
Der Dunlop-Cup Ost, die Tennis-Turnierserie der neuen Bundesländer, machte am Wochenende auf der Anlage des Leipziger TC im Sportforum zum 17. Mal Station. Erstmals als "Volksbank Leipzig Cup" ausgetragen, stehen seit gestern Nachmittag mit Ralf Steinbach (Sandanger Halle) und Alexdra Kiesl (ASV Neumarkt) neue Namen in der Siegerliste.
Im Männer-Einzel zog Lokalmatador Toni Pflug (LTC/20) sicher ins Endspiel ein. Der Sachsen-Meister setzte sich gegen Thomas Backhaus (Dresden-Blasewitz), Petr Miskovsky (TC Aichach/Bayern) und im Halbfinale gegen Sebastian Borchardt (Braunschweig) klar durch. Indes wurde Rekordmann Jan Marcinkowski, der schon 35 Turniersiege beim Cup feierte, im Viertelfinale vom jungen Sachsen-Anhalt-Meister Ralf Steinbach 7:6 (7:3), 1:6, 6:0 gestoppt.
"Es ist mein erstes Turnier in diesem Jahr. Das soll aber die sehr gute Leistung von Steinbach nicht schmälern. Von diesem jungen Mann werden wir bestimmt noch viel hören", zollte Marcinkowski dem 18-jährigen Hallenser viel Anerkennung. Steinbach entschied auch das Halbfinale gegen Igor Lakhno (Berliner Bären) 6:4, 4:6, 6:1 für sich. Im Finale gewann Steinbach überraschend klar 6:2, 6:0 gegen Pflug. "Ich freue ich mich riesig. Nach dem sehr hart umkämpften ersten Satz hätte ich aber nie geglaubt, dass es so deutlich ausgeht", freute sich Steinbach. "Ralf hat enorm viel Druck gemacht. Ich war einfach platt", bekannte Pflug.
Top-Favoritin Lydia Steinbach konnte nur zuschauen, wie sich ihr Bruder souverän den Sieg sicherte. Denn sie musste ihre Teilnahme krankheitsbedingt absagen. Damit war der Weg frei für die an Nummer zwei gesetzte Alexandra Kiesl (22) aus Bayern. Sie bezwang im Endspiel Jessica Sabeshinskaja (17/Berlin) 6:3, 6:4. Andrea Fischer (LSC) kam bis ins Halbfinale. Rolf Becker

Vier Wochen nach den Internationalen Sachsen-Meisterschaften, den Leipzig Open, wird am Wochenende nochmals attraktives Tennis geboten. Die Turnierserie um den Dunlop-Cup Ost hat nach der Wende das Tennis-Geschehen in den neuen Bundesländern maßgeblich bestimmt. Sie wird bereits zum 17. Mal in der Messestadt ausgetragen. Es ist die einzige Veranstaltung dieser Art in Sachsen.
Der Name des Turniers hat sich in den letzten Jahren mehrfach geändert. In diesem Jahr geht es als Volksbank-Cup über die Bühne. Doch der Veranstalter und die Austragungsstätte ist seit der Erstauflage im Jahr 1994 mit dem LTC 1990 und der Nordanlage des Sportforums immer gleich geblieben.
An der Spitze der Teilnehmerfelder stehen Lydia Steinbach (Rot-Weiß Wahlstedt) und der für Ahlbeck spielende Pole Jan Marcinkowski. Beide haben das Turnier schon mehrfach gewonnen. Die 29-jährige Lydia Steinbach, die fast ein Jahrzehnt für Dresden-Blasewitz spielte, will damit das Doppel in Leipzig schaffen. Denn vor vier Wochen beendete sie auch schon die Leipzig Open zum achten Mal als Siegerin. Jan Marcinkowski stellte beim Dunlop-Cup Ost einen Rekord für die Ewigkeit auf. Denn der 34-Jährige hat in den letzten zehn Jahren schon 35 Turniere, die im Rahmen dieser Serie ausgetragen wurden, gewonnen, darunter auch fünf in Leipzig.
Leipzig ist zwar nur mit einer relativ kleinen, aber doch recht aussichtsreichen Streitmacht vertreten. Vor allem Toni Pflug (LTC) und Andrea Fischer (LSC) sind gute Chancen einzuräumen, ganz vorn mitzumischen. Der 20-jährige Toni Pflug wurde vor einem guten Monat in Dresden zum ersten Mal sächsischer Landesmeister im Männer-Einzel und trat damit die Nachfolge des für Dresden-Blasewitz spielenden Schkeuditzers Christian Haupt an.
Mit Spannung darf man einem möglichen Duell von Pflug mit dem jungen Sachsen-Anhalt-Meister Ralf Steinbach (18/Sandanger Halle) entgegensehen. Die 29-jährige Andrea Fischer erkämpfte nach ihrem überraschenden Titelgewinn im Vorjahr diesmal Meisterschafts-Silber. "Die von der Qualität sehr stark besetzten Felder versprechen drei Tage spannenden Sport", freut sich Turnierdirektor Uwe Elze.
Der erste Aufschlag erfolgt heute, 16 Uhr. Beginn am Sonnabend und Sonntag, an dem beide Endspiele stattfinden, ist jeweils 9 Uhr. Rolf Becker
Anbei findet Ihr einen Auszug aus der Juli-Ausgabe der Zeitschrift der Head German Masters Series.
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Den Frauen blieb es vorbehalten, gestern den neuen Centre-Court beim LTC auf der Nordanlage des Sportforums einzuweihen. Im Finalspiel der 12. Leipzig Open setzte sich Favoritin Lydia Steinbach erwartungsgemäß gegen ihre Klubkameradin, die Russin Inna Kuzmenko (beide TV Rot-Weiß Wahlstedt/ Schleswig-Holstein), mit 6:4, 6:2 durch.
Auch beim anschließenen MännerEndspiel erlebten die Zuschauer einen klaren Sieger: Der Weißrusse Sergey Betov (TV Frohnau/Berlin) hielt sich bei seinem 6:1, 6:3-Erfolg gegen Marc Leimbach (TC 31 Kassel) schadlos. Die Besten wurden traditionell mit Designer-Glaspokalen geehrt und konnten sich zudem über jeweils 1900 Euro Preisgeld freuen. Die Zweitplatzierten erhielten 900 Euro.
Beim gestrigen Wirtschaftsturnier wurde die Handwerkskammer zu Leipzig erstmals durch den BVMW (Bundesverband mittelständische Wirtschaft) geschlagen. Hier tummelten sich auch jene auf den Plätzen des Leipziger Tennisclubs, die erst dafür sorgten, dass es nach der Turnier-Unterbrechung im Vorjahr eine Fortsetzung geben konnte. Mitten drin Präsident Mathias Reuschel, der mit seiner Organisationsmannschaft für ein gelungenes Ereignis in der Region sorgen konnte. Mitstreiter wie Ero Heitmann oder Ingo Jahnel – allesamt Geschäftsführer mittelständischer Unternehmen – gehören dazu und wurden in den letzten Wochen mehr auf dem LTC-Gelände als in ihren Firmen gesehen, wie Reuschel lachend anmerkte. „Unser Verein mit seinen 300 Mitgliedern hat das Open-Turnier gestemmt, natürlich mit Unterstützung vieler Unternehmen“, berichtete er vollerStolz.
Besonders gern verweisen die LTC-Macher auf ihre neue Tribüne am Centre- Court. „Wir sollten hier nicht zuerst auf die Kosten schauen. Denn die Hälfte kommt durch Eigenleistung der Mitglieder, die andere Hälfte steuerte die
Wirtschaft bei“, verwies Reuschel aufs Engagement regionaler Kräfte. Umso mehr freuten sie sich, dass bei der Einweihung samt 20-Jahres-Feier des Vereines die beiden Leipziger Bürgermeister – Heiko Rosenthal (Sport) und Torsten Bonew (Finanzen) – dabei waren. „Wir erhoffen uns davon, dass neben der Anerkennung der Vereinsleistungen auch die regionalen Unternehmen noch stärkere Beachtung finden. Es sollte ein Geben und Nehmen sein.“ Und er ging als LTC-Präsident in Vorleistung, als er versprach, dass das Open-Turnier im kommenden Jahr seine Fortsetzung finden soll. Eberhard Schmiedel
Männer-Finale:
Marc Leimbach (TC 31 Kassel) – Sergey
Betov (Weißrussland/TV Frohnau) 6:1, 6:3.
