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News aus der Regionalliga Damen 60

Tennisjahre 2012/2013 der Sachsen-Panther

Das spannendste Jahr der Sachsen-Panther war 2012! Wir trainierten montags und freitags, denn die Spieltermine waren alle auf Mittwoch angesetzt. Ohne unseren Sponsor S & P hätten wir die Entfernungen und die Logis nicht finanzieren können. Wir fuhren insgesamt über 3000 km, um die Gegnerinnen der Regionalliga Südost in den bayrischen Tennishochburgen TC Unterhaching, TSV Haar und TC Puchheim kennenzulernen. Wir waren auch dreimal Gastgeber für die Mannschaften TC Tegernseer Tal, TC Thalkirchen München und 

TV Stockdorf. Trotz unserer ehrgeizigen Kämpfe konnten wir die höchste Spielklasse der Damen 60 nicht halten. Der DTB hat einer erneuten Ernennung für 2013 nicht zugestimmt und wir stiegen ins Nichts ab, denn in Sachsen gibt es noch keine Liga für Damen 60. Nun war die Erfahrung von Franziska Starke gefragt, und sie schaffte es, im STV die Oberliga Damen 60 ins Leben zu rufen und gewann mit Mails und Anrufen zwei weitere Vereine, die  Spielbereitschaft signalisierten. Die Punktspielsaison 2013 war für die Sachsen-Panther gesichert.

Nach je 1 Hin- und 1 Rückspiel gegen die Damen 60 von LSC 1901 und ATV 1848  Leipzig gingen wir als ungeschlagener 

Landesmannschaftsmeister 2013

mit 21 : 3 Matchpunkten hervor. Die Freude ist sehr groß, und wir sind sicher, dass auch die Oberliga Damen 60 eine rasante Entwicklung in den kommenden Jahren nehmen wird.  

Auch in den Bezirken Dresden und Chemnitz gibt es Vereine mit starkem Potenzial in der Altersklasse 60. Vor 7 Jahren startete die Oberliga Damen 50 mit 4 Mannschaften und war 2012 eine Staffel mit 8 Mannschaften. 

Mit 3 Einzelsiegen und 4  Doppelsiegen hat Antje Hellriegel die Position 1 erfolgreich bestätigt. 

Bui (Burghild) Petermann ließ an Position 2 keiner Gegnerin eine Chance. Sie setzt immer 120 % Kampfgeist, Willensstärke und Zähigkeit ein und zieht mit 4 Einzelsiegen und 4 Doppelsiegen die erfolgreichste Bilanz von uns allen.

Franziska Starke ist zu bewundern, denn in ihrem ständigen Einsatz als unsere Geschäftsbesorgerin bleibt ihr zu wenig Zeit für das Training. Und trotzdem hat sie mit 2 Einzel- und 2 Doppelsiegen gezeigt, dass ihre Kampfbereitschaft stets abrufbar ist.

Bärbel Starke ist nach ihrer Verletzungspause wieder ein Garant und überzeugte mit    ungeheurem Siegeswillen im Einzel und in den Doppeln.

Bärbel Lenck stand uns nicht immer zur Verfügung, weil sie auch in der Mannschaft Damen 40 gebraucht wird. Aber wenn sie spielt, gibt sie alles und trug zu dem guten Ergebnis mit 2 Einzelsiegen und 1 Doppelsieg bei.

Elisabeth Vogt ist unsere Trainingsweltmeisterin und unverzichtbare Betreuerin, aber oft fehlt das letzte Quäntchen Glück zum Sieg.

Um das anspruchsvolle Niveau zu halten, beteiligen sich unsere Spielerinnen auch an  regionalen und internationalen Turnieren. Bui Petermann wurde Vize-Landesmeisterin in der 

Halle, Antje Hellriegel errang Platz 3 bei den Usedom Open 2013 und sichert sich damit weiterhin Rang 30 in der deutschen Rangliste bei Damen 70. 

