluft-Landesmeister Toni Pflug (Leipziger TC 1990) scheiterte da trotz streckenweiser starker Gegenwehr an Christian Grünes (SC Charlottenburg) mit 4:6, 2:6. Von den Leipziger Frauen überstand sogar keine die erste Runde. Am besten schlug sich noch Sachsens Vizemeisterin Andrea Fischer (Leipziger SC 1901), die aber auch ihr Auftaktspiel gegen die für Rot-Weiß Potsdam spielende Bulgarin Hristina Dishkova mit 5:7, 6:3, 0:6 verlor. Wie Haupt blieb auch Dinah Pfizenmaier ohne Satzverlust und feierte auch im Endspiel gegen die erst 15-jährige Jana Nabel (Braunschweiger THC) einen klaren 6:2, 6:2-Erfolg. "Leipzig war ganz toll für mich. Denn es war nach Schulteroperation mein erstes Turnier nach sechs Monaten und damit zugleich das erste in dieser Hallensaison. Ich bin überglücklich", jubelte die junge Bochumer Bundesligaspielerin. "Die Veranstaltung hat wieder alle Erwartungen erfüllt. Das betrifft auch die für ein Hallenturnier riesige Teilnehmerzahl von 180 Aktiven", zog Mathias Reuschel, der Präsident des gastgebenden Leipziger TC 1990, ein durchweg positives Fazit. Neben den 81 Frauen und Männern, die bei den "Großen" um die Siege kämpften, waren zudem 67 Mädchen und Jungen bei den Jüngsten und 32 beim Doppel-Turnier "Gemeinsam für Sachsen" in Aktion.   Rolf Becker

LVZ vom 12.03.2011

Schwerer Stand für heimische Tennis-Asse

Der gestrige Auftakt des Leipziger Hallentennis-Turniers um den LTC-Daffner-Cup machte schon deutlich, welch schweren Stand die heimischen Asse bei der starken Konkurrenz haben. So verlor Landesmeisterin Sarah-Maria Richter (Dresden-Blasewitz) 4:6, 2:6 gegen Luise Intert (Wahlstedt). Christian Haupt kam als top-gesetzter Spieler kampflos in die zweite Runde. Mit Siegen starteten Toni Pflug, Tore Waldhausen, Sören Stahlberg und Christoph Klamann vom gastgebenden LTC. rb

LVZ vom 11.03.2011

Toni Pflug. Foto: Christian Nitsche

Spitzentennis in der Halle

Turnier in Paunsdorf sehr gut besetzt

Ab heute wird im Sportpark Leipzig in Paunsdorf bereits zum 13. Mal Spitzentennis geboten. Aus kleinen Anfängen heraus hat sich das Turnier, das zum zweiten Mal als LTC-Daffner-Hallen-Cup ausgetragen wird, zur mit Abstand wichtigsten Tennis-Veranstaltung entwickelt, die in den neuen Bundesländern in der Hallensaison stattfindet. "Im Feld von über 80 Frauen und Männern befinden sich acht Top-100-Aktive der deutschen Rangliste", berichtet Turnierdirektor Uwe Elze.
Mit dabei sind die besten sächsischen Spielerinnen und Spieler mit den Hallen-Landesmeistern Christian Haupt und Sarah-Maria Richter (beide Dresden-Blasewitz) an der Spitze. Der 27-jährige Schkeuditzer Haupt führt sogar die Setzliste im Männer-Einzel ein. Vor allem sein langjähriger Rivale Christian Grünes (Charlottenburg), Phillip Regnat (Großhesselohe), Christian Lichtenegger (Regensburg) und der 18-jährige Sachsen-Anhalt-Meister Ralf Steinbach (Halle) wollen ihm den Sieg streitig machen. Heißestes Leipziger Eisen ist mit dem 20-jährigen Toni Pflug (LTC 1990) der amtierende Sachsen-Meister im Freien.
Bei den Frauen zählt die 17-jährige Sarah-Maria Richter (Dresden-Blasewitz) nicht einmal zum engsten Kreis der Favoritinnen, der von Anna Klasen (Gifhorn) und Dinah Pfizenmaier (Bochum) angeführt wird.
Vor den Leipziger Spielerinnen, von denen Andrea Fischer (Leipziger SC 1901), die sowohl in der Halle als auch im Freien sächsische Vizemeisterin ist, steht eine sehr schwere Aufgabe. Der erste Aufschlag erfolgt heute, 12.30 Uhr, Spielbeginn ist am Sonnabend 9.30 Uhr und am Sonntag 10 Uhr. Die beiden Endspiele finden am Sonntag ab 13 Uhr statt.
Am Rande des Turniers sind auch wieder die Jüngsten, die am Sonnabend ihre Sieger von den Vier- bis Zwölfjährigen ermitteln, und die Senioren, die am Sonntag das Doppel-Turnier "Gemeinsam für Sachsen" bestreiten, in Aktion. "Gerade die beiden Turniere am Rande machen die Einmaligkeit dieser Veranstaltung in ganz Deutschland aus. Beim Doppel-Turnier erwarten wir auch wieder führende Vertreter der Leipziger Wirtschaft, die so ihre Verbundenheit zu unserer Sportart dokumentieren. Insgesamt werden es fast 200 Aktive sein, die am Wochenende spielen", freut sich Mathias Reuschel, Präsident des gastgebenden Leipziger TC 1990. Rolf Becker