Frauen-Finale:
Lydia Steinbach – Inna Kuzmenko (Russland/
beide TC Rot-Weiß Wahlstedt) 6:4, 6:2.
Nachwuchs:
U12-Siegerin: Carolin Schnidt (TC Rot-Weiß Naunhof)
U14-Siegerin: Olivia Koster (Leipziger SC 1901)
Achter Sieg von Lydia Steinbach bei Internationalen Sachsen-Meisterschaften
Aus der zwölften Auflage der Internationalen Sachsen-Meisterschaften, den Leipzig Open, gingen Lydia Steinbach (Rot-Weiß Wahlstedt) und der für TV Berlin-Frohnau spielende Weißrusse Sergey Betov als Sieger hervor. Die 29-jährige Lydia Steinbach bezwang im Endspiel ihre russische Mannschaftskameradin Inna Kuzmenko mit 6:4, 6:2 und sicherte sich damit den Titel bereits zum achten Mal. Als ganz junge Spielerin hatte sie 1998 auch schon die Premierenveranstaltung als Siegerin beendet. Sechs dieser Erfolge errang sie noch als Sächsin, denn Lydia Steinbach gehörte fast ein Jahrzehnt lang dem TC Blau-Weiß Dresden-Blasewitz an. Mit der frisch gebackenen Landesmeisterin Katja Petrenko (RC Sport Leipzig) und ihrer Vorgängerin Andrea Fischer (Leipziger SC 1901) schlugen sich auch zwei sächsische Spielerinnen sehr gut. Beide erreichten in diesem Klassefeld das Viertelfinale und warfen dabei jeweils eine Top-100-Spielerin der deutschen Rangliste aus dem Rennen. Katja Petrenko bezwang die an Nummer vier gesetzte Sabrina Baumgarten (TC Barsinghausen) mit 6:3, 7:5 und Andrea Fischer war gegen die für Blau-Weiß Donaueschingen spielende Babara Bonic mit 7:6, 6:4 erfolgreich. Danach unterlagen Andrea Fischer gegen die spätere Siegerin Lydia Steinbach und Katja Petrenko gegen Anna Klasen (Grün-Weiß Gifhorn).
Der 22-jährige Betov sorgte mit dem klaren 6.1, 6:3-Endspielsieg gegen Marc Leimbach (TC 31 Kassel) für den zweiten weißrussischen Sieg bei dieser Vernstaltung und zugleich für eine Überraschung. Denn im geschlagenen Feld befanden sich u.a. der top-gesetzte Stefan Seifert (HTV Hannover), die Nummer zwei der Setzliste Christian Grünes (Gelb-Weiß Falkensee) und Markus Hantschk (TB Erlangen), der als einziger deutscher Spieler das Kunststück fertigbrachte, Rafael Nadal und Roger Federer je einmal zu bezwingen und nie gegen die beiden aktuell weltbesten Spieler zu verlieren. Jeweils im Halbfinale scheiterten Stefan Seifert mit 3:6, 6:4, 2:6 an Pirmin Hänle (TC Radolzell) und Markus Hantschk mit 5:7, 0:6 am späteren Sieger Sergey Betov. Sogar schon im Achtelfinale erwischte es Christian Grünes, der dem für den Regionalligisten RC Sport Leipzig spielenden Italiener Francesco Borgo mit 6:3, 1:6, 4:6 unterlag. Die Hoffnungen auf den ersten sächsischen Sieg im Herren-Einzel erfüllten sich auch diesmal nicht. Als letzter sächsischer Vertreter musste sich der 26-jährige Christian Haupt (Blau-Weiß Dresden-Blasewitz) im Halbfinale gegen Mark Leimbach mit 6:2, 6:7(3.7), 3:6 geschlagen bekennen. Die Internationalen Sachsen-Meisterschaften, bei denen es um 10.200 Euro Preisgeld geht, sind in diesem Jahr das einzige Turnier in den neuen Bundesländern, das im Rahmen der Head German Masters Serie des Deutschen Tennis Bundes stattfindet. "Dem ausrichtenden Leipziger TC 1990 und den vielen Sponsoren, die diesen sportlichen Höhepunkt in unserem Verband erst möglich machten, gilt mein ganz herzlicher Dank", zeigte sich die STv-Präsidentin Christina Hellmich nach den drei Turniertagen sehr zufrieden. Rolf Becker


Immerhin einer jubelte gestern nach der 0:1-Niederlage der Deutschen Fußballnationalmannschaft gegen Serbien. Die Teilnehmer der Leipzig Open verfolgten die Pleite am Rande des Turniers im Vereinshaus des Leipziger Tennisclub (LTC). Der serbische Tennisspieler Ilija Vucic feierte den Erfolg seiner Mannschaft und zählte genüsslich die gelben Karten mit, die Schiedsrichter Alberto Undiano zur Genüge austeilte. "Wenigstens da führt Deutschland", feixte Vucic.
Dass während des Fußballspiels auffällig viele Begegnungen der Tennis-Damen am Sportforum angesetzt waren und sich die meisten selbst ernannten Herren der Schöpfung so vor dem Flachbildschirm drängen konnten, war sicher reiner Zufall. Einige Spieler sollen die Partie sogar beim Public Viewing im nahe gelegenen Zentralstadion verfolgt haben. Allein, es half alles nichts und nach dem Fußball-Match stand den meisten Tennis-Akteuren die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben.
Doch bevor es mit dem Tennis weitergehen konnte, mussten zunächst einmal die Felder neu gesprengt werden, die in der Hitze ganz trocken und staubig geworden waren. Über deren Qualität hatte sich bereits der eine oder andere Sportler beschwert.
Schließlich konnten auch die Männer weiterspielen. Erwartet wurde vor allem der erste Auftritt von Stefan Seifert aus Hannover, dem Erstplatzierten des Starterfeldes. Der 41. der deutschen Rangliste hatte als Topspieler ein Freilos erhalten und musste so gestern Vormittag nicht in der ersten Runde der dreitägigen Leipzig Open antreten. "Sicher gehe ich als Favorit in das Turnier", sagte der 25-Jährige. "Allerdings ist auch die Konkurrenz stark, zumal immer viel von der Tagesform abhängt." Sein Auftaktspiel gewann die ehemalige Nummer 550 der Weltrangliste dann auch erst nach Anlaufschwierigkeiten in drei Sätzen 4:6, 6:1 und 6:2 gegen Leonard Gerch aus Friedrichshagen.
LTC-Hoffnung Toni Pflug konnte die in ihn gesetzten Erwartungen nicht erfüllen und verlor 2:6 und 1:6 gegen den Italiener Mauro Bosio vom Drittligisten RC Sport. "Ich hatte einfach Pech beim Losen und musste gleich im ersten Spiel gegen den Zehntplazierten antreten", sagte der 25-Jährige. Er sei jedoch nicht zu sehr enttäuscht. "Natürlich hätte ich zu Hause gerne gewonnen, aber wenn ein Gegner besser ist, dann muss man das anerkennen." Souverän siegte hingegen Jiri Skoloudik. Der an Platz drei des Turniers gesetzte Tscheche, der seit acht Jahren für den LTC spielt, bezwang Dennis Hoffmann aus Gifhorn 6:0, 6:0. Erneuten Grund zum Jubeln hatte schließlich Ilija Vucic. Der für Gifhorn spielende Serbe tat es seiner Fußballnationalmannschaft gleich und besiegte Moritz Dettinger aus Stuttgart 6:3 und 6:2.