Letztes Punktspiel Damen 60

1.Damen 60 des LTC 1990 nach dem letzten

29.07.2012 18:00

Unsere Damen 60 fuhren voller Vorfreude und Kampfgeist zu ihrem Abschlußpunktspiel dieser Saion, 11.07.2012.

Dietrich Starke chauffierte die fünf Damen (Fr. Starke, E. Voigt, B. Lenck, B. Starke, M. Mälzer) sehr sicher, zügig und umsichtig nach Puchheim/München. 

Zum Saisonausklang gönnte man sich am Vorabend einen entspannten Besuch in einem typisch bayrischen Biergarten. Taktikabsprachen und Teambildung machen so natürlich viel Freude. Fr. Starke hatte sich mit viel Mühe und Liebe um das organisatorische "Drumherum" verdient gemacht.

Eine nette Damenmannschaft erwartete unsere Spielerinnen am nächsten Morgen auf der schönen Anlage des TC Puchheim. 

Die Einzel mußten in der zur Tennisanlage gehörenden Halle ausgetragen werden; für die Doppel ging es dann auf die Freifelder. Etliche Vereinsmitglieder schauten zu und spendeten für gute Ballwechsel sportlich - fairen Beifall. Die Gastgeber luden uns noch zum Essen ein - wobei sehr viel Erfahrungsaustausch zustande kam. 

Dietrich Starke fuhr unsere Mannschaft mit einem Ehrenpunkt ( Doppel Fr. Starke/ M. Mälzer ) wieder zuverlässig zurück zur Tennisanlage unseres LTC 1990. 

Alles in allem: ein super Beitrag zum bayrisch - sächsischen Mteinander! bs   

5. Spiel in Regionalliega Südost Damen 60

1. Damen 60 des LTC 1990 nach dem 5. Punktspiel

08.07.2012 21:00

Die Damen 60 1 von TC Unterhaching erwarteten uns am Mittwoch, 27.06.2012.

Unsere lange Anfahrt wurde gut vorbereitet, der Mercedes-Bus mußte vollgetankt werden und Franziska Starke fragte in allen Herrenmannschaften, welcher Kavalier uns wohl nach München chauffiert. Keiner bekam Urlaub und so opferte sich Dietrich Starke und hat es nicht bereut, denn er wurde mit lustigen Geschichten unterhalten, der Appetit auf Schokolade oder Joghurt Gums wurde gestillt und in den Picknickpausen wurde mit Antjes Kartoffelsalat und Elisabeths Frikadellen ein Gourmetessen auf dem Raststättenplatz serviert. Das Wetter war fantastisch, der Start am Dienstag, 26.07.2012 mit 13.00 Uhr gut gewählt. Das Navi hatte die kürzeste Strecke durch München ausgewählt, dafür klemmten wir in der rush hour in den Tunnels des Mittleren Ringes. Das Hotel Fresh Inn im Gewerbepark Unterhaching empfing uns freundlich und wir wanderten zum Wirtshaus Althaching, in einer schönen runden Marktbebauung ruhig gelegen. Hier erlebten wir die hohe Schule der Bayrischen Küche und des Bierbrauens! Es herrschte eine Stille am Tisch, weil jeder jeden Bissen genoß und immer wieder „hmmmm“ von sich gab.

Nach einer lautlosen Nacht und einem kleinen Frühstück fuhren wir zum Sportpark und wurden von der hilfsbereiten Anneliese Glaefcke empfangen und in die Garderobe geführt. Wir durften uns auf 2 Plätzen einspielen, es wurde immer schwüler und 11.00 Uhr begannen wir alle Einzel, die 12.15 Uhr mit 0 Matchpunkten für uns endeten. Antje mußte erfahren, dass 8 m hohe Bälle auf Dauer zum Erfolg führen und Bärbel Starke äußerte keine Einwände, dass dem Hund Oskar mehr Aufmerksamkeit geschenkt wurde als dem Spiel. Barbara Lenck und Elisabeth Vogt mußten akzeptieren, dass die treffsicheren Gegnerinnen immer den letzten Ball in einen Punkt für sich verwandelten.