Am Abend feierten Spieler, Vereinsmitglieder und Sponsoren die Players Night bei brasilianischen Samba-Rhythmen und einer Tennis-Jonglage und freuten sich über den, so TLC-Sprecher Klaus Wollscheid, "gelungenen Turnierauftakt." Die Leipzig Open finden noch bis Sonntagnachmittag auf dem LTC-Gelände am Sportforum 7 statt. Jan Iven

Ein Zeichen des Aufbruchs wollen die Organisatoren der 12. Internationalen Sächsischen Meisterschaften dieses Wochenende setzen. Denn im vergangenen Krisenjahr musste das mit insgesamt 10 200 Euro höchstdotierte Tennisturnier Ostdeutschlands mangels Sponsoren aussetzen. Doch 2010 soll bei der 12. Auflage der Leipzig Open beim Leipziger Tennisclub (LTC) alles besser und größer werden. So wird es dieses Jahr neben dem traditionellen Tennisturnier und dem Unternehmerwettbewerb erstmals auch ein Turnier für den Nachwuchs geben.
"Sportlich ist das Starterfeld so gut aufgestellt wie lange nicht mehr", verspricht Turnierdirektor Uwe Elze. Unter den insgesamt 75 Teilnehmern der Damen- und Herrenturniere befinden sich jeweils acht Spieler aus der Top 100 der deutschen Rangliste. Favoriten sind dabei Stefan Seifert aus Hannover sowie die gebürtige Hallenserin Lydia Steinbach, die mittlerweile in Hamburg aktiv ist. Beide hatten im März den hiesigen Hallen-Daffner-Cup für sich entschieden.
Die Leipziger Hoffnungen ruhen insbesondere auf Toni Pflug vom LTC, der Anfang Juni die Sächsische Meisterschaften gewonnen hatte. Noch bessere Chancen hat der Tscheche Jiri Skoloudik, der seit acht Jahren für den LTC spielt und als Nummer 534 der Welt auf Platz drei der Turnier-Setzliste geführt ist. "Jiri hat mir versprochen, dass er die Leipzig Open 2010 gewinnen wird, dafür hat er schließlich hart trainiert", so Elze. "Und Versprechen muss man halten."
Anlässlich des 20. Geburtstages des LTC wird das Rahmenprogramm des Turniers dieses Jahr besonders umfangreich ausfallen. Neben der bereits ausverkauften Tennisnacht am Freitagabend und Spiel und Spaß für die Kinder mit Tabaluga und seinen Freunden haben die Vereinsmitglieder zahlreiche Überraschungen angekündigt. Zudem wird am Hauptfeld des Turniers eine festinstallierte Tribüne für rund 200 Zuschauer eingeweiht. Bis zu 500 Besucher erwarten die Veranstalter pro Tag. Los geht es heute um 9 Uhr auf dem Gelände des LTC am Sportforum 7, die Finale beginnen am Sonntag ab 12.30 Uhr. ivn
Die Tennis-Männer vom LTC haben ihr erstes Ziel souverän erreicht. In Sachsens Landesoberliga erkämpfte die Mannschaft mit dem 5:1-Erfolg bei Weißer Hirsch Dresden ungeschlagen den Titel.
Der Tscheche Jiri Skoloudik verurteilte im Spitzenspiel Martin Rosenkranz mit 6:0, 6:0 zur (Tennis-)Höchststrafe. Landesmeister Toni Pflug (20) setzte sich gegen den Dresdner Rekordmeister Michael Pfeiff 6:4, 6:4 durch. Außerdem punkteten Michael Hörsch, Mathieu Prouvost und Franz Reuschel, so dass der Gäste-Sieg bei einer 5:1-Führung schon nach den Einzeln feststand. Deshalb wurde bei Regen und hereinbrechender Dunkelheit auf die Austragung der Doppel verzichtet.
Die schwerste Aufgabe steht den Leipzigern mit der Aufstiegsrunde zur Ostliga aber noch bevor. "Die Ostliga war vor Saisonbeginn unser festes Ziel. Wir sind eine so gute Truppe, dass wir das auch schaffen", ist LTC-Kapitän Manuel Paulick zuversichtlich. rb
Seit Sonntagabend stehen zwei neue Namen in der Meisterliste des sächsischen Tennis. Katja Petrenko (18/RC Sport) und Toni Pflug (20/LTC) sorgten damit nach langer Zeit für den ersten Leipziger Doppelerfolg. Den letzten gab es 1997 durch Katrin Meiß und dem schon kurz danach durch tragischen Verkehrsunfall verstorbenen Frank Steger (beide LSC).
Für Toni Pflug waren die Titelkämpfe fast ein Heimspiel, denn sie fanden im Dresdner Waldpark statt. Dort reifte er zu einem der größten hiesigen Talente, holte DM-Medaillen und wurde in den Jugend-Nationalkader aufgenommen. Zwei Jahre lebte und trainierte Pflug im Tennis-Zentrum in Hannover und absolvierte dort die Schulklassen neun und zehn. In dieser Zeit schien sogar eine Karriere als Profi denkbar. Doch der junge Mann entschied sich anders, kehrte nach Dresden zurück und "baute" am Sportgymnasium sein Abitur.
Seit Herbst 2009 ist Pflug "richtiger" Leipziger. Er nahm an der Uni das Medizinstudium auf und entschied sich für den sportlichen Wechsel zum LTC, obwohl der aktuell "nur" in der Landesoberliga spielt. Mit seinen Mannschaftskameraden Franz Reuschel und Manuel Paulick bewohnt er in Leutzsch eine WG. "Natürlich wollten die Dresdner, die in der neuen Regionalliga Südost spielen, dass ich weiter für sie um Punkte kämpfe. Doch mein Studium steht an erster Stelle. Das heißt aber nicht, dass ich nicht auch im Tennis noch Ziele habe", erklärt Pflug seinen Wechsel in die Messestadt, wo er sich "pudelwohl fühlt. Inzwischen habe ich mich an die neue Situation gewöhnt und kann das harte Studium und Tennis immer besser unter einen Hut bringen. Inzwischen trainiere ich dreimal in der Woche." Rolf Becker

Leipzigs Tennis-Anhänger erlebten zu Pfingsten auf der ATV-Anlage die seit Jahren qualitativ und zahlenmäßig stärksten Bezirksmeisterschaften. 20 Frauen und 30 Männer kämpften um die Titel sowie die Qualifikation für die Sachsenmeisterschaften Anfang Juni in Dresden. Darunter befand sich nahezu alles, was Rang und Namen in Leipzigs Tennis hat. Mit der 18-jährigen Katja Petrenko (RC Sport) und dem zwei Jahre älteren Toni Pflug (LTC 1990) gab es neue und dazu sehr junge Meister. Beide ließen es sich nicht nehmen, die Titelverteidiger selbst aus dem Rennen zu werfen.
Katja Petrenko war schon vor zwei Jahren Einzel-Meisterin geworden und nahm im vorigen Jahr nicht an den Titelkämpfen teil. Da wurde Andrea Fischer (LSC 1901) erstmals Meisterin und holte dann auch völlig überraschend den Landesmeistertitel. Auf dem Weg ins Endspiel hatten die beiden Favoritinnen überhaupt keine Mühe. Im Halbfinale erteilte Andrea Fischer beim 6:0, 6:0 Jenny Einhorn (Tennisteam Leipzig) sogar die (Tennis-)Höchststrafe, Katja Petrenko bezwang Mareike Steinbach (LSC 1901) mit 6:1, 6:0. Das hochklassige Endspiel entschied Katja Petrenko überraschend eindeutig mit 6:1, 6:4 für sich. "Heute lief es nahezu perfekt bei mir. Ich habe auch nur sehr wenige Fehler gemacht", jubelte Petrenko zu Recht. Erstaunlich vor allem, dass sich die neue Meisterin ihrer mit 29 Jahren deutlich älteren Gegnerin Andrea Fischer auch taktisch überlegen zeigte.
Bei den Männern kam, sah und siegte Toni Pflug bei der ersten Teilnahme. Der Ex-Dresdner ist erst seit diesem Jahr Mitglied eines Leipziger Vereins. Im Halbfinale entthronte der Medizinstudent den Vorjahresmeister Franz Reuschel (LTC) mit 6:4, 6:2 und entschied das Endspiel gegen seinen alten Rivalen Mark Tanz (RC Sport), ebenfalls ein früherer Dresdner, mit 6:2, 6:3 für sich. "Natürlich freue ich mich über diesen Erfolg gegen Mark, mit dem ich mir in der Vergangenheit schon viele harte Duelle mit wechselndem Ausgang geliefert habe", meinte Pflug nach dem überraschend eindeutigen Triumph.