Für die Doppel machte Franzi einen tollen Vorschlag: Das Regelwerk erlaubt, dass die Nr. 1 auch in das zweite Doppel gehen kann. Die beiden Bärbels spielten das 1. Doppel supertoll, es war voller action und ging immer mehrmals über Einstand. Das Ergebnis 3:6, 1:6 spiegelt nur, dass das Quäntchen Glück fehlte.

Im 2. Doppel gelang Antje und Franzi im 1. Satz alles und sie gewannen mit  6:2. Im 2. Satz trumpften die Gegnerinnen mit 6:1 auf. Der nervenaufreibende Matchtiebreak ging mit 10:7 an TC Unterhaching. Wir konnten unsere Enttäuschung eindämmen, weil wir noch die letzten dramatischen Spiele des 1. Doppels erlebten und bei Bärbels tollen Volleys klatschten. Danach zogen wir brav unsere Platzhälften ab und fegten die Linien.

In schmucker Sommerkleidung setzten wir uns mit den Gegnerinnen auf die Terrasse des Vereinshauses und verpraßten die vom TC Unterhaching überreichten vier Gutscheine á 5,00 €  und bedankten uns für vier mal zwei weitere Euro, die die Spielerinnen privat beisteuerten. 

Auf der Rückfahrt bewies Dietrich Starke wieder Konzentration und Nervenstärke, denn in der Baustelle nördlich von München war hohes Verkehrsaufkommen und ab Eisenberg fuhren wir in einem stockdunklen Gewitter und die Scheibenwischer schafften kaum die Wassermengen. Ab Rippachtal war kein Tropfen gefallen.

Wir konnten alle noch zu Hause das Elfmeter-Schießen zwischen Portugal und Spanien erleben, das Spanien mit 4:2 zur Finalteilnahme katapultierte.

Am Donnerstag reinigten und flimmerten wir den Bus, damit er blitzsauber unseren 1. Herren wieder zur Verfügung steht.

4. Spiel in Regionalliga Südost Damen 60+

Tennis in der Regionalliga in Leipzig - die Damen 60+ des LTC 1990

Dieser Tag, Mittwoch 20.06.2012 wird uns immer in Erinnerung bleiben.

Bui Petermann, die vor einer Woche auf so tragische Weise ihren geliebten Wolfgang auf unserer Tennisanlage verloren hat, wurde von unserer Sportfreundschaft getragen und hat mit ihrem eigenen Überlebenswillen für sich und die Mannschaft gekämpft. Wir sind dankbar, daß sie uns ihre Stärke bewiesen hat.

Antje Hellriegel hatte Geburtstag, sie freute sich über das Ständchen „Happy birthday“, ein Gedicht von Bärbel Lenck, eine zauberhafte Orchidee, von Bärbel Starke ausgewählt, und die Traumtorte von Elisabeth Vogt: Erdbeer-Philadelphia, unübertroffen lecker.

Die Mannschaft aus Stockdorf, das liegt in der Nähe des Starnberger Sees, kam zu Fuß von der nahegelegenen Pension Schützenhof, hatte schon am Vorabend die quirlige Leipziger Innenstadt unsicher gemacht und war voller Herzlichkeit. Bei Nieselregen schlugen sie sich ein und wir begannen zügig alle 4 Einzel. Wir merkten schnell, dass sie zu Recht vor 3 Jahren Deutscher Mannschaftsmeister Damen 60 waren! Technik, Taktik und Schnelligkeit brachten ihnen die raschen Siege im Einzel 1, 3 und 4. Dann erlebten wir wieder einen Krimi bei Bui. Nach 4:6, 6:4 kam der Matchtiebreak. Schnell ging Traudl Nafziger 8:4 in Führung, dann kam der erste Matchball 9:7 für sie. Aber die Kämpfernatur Bui wollte den Sieg für sich, Wolfgang und die Mannschaft. Traudl mußte nun 3 Matchbälle abwehren und schließlich endete das Spiel doch 18:16 für Stockdorf.

Die Kaffeepause lag genau in der kleinen Leipziger Regenperiode, in ganz Sachsen goß es.

In den Doppeln konnten wir besser mithalten, sie waren spannend und wir wurden von unseren „Leipzig Open 2012“-Turnierverantwortlichen Conrad Schiefer und Florian Lenck angefeuert und mit „come on“ unterstützt, das tat sehr gut. Leider fehlte ein Fünkchen Glück zum Erfolg. Das Punktspiel ging insgesamt 0:6 verloren. Aber die Fotos sollen beweisen, dass wir das Spielen mit so fairen und hervorragenden Gegnerinnen genossen haben und richtig gut aussehen in den schneeweißen Trainingsjacken mit dem schwarzen Sponsorlogo.

Frischgeduscht saßen wir in einer vergnügten Runde auf der Terrasse unter dem Sonnenschirm und ließen uns das köstliche Essen, das von unserem Namensgeber S&P, Ingenieure & Architekten, daraus wurden wir Sachsen-Panther, gesponsert wurde, schmecken.

Wir gaben den bayrischen Sportfreundinnen noch Empfehlungen, was sie am nächsten Tag in Leipzig besuchen oder bewundern sollten. Und sie bestätigten uns, wie gern sie nach Leipzig gekommen sind und wie die anderen bayrischen Mannschaften bedauerten, k e i n   Auswärtsspiel zu haben. Die Stockdorferinnen freuen sich schon auf nächstes Jahr, wenn sie sich für unsere Gastfreundschaft revanchieren können.

 

3. Spiel in der Regionalliga Südost Damen 60

Tennis in der Regionalliga in Haar

05.06.2012 11:15  

Eifriges Training, Hotelbuchung und Gewinnung eines Fahrers für die 450 km weite Tour nach Haar gingen dem Ereignis am 23.05.2012 voraus. Wir trafen alle am Dienstag, 22.05.2012 pünktlich auf unserer Tennisanlage ein und der große Kofferraum des Mercedes-Busses schluckte unser gesamtes Gepäck.  Am Steuer saß Reinhard Döpper, einen besseren Fahrer gibt es nicht, wir fühlten uns wie im ICE mit Neigetechnik.   

Elisabeth Vogt versorgte uns beim Picknick mit lecker Salat und würzigen Bouletten. Das Hotel und Restaurant Forstwirt, 10 km von Haar entfernt, hatte saubere Zimmer für uns parat und die servierten Speisen ließen schon auf gehobene Ansprüche schließen. 

Die Nacht endete spätestens, als der erste Bus und das erste Lieferauto vor dem Schlafzimmer hielten. Da machten etliche von uns ein Morgenjogging zum nahen Golfplatz und zu der 1200 Jahre alten Kirche in Harthausen. Beim Frühstück wurden wir sehr wohlwollend gemustert in unseren frischen türkisenen T-Shirts und genossen unser Gemeinschaftsgefühl.

Wir waren über eine Stunde vor Spielbeginn auf der Riesenanlage des TSV Haar mit Hallen und Plätzen für Fußball, Handball, Squash, Fitness und Tennis. Wir wurden freundlich von Helga Reichenberger begrüßt, in die Garderobe geführt und durften uns auf einem Platz einschlagen. Da ein Mittagsgewitter angekündigt war, sollten so schnell wie möglich alle 4 Einzel parallel gespielt werden. Wir lernten auf Platz 1, 2, 3 und 4 erst unsere Gegnerinnen kennen. Sie waren als Bayernligameister 2011 Aufsteiger in die Regionalliga Südost geworden und wußten ihr Können in Punkte und Siege umzuwandeln. Antje Hellriegel, Bärbel Lenck und Franziska Starke verloren die Einzel und nun strömten alle auf Platz 2, wo Bui Petermann bei schwüler Mittagshitze gegen Helga Gerhardter beim 7:5 4:5 stand. Sie wehrte 3 Satzbälle der Gegnerin ab und erwischte am Zaun noch den überrissenen Vorhandball und schaffte den Ausgleich zum 5:5. Die beiden nächsten Spiele waren Mammutballwechsel mit zigmal Einstand, wir fieberten mit und applaudierten glücklich über den Sieg für Bui nach über 2 Stunden. Wahnsinn.