Beide Meister standen auch in den Doppel-Endspielen. Doch der Zweifach-Erfolg blieb ihnen versagt. Das Frauen-Doppel gewannen Andrea Fischer und Mareike Steinbach 4:6, 7:5, 6:2 gegen Katja Petrenko und Clara Schmidt (RC Sport), das Männer-Doppel Franz Reuschel/Manuel Paulick (LTC) 6:0, 7:5 gegen ihre Clubkameraden Toni Pflug und Christoph Klamann. Rolf Becker
Zentrum
Die Zeit zwischen dem Einsatz im Einzel und Doppel nutzte Toni Pflug beim Auftaktspiel seiner LTC-Mannschaft auf der Anlage an der Neuen Linie in der Tennis-Oberliga gegen SG LVB, um fleißig zu lernen. Der 20-jährige sächsische Tennis-Vizemeister studiert seit Herbst an der Leipziger Universität Medizin und spielt deshalb auch in der Messestadt.
"Ich bin bei Blau-Weiß Dresden-Blasewitz groß geworden. Doch als es klar war, dass es in Leipzig mit dem Medizinstudium klappt, da gab es für mich überhaupt keine Frage, dass ich für einen Leipziger Club spiele", so Pflug. Als er sich aus mehreren Gründen für den LTC 1990 entschied, war es für ihn auch völlig unerheblich, dass er mit dieser Mannschaft zwei Klassen niedriger spielt, als es beim Regionalligisten Dresden-Blasewitz der Fall gewesen wäre.
"Ich fühle mich ringsum sehr wohl in Leipzig. Es passt einfach alles. Gemeinsam mit meinen LTC-Mannschaftskameraden Manuel Paulick und Franz Reuschel bewohne ich eine Wohngemeinschaft. Auch das Studium macht mir viel Spaß", so Pflug. Trotz dieses Studiums, das für ihn natürlich oberste Priorität genießt, hat er sportliche Ziele: "Wir wollen in der Landesoberliga Meister werden und den Aufstieg in die Ostliga schaffen."
Der Auftakt ist jedenfalls bestens gelungen, gegen den Gastgeber SG LVB gelang ein 9:0-Sieg. Morgen (13.30 Uhr, Nordanlage) stellt sich das Team gegen Chemie Radebeul erstmals in diesem Jahr dem heimischen Publikum vor.
Rolf Becker
TENNIS-SCHNUPPERTRAINING: Der LTC 1990 bietet am Sonnabend ein kostenloses Schnuppertraining für jedermann (ab 11 Uhr, Clubanlage Am Sportforum 7). Die Veranstaltung unter Leitung der Tennisschule Czech ist gleichzeitig offizieller Startschuss der Sommersaison, die an diesem bundesweiten Aktionstag unter dem Motto "Deutschland spielt Tennis!" eröffnet wird. Weitere Informationen unter www.ltc1990.de beziehungsweise bei Uwe Elze, Rufnummer 0341 211 33 07.
Er mag Gummibärchen und Naturkost, verspürt aber auch immens Appetit auf Abenteuer. Franz Reuschel, Medizinstudent und Tennisspieler, will es am morgigen Sonntag wissen. Der 25-Jährige wird sich in Weeze nahe der holländischen Grenze durch riesige Sandlöcher kämpfen, eine Schlammschlacht erleben, Berge erklimmen und im kalten Wasser schwimmen.
Von Kerstin Förster
Insgesamt 27 "hinterhältige" Hindernisse auf zwei 9-km-Runden warten beim spektakulären Crosslauf "Fisherman's Friend Strongman Run" auf dem Gelände des niederrheinischen Flughafens Weeze. Es ist kein Wetteinsatz, Franz Reuschel macht das aus freien Stücken.
"Mein Team hat mich schon ein bisschen komisch beäugt", gibt der kühne Kerl zu. Schließlich steht die Sachsenoberliga-Saison vor der Tür und der Aufstiegsplan soll gelingen. Man(n) hätte dem LTC-Teammanager Reuschel auch ins Gewissen reden oder gar ein Verbot aussprechen können. Nichts dergleichen ist passiert. "Die wissen, dass ich Action brauche." Eltern reden auch gern mit. Gern auch dagegen. "Ich habe meinem Vater ein Video gezeigt. Sein Kommentar danach: Franz, das schaffst du." Papa Mathias Reuschel ist der LTC-Präsident.
Irgendwas muss dran sein am Gerede von wichtiger Grenzerfahrung und der Suche nach neuen Herausforderungen. 8604 Starter aus 40 Nationen und aller Altersklassen können nicht irren. Die Knochenmühle war bereits Ende September 2009 binnen zwei Tagen ausgebucht. Franz Reuschel und weitere 20 Leipziger wollen Stärke zeigen - jeder für sich und mitten im Getümmel. Er sieht sich dabei keineswegs als Draufgänger. "Ich bin gern in freier Natur sportlich unterwegs. Mir macht es Spaß, etwas Neues auszuprobieren", begründet er die Teilnahme am Extrem-Ereignis.
Drei Marathon-Läufe hat der 1,87 m große und 80 kg schwere Sachse schon in den Beinen, seine Bestzeit steht bei 3:40 Stunden. Er war mit einem Stipendium auf der Tennis-Akademie in London und schaffte es bei einem Junior-Turnier in Wimbledon immerhin bis in das Halbfinale. "Die Engländer sind schon ein bisschen verrückt", hat Franz Reuschel erlebt - und ließ sich anstecken. Er selbst plant nun die Teilnahme an einem ähnlichen Cross-Spektakel im Januar 2011 in Birmingham - "das ist noch ein zusätzlicher Kick bei extremer Kälte und eisigen Winden".
Zurück zur Realität. Mit dem Kumpel Philipp Ellert (23) aus Visbek geht's schon am heutigen Sonnabend zum Veranstaltungsort an die holländische Grenze. Die Vorbereitung lief gar nicht so spektakulär. "Gezielt kann man sich nicht vorbereiten. Ich habe mein normales Fitness-Training absolviert, Tennis gespielt und mich mit Wechselduschen abgehärtet. Nichts Besonderes also. Mit dem Team waren wir auch hier im Kletterwald." Das Ziel heißt ankommen. "Wenn ich unter zweieinhalb Stunden bleibe, wäre das super. Und ich will alles gesund überstehen", betont Franz Reuschel.
Die Pastillen der englischen Kultmarke lassen den Leipziger kalt. Er freut sich aber auf die Danger Zone, Dirty Dancing, Loch Nass oder The Rock, um nur einige der Hindernisse zu nennen. Die Organisatoren haben dazu einen richtigen Knüller vorbereitet, genannt Spiders Web - ein vier Meter hohes Seilgewirr, das so richtig ins Wanken gerät, wenn einige Tausend Menschen daran hoch- und runterklettern. Geschmäcker sind eben sehr verschieden.
Ist das eine vorbei, wartet das nächste Abenteuer. Die Lust darauf ist groß. Im Juli will Franz Reuschel am Radrennen auf dem Nürburgring teilnehmen. Im September soll es der Jungfrau-Marathon in der Schweiz sein. Der Berg ruft - und zwar extrem laut.

"Gemeinsam für Sachsen" steht für eine Initiative, bei der der Unternehmerverband Sachsen, die Wirtschaftsjunioren und der Verein "Gemeinsam für Leipzig" an einem Strang ziehen, so auch für den 1. LTC-Daffner-Hallen-Cup (ehemals Audi-Cup), dem sächsischen Hallentennis-Höhepunkt. Ein enges Zusammenspiel aus Sport und Wirtschaft ermöglichte das gelungene Turnier im Sportpark Paunsdorf. Neben dem 1. LTC-Daffner-Hallen-Cup standen auch ein Turnier für Kinder und der "Gemeinsam-für-Sachsen-Cup" auf dem Programm.