Nach einer Rhabarberkuchen-Runde wurden die Doppel begonnen. Das erste Doppel mit Bui und Antje war ein nervenaufreibender Kraftakt und wir brauchten bis zum nächsten Tag, um die denkbar knappe Niederlage mit 6:4, 4:6 und 9:11 im Matchtiebreak zu verkraften. Die beiden Bärbels mußten sich auch den routinierten Gegnerinnen geschlagen geben.

Der Frust war groß und wir wären über etwas Gastfreundschaft erfreut gewesen. Aber wir lernten neue Bayern-Regeln kennen:

- die Platzpflege nach dem Spiel ist auf einer Hälfte von den Gästen zu übernehmen,

- bei Regen wäre die Hallengebühr zur Hälfte von den Gästen zu tragen,

- die Teilbewirtung der Gäste war in einem von der Anlage entfernten Restaurant vorgesehen. Das mußten wir bedauernd ablehnen, weil wir ja noch vor Mitternacht nach Hause kommen wollten.

Auf der Heimreise löste sich unsere Enttäuschung durch lustige Gespräche etwas auf. Wir hatten den Kampf in der  bayrischen Hochburg des Tennis 1:5 bestanden und haben viele Erfahrungen für die nächsten Auswärtsspiele gewonnen. bs/cs

2. Spiel in der Regionalliga Südost

22.05.2012    

Die Ausläufer der Eisheiligen bestimmten das Wetter am Mittwoch, 16.05.2012 auf unserer LTC-Anlage. Mit Trainingsanzug und dickem Parker trafen unsere Gegnerinnen von TC Thalkirchen 1 rechtzeitig ein. Die Begrüßung war herzlich und das Wiedersehen mit Harriet Berger, der ehemaligen Leipziger Sportfreundin voller Freude. 

Nach dem Einspielen einigten wir uns auf das Spielen auf zwei Plätzen, damit die Spielerinnen unterstützt werden können, zuerst 2 und 4 und danach 1 und 3.Bui Petermann kam gegen Jara Redweik, eine der Top 20 der deutschen Rangliste Damen 65. Kälte, Wind und die Perfektion und Leichtfüßigkeit der Gegnerin waren teuflische Rivalen für Bui und sie kämpfte bewundernswert bis zum letzten Ball: 4:6, 3:6 stand an der Anzeigetafel.

Elisabeth Vogt freute sich auf ihr erstes Einzel in der Regionalliga. Sie kämpfte gegen Gabriele Reininger mit anfänglicher Nervosität, aber immer mehr kam Einfallsreichtum und erfolgreiche Strategie ins Spiel. Leider reichte es nicht zum Sieg.

Auch Bärbel Starke bekam als heutige Nr. 3 ihren ersten Einzel-Einsatz. Die Gegnerin Bruni Papsch war 2 LK höher eingestuft. Das ist gerade die richtige Herausforderung für Bärbel und es war ein Jammer, dass Bruni häufiger den letzten guten Punkt machte. Also kein Sieg für Bärbel.

Bei Antje Hellriegel als Nr. 1 war nur der Wunsch da, die harte Nuß zu knacken: Harriet Berger, die schon vor 20 Jahren eine Angstgegnerin und unbesiegbar war. Sie ist kein bißchen müde geworden, im Gegenteil, sie kann alle Schläge in jeder Situation abrufen und bereitet die „Winner“ taktisch vor. Es ist nach der „Brille“ der einzige Trost, dass Antje wenigstens 3 erfolgreiche Lobs über Harriet hob.