Dabei gingen die Unternehmer mit gutem Beispiel voran und boten tolle Wettkämpfe, darunter auch der UV-Präsident Hartmut Bunsen, IHK-Präsident Wolfgang Topf, WJ-Präsident Leipzig Matthias Alber und der UV-Vizepräsident Dr. Mathias Reuschel, gleichzeitig Präsident des gastgebenden "Leipziger TC 1990" und Präsident von "Gemeinsam für Leipzig". Er betonte, dass ein Turnier auf solch hohem Niveau ohne Unterstützung aus der Wirtschaft und dem großen ehrenamtlichen Engagement aller Beteiligten nicht möglich wäre. "Wir sind sehr glücklich, dass wir diese tolle Veranstaltung für Leipzig und Sachsen erhalten konnten. DAfür bedanken wir uns besonders bei unseren Sponsoren", unterstrich er.
"Noch nie hatten wir eine so starke Besetzung wie diesmal. Das betrifft sowohl die Zahl als auch die Klasse der Teilnehmer", freute sich Turnierdirektor Uwe Elze. 40 Frauen und 50 Männer spielten um die Throphäen und 2.000 Euro Preisgeld. Mit Lydia Steinbach (Rot-Weiß Wahlstedt) und Stefan Seifert (HTV Hannover) erkämpften die Favoriten die Turniersiege. "Nach großartigen Spielen, die wir erleben konnten, bin ich noch erfreuter, dass ich meinen Anteil zum Erhalt dieser schönen und sehr gut organisierten Veranstaltung leisten konnte. Sie soll auch in kommenden Jahren fester Bestandteil der Hallensaison bleiben", hob Titelsponsor Hans-Jürgen Daffner hervor. Er ist Geschäftsführer des Autocentrums Lützner Straße und spielt beim "TC Markranstädt" begeistert Tennis.
Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite www.ltc1990.de
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Alles was sich die Tennisspieler des Leipziger TC für diese Hallensaison vorgenommen haben, haben sie erreicht. Erst schlossen die Männer vom Sportforum die Leipziger Winterrunde mit dem Titelgewinn ab, ohne Niederlage versteht sich. Dann beendeten sie den erstmals ausgetragenen sächsischen Wintercup für Männer-Mannschaften vor dem Nachbarn RC Sport und dem Chemnitzer TC als Sieger. Nur einen Tag später erkämpften sie in der Abtnaundorfer Halle erstmals den Titel eines sächsischen Hallentennis-Mannschaftsmeisters.
Bei der Endrunde bezwangen sie auch ohne ihren Spitzenspieler Toni Pflug in der Besetzung Manuel Paulick, Franz Reuschel, Leonid Lang und Andreas Wirth den Dresdner Meister Chemie Radebeul mit 8:4 und den Chemnitzer Titelträger Sportpark Plauen mit 10:2.
In der Freiluftsaison ist der LTC in der Sachsen-Oberliga vertreten und am ersten Spieltag kommt es auf der Connewitzer Anlage an der Neuen Linie gleich zum Derby SG LVB gegen LTC. Rolf Becker

Fast alle waren am Sonntagabend nach Abschluss des sächsischen Hallentennis-Höhepunkts, der seit diesem Jahr LTC-Daffner-Hallen-Cup heißt, zufrieden. Die Spieler, Organisatoren und auch die erfreulich vielen Zuschauer, die drei Tage lang sehr gutes Tennis sahen. Dafür sorgte die bisher beste Besetzung, die es bei diesem zum zwölften Mal ausgetragenen Turnier je gegeben hat. So waren bei den Frauen acht Spielerinnen aus den Top 100 der deutschen Rangliste in Aktion.
Dabei stand die Traditionsveranstaltung lange auf der Kippe. "Wir sind sehr glücklich, dass wir das Turnier für Leipzig und Sachsen erhalten konnten", unterstrich Mathias Reuschel, der Präsident des ausrichtenden LTC 1990. "Nach den großartigen Spielen bin ich besonders froh, dass ich meinen Anteil zum Erhalt dieser schönen Veranstaltung leisten konnte", stellte Titelsponsor Jürgen Daffner fest.
Nach den Endspielen, die von den Favoriten Lydia Steinbach (Wahlstedt) und Stefan Seifert (Hannover) gewonnen wurden, tauchte aber auch die Frage auf: Wo sind denn die Leipziger abgeblieben? Unter den besten 16 befand sich mit Christoph Klamann (LTC 1990) nur ein Lokalmatador. Und der 17-Jährige hatte eine ganze Portion Glück. Denn nach dem hart erkämpften 6:4, 7:6 (7:4)-Auftaktsieg gegen FrankBarlo (Chemnitz) zog der LTC-Spieler kampflos ins Achtelfinale ein, weil sein Gegner absagte. Gegen den 22-jährigen Braunschweiger Nikolas Holzen kam im Achtelfinale für Klamann das Aus.
Alle übrigen Leipziger waren schon am Freitag ausgeschieden. Auch der sächsische Vizemeister Toni Pflug (19/LTC) und die Landesmeisterin Andrea Fischer (28/LSC) überstanden die zweite Runde nicht. Toni Pflug unterlag nach Freilos in der ersten Runde mit 4:6, 2:6 gegen Sebastian Jäger (Weiden). An dem war zuvor schon Sachsens Jugend-Meister Marius Schumacher (RC Sport) mit 2:6, 3:6 gescheitert. Jäger (29) nahm bereits an Weltranglistenturnieren teil. Doch inzwischen verdient er sein Geld als Trainer.
Der Ex-Dresdner Toni Pflug zählte zu den Hoffnungen im sächsischen Tennis, erkämpfte bei deutschen Jugend-Meisterschaften in mehreren Altersklassen Medaillen und trainierte von 2005 bis 2007 am Bundesstützpunkt Hannover. Seit Oktober studiert er in Leipzig Medizin. "Man muss im Leben Schwerpunkte setzen. Für mich ist das jetzt eindeutig das Studium. Das heißt natürlich nicht, dass ich mir nicht auch im Tennis Ziele setze. Doch die sind andere als vor einigen Jahren, wo ich mir eine Karriere als Profi vorstellen konnte", erklärt Pflug.
Andrea Fischer sorgte 2009 mit ihrem Titel bei den Landesmeisterschaften für eine Überraschung und wurde im Winter Vizemeisterin. Doch sie nahm an keinem großen Ranglistenturnier teil. So konnte die 1:6, 5:7-Auftaktniederlage gegen Anett Walther (Wolfsburg) nicht überraschen, zumal ihre Gegnerin Nummer 251 der deutschen Rangliste ist. In der wird Andrea Fischer überhaupt nicht geführt. Andere Leipziger wie Mark Tanz, Sofia Raevskaia oder Theresa Stephani (alle RC Sport) zogen es vor, gar nicht erst zu melden. Rolf Becker
Tolle Stimmung herrschte gestern Nachmittag bei den Endspielen des zum zwölften Mal im Paunsdorfer Sportpark Leipzig ausgetragenen Tennis-Turniers, das erstmals als LTC-Daffner-Hallen-Open über die Bühne ging. Dabei setzten sich mit der für Rot-Weiß Wahlstedt spielenden Hallenserin Lydia Steinbach und Stefan Seifert (HTV Hannover) die Favoriten durch.
Allerdings brauchte Steinbach (29) fast drei Stunden, ehe sie mit dem 6:3, 6:7 (5:7), 6:4-Sieg gegen die zehn Jahre jüngere Linda Berlinecke (Club an der Alster Hamburg) ihren sechsten Turniererfolg in Paunsdorf unter Dach und Fach gebracht hatte. "Ich wusste, dass es nicht einfach wird. Denn Linda ist eine zumindest für mich schwer zu bespielende Gegnerin. Deshalb bin ich um so glücklicher, dass ich es geschafft habe", jubelte eine Lydia Steinbach, die man selten zuvor so sehr mit sich und der Welt hadern sah. Tatsächlich ging Linda Berlinecke, deren überraschender Einzug ins Endspiel mit dem 7:6 (7:2), 7:5-Halbfinalsieg gegen die an Nummer zwei gesetzte Russin Inna Kuzmenko (22) perfekt war, jedes Tempo scheinbar mühelos mit. Zeitweise schien sie im dritten Satz dem Sieg sogar näher als Steinbach.
Dabei hatte sich die Favoritin mit klaren Siegen für das Endspiel qualifiziert. Nach 6:1, 6:3 im Viertelfinale gegen die für Blau-Weiß Ludwigshafen spielende Altenburgerin Madlen Kadur (19) setzte sich Lydia Steinbach im Halbfinale mit 6:1, 6:1 gegen Caroline Wegner (17/RC Hamm) durch.
Nach dem extrem langen Frauen-Finale fiel die Entscheidung bei den Männern schnell. Lokalmatador Christian Haupt (26) konnte sich zwar fürs Endspiel qualifizieren, doch da stand der für Dresden-Blasewitz spielende Schkeuditzer gegen den ein Jahr jüngeren Seifert schnell auf verlorenem Posten. Nach gut einer Stunde konnte der Favorit den 6:2, 6:1-Sieg bejubeln. "Ich habe zum ersten Mal teilgenommen, und es hat mir gut gefallen", freute sich der Hannoveraner. Haupt, der im Halbfinale Alexander Betz (21/Blau-Gold Steglitz) nach hart umkämpftem ersten Satz noch sicher mit 7:6 (7:5), 6:1 bezwang, wusste, was im Endspiel auf ihn zukommt. Denn er hatte bereits drei Mal gegen Seifert gespielt und noch nie gewonnen. Rolf Becker
Der gestrige Auftakt bei der 12. Auflage des Hallentennis-Turniers "LTC-Daffner-Hallen-Open" machte deutlich, welch schweren Stand die Leipziger bei der Klasse-Besetzung haben. Immerhin zog im Einzel mit dem sächsischen Vizemeister Toni Pflug, Franz Reuschel, Manuel Paulick und Christoph Klamann (alle LTC 1990) ein Quartett in Runde zwei ein. Für Leipzigs Frauen kam dagegen in der ersten Runde das Aus. Sachsen-Meisterin Andrea Fischer (LSC 1901) musste sich gegen Anett Walther (Wolfsburg) 1:6, 5:7 geschlagen bekennen. Kampflos erreichten die Vorjahressieger Lydia Steinbach (Wahlstedt) und Sebastian Farkas (Nürnberg) sowie der Schkeuditzer Christian Haupt die zweite Runde. Spielbeginn ist heute 10 Uhr im Sportpark Leipzig (Paunsdorf) mit den Viertelfinals im Frauen-Einzel. rb
Sachsens mit Abstand wichtigstes Tennis-Turnier in der Halle erlebt ab heute bis Sonntag im Paunsdorfer Sportpark Leipzig bereits seine zwölfte Auflage. Dennoch gibt es bei der vom Leipziger TC 1990 durchgeführten Traditionsveranstaltung einen Neuanfang. Aus dem Audi-Cup ist der LTC-Daffner-Hallen-Cup geworden.
Doch der Beliebtheit hat das keinen Abbruch getan. Das ganze Gegenteil ist der Fall. "Noch nie hatten wir eine so starke Besetzung wie diesmal. Das betrifft sowohl die Zahl als auch die Klasse der Teilnehmer", freut sich der Turnierdirektor Uwe Elze zu Recht. 40 Frauen - das stellt neuen Rekord dar - und 50 Männer kämpfen um die Trophäen und 2000 Euro Preisgeld.
Der für Blau-Weiß Dresden-Blasewitz spielende Schkeuditzer Christian Haupt, der letztes Wochenende beim sehr stark besetzten Saar-Cup in Saarbrücken bis ins Halbfinale kam, will die Hallensaison möglichst mit einem Turniersieg krönen. Vor drei Jahren gewann der sächsische Rekordmeister das Turnier in Paunsdorf schon einmal.
Doch die Konkurrenz ist enorm stark. So geht der top-gesetzte Stefan Seifert (HTV Hannover) als Favorit in die dreitägige Veranstaltung. Der 24-Jährige steht in der deutschen Rangliste vor Haupt, und das sogar recht deutlich (61 Plätze). Zum engsten Kreis der Sieganwärter zählt auch der Titelverteidiger Sebastian Farkas (NHTC Nürnberg). Heißestes Leipziger Eisen ist der 19-jährige sächsische Vizemeister Toni Pflug (LTC 1990).
Bei den Frauen führt die fünffache Rekordsiegerin und Titelverteidigerin Lydia Steinbach die Setzliste an. Die 29-jährige Hallenserin, die fast ein Jahrzehnt lang für das Team von Blau-Weiß Dresden-Blasewitz spielte und jetzt für Rot-Weiß Wahlstedt in Schleswig-Holstein in Aktion ist, hat sich jedoch sehr starker Konkurrenz zu erwehren.
Allein acht Spielerinnen aus dem illustren Kreis der Top 100 in Deutschland jagen die Favoritin. Gespannt darf man dabei vor allem auf das Auftreten von Madlen Kadur (Blau-Weiß Ludwigshafen) sein. Die 20-jährige Altenburgerin zog schon als kleines Mädchen in die große (Tennis-)Welt aus, doch nach anfänglichen Erfolgen wurde es zuletzt ruhiger um sie.
Mit dabei ist auch die 28-jährige Leipzigerin Andrea Fischer (LSC 1901), die im vergangenen Sommer überraschend sächsische Landesmeisterin wurde. Die LSC-Spielerin erwartet schon heute gegen 14 Uhr mit Anett Walther (Grün-Gold Wolfsburg) eine sehr knifflige Aufgabe.
Der erste Aufschlag erfolgt heute 12.30 Uhr und die Veranstalter rechnen auf Grund des extrem großen Teilnehmerfeldes damit, dass bis nach Mitternacht gespielt wird. Spielbeginn am Sonnabend und Sonntag ist jeweils 9 Uhr, die Endspiele finden am Sonntagnachmittag statt. Die Frauen beginnen gegen 13 Uhr, danach folgt das Männer-Finale.
Am Rande des Wettbewerbs der Asse sind auch die Senioren beim Doppel-Turnier und die Jüngsten in Aktion. Die Mädchen und Jungen tragen diesmal aber ihre Spiele in der Halle "Matchball" in Grünau aus. Rolf Becker
Anmeldeschluss für Tennisturnier Zum 1. LTC-Daffner-Hallen-Cup im Sportpark Leipzig werden sich Hobby- und Vereinspieler in Einzel- und Doppelturnieren messen. Es winken Preisgelder von insgesamt 2000 Euro. Wer noch mitmachen will, sollte sich beeilen. Anmeldungen sind nur noch heute und morgen unter www.ltc1990.de möglich. Zeitgleich zum LTC-Daffner-Hallen-Cup steigt am Samstag in Grünau noch ein Turnier für kleine Tennis-Asse. Kids, die daran teilnehmen wollen, sollten sich bis spätenstens morgen melden. |
Zentrum-Nord
Der Leipziger TC hatte sich für die sich nun langsam dem Ende neigende Hallentennis-Saison vor allem mit seiner Männer-Mannschaft viel vorgenommen. Vergangenes Wochenende hat das Team aus dem Sportforum zwei ihrer Ziele schon erreicht. Zunächst beendete sie den erstmals ausgetragenen sächsischen Wintercup als Sieger. Denn nach dem eigenen 4:2-Sieg gegen den ersten TC Waldheim und dem Punktverlust des Verfolgers RC Sport, der gegen den Chemnitzer TC Küchwald über ein 3:3 nicht hinaus kam, ist dem LTC der Cup schon vor dem letzten Spieltag am 19. März nicht mehr zu nehmen. Zwei Tage später machten die LTC-Männer mit dem 8:4-Sieg gegen den Leipziger SC auch schon den Titelgewinn in der Leipziger Hallenrunde perfekt.