Die Tribünenplätze füllten sich, weil Harriets Fans zum Zuschauen kamen. Und sie konnten die Sicherheit und das  Reaktionsvermögen der Thalkirchnerinnen bewundern. Die beiden Leipziger Doppel gingen mit  1:6, 1:6  verloren. Somit stand am Ende gegen den aktuellen Tabellenführer eine 0:6-Niederlage zu Buche. 

Leider wurde es draußen immer ungemütlicher und wir bewirteten unsere sympathischen Gegnerinnen in der neugestalteten Vereinsgaststätte. Es gab ganz viel Spaß und die Gäste hoffen sehr, dass sie sich im nächsten Jahr in Thalkirchen revanchieren können. 

 

Auftaktspiel in der Regionalliga Südost

14.05.2012    23:00

Mit Nieselregen begann der Morgen des 09. Mai 2012. Trotzdem kamen unsere Gegnerinnen vom TC Tegernseer Tal 1 rechtzeitig auf unsere Anlage und spielten sich ein. Wir erfuhren, dass die Gäste alle 4 Einzel gleichzeitig spielen wollten, um bei der unsicheren Wetterlage zügig fertig zu werden. Das bedauerten wir sehr, weil wir uns gern gegenseitig beigestanden hätten. So ein Coach auf der Bank tut doch bei jedem Seitenwechsel gut. 

Antje Hellriegel hatte die Tschechin Milena Krupova, Nr. 6 in der deutschen Rangliste bei Damen 65, deren Bälle wie Raketen präzise einschlugen. Eine Superspielerin, fair und sympathisch, da gewann Antje trotz 0:6, 2:6 an Erfahrung und viel Freude am Tennisspiel.

Barbara Lenck fand sich gut in das Spiel gegen Heike Storm-Stefferud hinein, aber als diese den Aufschlag plötzlich von unten machte, war die Überraschung zu groß und das Ergebnis lautete: 2:6, 0:6.

Franziska Starke kämpfte gegen Ewa Gleitsmann, eine routinierte Spielerin, die von Kindesbeinen an die Perfektion des tschechischen Tennistrainings genossen hat. Da saß jeder Return und die Stops wurden mühelos erlaufen. 0:6, 1:6 ging die Begegnung aus.

Aber wir haben ja noch unsere Bui Petermann. Sie spielte gegen Ulrike Fredersdorf und bewies sich wieder als unser Laufwunder und unsere ausdauernde Taktikerin. Nach 6:2, 1:6  konnten wir ihr im Matchtiebreak beistehen und das von ihr hart erkämpfte 10:7 bejubeln. Unser erster gewonnener Punkt in der höchsten Spielklasse, Wahnsinn, herzliche Gratulation für Bui!

Das zweite Doppel mit Bärbel Starke und Franziska Starke gegen Ulrike Fredersdorf und Ewa Gleitsmann ging leider sehr glatt verloren.

Aber Antje Hellriegel und Bui Petermann kämpften als 1. Doppel fast 2 Stunden gegen Milena Krupova und Renate Platt, bis Renate wirklich platt war. Milena beherrschte ¾ des Platzes und wirbelte herum wie eine Akrobatin. Antje und Bui schafften es, Stops und Lobs in das verbleibende Viertel zu versenken. Es war ein Krimi bis zum 7:6 und Tragikomödie bei 1:4 und 4:5 im 2. Satz. Aber dann kam ein erneuter Adrenalinschub in unsere Kämpferinnen und bei der Verwandlung des Matchballes zum 7:5 erklang ein Urschrei über die gesamte LTC-Anlage.

Das Ergebnis 2:4 kann sich als Premiere sehen lassen.

Die Gegnerinnen genossen noch bei strahlendem Sonnenschein unsere Gastfreundschaft und die Spaghetti Bolognese von unserm neuen Wirt waren excellent. Wir bedanken uns bei unserem Sponsor S & P, der uns auch noch wunderschön türkisfarben eingekleidet hat.