Damit qualifizierten sie sich zugleich für die am 20. März in der Halle des Sächsischen Tennis Verbands (STV) auf dem Gelände der Sportschule "Egidius Braun" stattfindende Endrunde um die sächsische Hallen-Mannschaftsmeisterschaft, bei dem die Titelträger von Dresden und Chemnitz die Gegner sind. "Nun wollen wir natürlich auch noch diesen Titel holen", zeigt sich Franz Reuschel kämpferisch.
Der 24-jährige Medizinstudent zählt zu den Stützen seiner Mannschaft. Beim sächsischen Wintercup kam der Sohn des Clubpräsidenten in allen bisherigen fünf Spielen zum Einsatz und kann mit je fünf Siegen im Einzel und Doppel eine makellose Bilanz vorweisen. In der Leipziger Hallenrunde bestritt er "nur" vier Spiele und gewann je drei Einzel und Doppel. "Die Endrunde um die Sachsen-Meisterschaft bestreiten wir auf jeden Fall in Bestbesetzung", verspricht Reuschel. Dann sind auch die beiden prominenten Neuzugänge mit dabei. Denn der aus Dresden gekommene sächsische Vizemeister Toni Pflug und der Franzose Mathieu Provoust fehlten zuletzt. Rolf Becker
Leipzig bleibt im Spiel: Nachdem die Internationalen Sachsen-Meisterschaften "Leipzig Open" vom 18. bis 20. Juni wieder auf der LTC-Anlage im Sportforum stattfinden, ist auch das traditionelle Hallentennisturnier in trockenen Tüchern. Die zwölfte Auflage geht wie geplant vom 12. bis 14. März im Paunsdorfer Sportpark über die Bühne.
Als Veranstalter fungiert wie gehabt der LTC 1990. Nur der Name der Veranstaltung hat sich geändert - aus dem Audi-Cup ist der LTC-Daffner-Hallen-Cup geworden. "Wir sind froh, dass alle Probleme gelöst sind. Denn dieses Turnier ist für den Tennissport in und um Sachsen sehr wichtig. Auch die Einmaligkeit der Veranstaltung in Deutschland, dass neben den Assen auch die Breitensportler und die Jüngsten in Aktion sind, bleibt erhalten. Dafür möchte ich mich bei allen Partnern, ganz besonders bei Hans-Jürgen Daffner, bedanken", sagt LTC-Präsident Mathias Reuschel.
So findet das Einladungs-Doppel-Turnier für Senioren (Gemeinsam-für-Sachsen-Cup) und das im Rahmen der Leipziger Jüngstenserie für die Vier- bis Zwölfjährigen durchgeführte Turnier statt.
"Schon jetzt stehen viele bekannte Namen in der Meldeliste. Dabei bleibt noch fast eine Woche Zeit, und wie die Erfahrungen beweisen, entscheiden sich viele erst kurz vor Ultimo", meint Turnierleiter Uwe Elze. Immerhin hat Titelverteidigerin Lydia Steinbach, die mit Abstand beste Tennisspielerin der neuen Bundesländer, schon ihre Teilnahme zugesagt. Die 29-jährige Hallenserin, die die Punktspiele für den Zweitbundesligisten Wahlstedt bestreitet, führt die Siegerliste des Leipziger Hallenturniers mit fünf Erfolgen an. Auch die Sachsenmeister, der für Blau-Weiß Dresden-Blasewitz spielende Schkeuditzer Christian Haupt, Andrea Fischer (LSC) und Sarah-Maria Richter (Dresden-Blasewitz) sind auf jeden Fall dabei. Rolf Becker
Leipzig - Paunsdorf
Das 1999 vom Leipziger TC 1990 im Sportpark Paunsdorf aus der Taufe gehobene Hallentennis-Turnier hat sich in den vergangenen Jahren zu der mit Abstand bedeutendsten Veranstaltung entwickelt, die in dieser Sportart in Sachsen über die Bühne geht. Unter dem Namen "Audi-Cup" hat sich das Turnier in ganz Deutschland einen Namen gemacht. Das wird allein durch die Siegerliste deutlich, in der viele bekannte Namen stehen. So rechnen die Veranstalter mit der Teilnahme von Lydia Steinbach genau so fest wie mit der des sächsischen Rekordmeisters Christian Haupt. Der Schkeuditzer, der vor wenigen Tagen seinen 26. Geburtstag feierte, spielt für Dresden-Blasewitz.
Seit wenigen Tagen ist die Ausschreibung für dieses Turnier deutschlandweit veröffentlicht. Damit sind nun endlich alle Unklarheiten, die es hinsichtlich der Durchführung in diesem Jahr gab, beseitigt. "Das Turnier findet wie geplant vom 12. bis 14. März statt. Auch die Austragungsstätte in Paunsdorf, die durch den neuen Betreiber nun Sportpark Leipzig heißt, ist die gleiche geblieben. Nur der Name hat sich in LTC-Daffner-Hallen-Cup geändert. Wir sind sehr froh, dass es gelungen ist, diesen Tennis-Höhepunkt für Leipzig und Sachsen zu erhalten", sagt Matthias Reuschel, der Präsident des für das Turnier verantwortlichen LTC 1990. Wesentlichen Anteil, dass letztlich doch noch alle im Vorfeld aufgetretenen Probleme gelöst werden konnten, hat Hans-Jürgen Daffner. Der Geschäftsführer des Autocentrums Lützner Straße spielt beim TC Markranstädt selbst begeistert Tennis. Zusammen mit dem Turnier für die Asse findet auch wie gehabt das breitensportlich ausgerichtete Einladungsturnier "Gemeinsam-für-Sachsen-Cup" statt. Rolf Becker
Zentrum-Nord
Die Tennisspieler vom Leipziger TC sind in diesem Winter nicht nur besonders aktiv, sondern auch sehr erfolgreich. Denn die erste Männer-Mannschaft beteiligt sich sowohl am erstmals ausgetragenen sächsischen Wintercup als auch an der schon seit Langem durchgeführten Hallenrunde. In beiden Wettbewerben führt der LTC die Tabelle ungeschlagen an, und der Kapitän Manuel Paulick redet auch nicht lange um den heißen Brei herum: "Wir wollen auch am Ende sowohl beim Wintercup als auch in der Leipziger Hallenrunde ganz vorn stehen."
Beim sächsischen Wintercup feierte der LTC vergangenes Wochenende auch ohne seinen aus Dresden gekommenen Spitzenspieler Toni Pflug einen weiteren klaren Sieg. Beim Start in die Rückrunde wurde in der Halle des Sächsischen Tennis Verbandes (STV) der Chemnitzer TC mit 5:1 bezwungen. Damit sind die Männer vom Sportforum weiter ungeschlagen. Da aber auch der nur mit einer Niederlage auf Platz zwei liegende Lokalrivale RC Sport den 1. TC Waldheim mit 6:0 bezwang, wurde die Entscheidung im Kampf um den Titel vertagt. LTC und RC Sport treffen erst am letzten Spieltag, (12. März), aufeinander.
Auch in der Hallenrunde ist der LTC noch ohne Niederlage, obwohl er schon deutlich mehr Spiele als die Konkurrenz ausgetragen hat. So führen die Männer um Manuel Paulick die Tabelle mit 12:0 Punkten deutlich vor RC Sport und LSC (je 6:2) an. Nun sind sie am Wochenende spielfrei und können abwarten, was die Rivalen machen. RC Sport steht gegen den TC Rosenthal vor einer relativ leichten Aufgabe, der LSC aber gegen die "Zweite" des LTC vor einer schweren. Zum Abschluss der Hallenrunden werden am 20. März in Abtnaundorf die Landes-Hallenmannschaftsmeister ermittelt. Rolf Becker
Die Frauen des LSC 1901 und die Männer des LTC 1990 führen in der Leipziger Tennis-Hallenrunde weiter ungeschlagen die Tabelle an. Allerdings entgingen die LTC-Männer gegen die zweite Vertretung von RC Sport nur knapp einer bösen Überraschung. Am Ende stand es 6:6 und nur das bessere Spielverhältnis von 52:31 gab den Ausschlag zugunsten des LTC. Manuel Paulick und Franz Reuschel retteten mit ihren hohen Siegen im Einzel und zusammen im Doppel den LTC-Sieg. Dagegen musste sich Toni Pflug (LTC) im Spitzenspiel dem Routinier Volker Schmidt mit 3:8 geschlagen geben. Hinter dem LTC nehmen RC Sport und LSC 1901 mit je einer Niederlage die Plätze zwei und drei ein. Die LSC-Frauen waren am Wochenende spielfrei. rb
In der Leipziger Hallentennis-Winterrunde steuern die Frauen des LSC um Landesmeisterin Andrea Fischer und die Männer vom LTC 1990 mit dem aus Dresden gekommenen sächsischen Vizemeister Toni Pflug als neuer Nummer eins bei Halbzeit klar auf den Titelgewinn zu. Die LSC-Frauen feierten im dritten Spiel gegen den TC Sportpark Paunsdorf den dritten 12:0-Sieg und führen mit 6:0 Punkten allein die Tabelle an. Dagegen musste Vorjahresmeister TC RW Naunhof mit dem 4:8 gegen TC Markranstädt bereits die zweite Saisonniederlage einstecken. Bei den Männern entschied der LTC das Spitzenspiel gegen den zuvor ebenfalls noch ungeschlagenen Titelverteidiger RC Sport 7:5 für sich und ist nun mit 8:0 Zählern alleiniger Spitzenreiter. rb
Beim erstmals ausgetragenen sächsischen Tennis-Wintercup für Männer-Teams entschied der Leipziger TC in der Abtnaundorfer Halle das Spitzenspiel gegen RC Sport mit 4:2 für sich. Durch die Siege von Toni Pflug, der das Spitzenspiel gegen Marius Schumacher mit 6:1, 6:4 gewann, Franz Reuschel und Christoph Klamann führte der LTC nach den Einzeln 3:1. Routinier Veikko Ziegler holte den einzigen Einezlpunkt für den RC Sport. In den Doppeln machten Pflug/Reuschel den Sieg des LTC perfekt, der mit 6:0 Punkten die Tabelle anführt. rb
Zwei Siege für den LTC bei der Premiere des sächsischen Tennis-Wintercups
Für diesen Winter haben sich die Tennisspieler des Leipziger TC 1990 hohe Ziele gesetzt. Das kommt auch nicht von ungefähr, denn die Männer-Mannschaft konnte sich ganz erheblich verstärken.
Spektakulärster Neuzugang ist zweifellos der sächsische Vizemeister Toni Pflug. Der 19-Jährige, der vom Regionalligisten Dresden-Blasewitz kommt, hat im Oktober sein Medizin-Studium in Leipzig begonnen. Zusammen mit seinen Mannschaftskameraden Franz Reuschel und Manuel Paulick hat er inzwischen eine Wohngemeinschaft (WG) in Leipzig bezogen.
„Mit dem Start in den erstmals ausgespielten sächsischen Wintercup sind wir natürlich sehr zufrieden“, so LTC-Kapitän Paulick. Die ersten beiden Spiele gegen Chemnitz und Waldheim wurden mit 5:1 jeweils klar gewonnen.
Heute ab 20 Uhr ist in Abtnaundorf der Stadtrivale RC Sport Leipzig, der bisher ebenfalls zweimal gesiegt hat, der Gegner. „Das wird ein ganz harter Brocken“, so Paulick. Der 20-jährige Student hofft, dass er auch selbst wieder mitspielen kann. Denn bei der jüngsten Partie gegen Waldheim zwang ihn eine Grippe zum Zuschauen.
Rolf Becker
173 Mannschaften kämpfen in der Leipziger Tennis-Winterhallenrunde bis März um die Titel bei den Aktiven, in Altersklassen der Senioren und den Junioren. Zum Auftakt waren die Favoriten noch ungefährdet. Bei den Frauen setzte sich der LSC auch ohne die Landesmeisterin Andrea Fischer gegen den TC Taucha 12:0 durch. Auftaktsiege feierten zudem der TC Markranstädt mit 11:1 gegen SG LVB und 1. TC Waldheim mit 8:4 gegen den TC sportpark Paunsdorf. Bei den Männern entschied die erste Garnitur des LTC mit dem neu hinzugekommenen sächsischen Vizemeister Toni Pflug und dem Franzosen Mathieu Prouvost das interne Duell gegen die zweite mit 10:2 für sich. Jeweils mit 8:4 setzten sich der LSC gegen den TC Schkeuditz und TC Rosenthal gegen den 1. TC Waldheim druch. rb
Die Leipziger Tennis-Winterrunde startet am heutigen Sonnabend mit 173 Teams in die Punktspielsaison. Damit wird ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt. Als Vorjahresmeister gehen die Frauen von Rot-Weiß Naunhof und die Männer von RC Sport ins REnnen. Sehr gute Titelchancen machen bei den Frauen der LSC und bei den Männern der LTC, der auch alle Neuzugänge mit dem aus Dresden gekommenen sächsischen Vizemeister Toni Pflug aufbietet, geltend. Die Titelträger ermitteln Ende März in einer einfachen Runde mit den Siegern von Dresden und Chemnitz die Landesmannschaftsmeister. Auch da sind die Männer von RC Sport Titelverteidiger. rb
"Wir haben ein kompliziertes Jahr hinter uns. Doch wir konnten auch erleben, welche Kraft in unseren Mitgliedern steckt", umreißt Mathias Reuschel, was in den letzten Monaten beim auf der Noranlage des Sportforums ansässigen Leipziger TC 1990 passiert ist.
Der 52-Jährige, der schon seit 11 Jahren als Vizepräsident die Entwicklung des mit 300 Mitgliedern zweitgrößten Leipziger Tennisclubs maßgeblich geprägt hat, steht seit einigen Tagen als Präsident an der Spitze des Vereins. Und mit ihm wurde die gesamte Leitungsspitze mit Vize Ulrich Paulick (50), Sportwart Florian Lenck (24) und Jugendwart Dieter Scheibe (52) neu formiert. "Die Neufindungsphase war nicht leicht, denn es gab unterschiedliche Philosophien. Jetzt ist die Entscheidung klar für den Vereinsgedanken und gegen die Kommerzialisierung gefallen."
Markus Perschke, der über ein Jahrzehnt lang als Trainer mit A-Lizenz, aber auch als Sportwart das Geschehen im Verein maßgeblich mitbestimmte, gründete mit dem TC Tennisteam Leipzig einen neuen Klub. "Das bedeutete, dass mehr als 50 kinder und Jugendliche auch wegen ihrer vertraglichen Bindungen zur Tennisschule Perschke uns verließen und wir kurz vor Punktspielbeginn alle unsere Mannschaften im Nachwuchsbereich zurückziehen mussten", so Dieter Scheibe. Das LTC-Urgestein Scheibe, das sich weitgehend zurückgezogen hatte, wurder wieder aktiv und sorgte mit dem neuen tschechischen Trainer Michal Cech dafür, dass sich der Verein aus diesem Tief befreite. "Jetzt haben wir 70 Kinder und Jugendliche und wir steigen auch wieder mit Nachwuchsteams ins Punktspielgeschehen ein", ist Reuschel optimistisch.
Der Präsident unterstreicht, dass "Leistungs- und Breitensport bei uns den gleichen Stellenwert haben." Mit erster Männer- und Frauenmannschaft ist der LTC in der Landesoberliga vertreten. Vor allem die Männer stellen sich den Aufstieg in die neue Ostliga als Ziel.
Der LTC hat sich in den letzten Jahren auch als Organisator großer Turniere einen Namen gemacht. "2010 finden die Internationalen Sachsen-Meisterschaften und die Leipzig Open wieder statt. Auch der Dunlop-Cup Ost wird wieder über die Bühne gehen", verspricht Reuschel.
Der LTC ist zudem seit 1998 im Sportpark Paunsdorf Ausrichter des Audi-Cups, des bedeutendsten Hallenturniers in Sachsen. Die zwölfte Auflage ist für Mitte März geplant. "Doch mit dieser Veranstaltung haben wir plötzlich Probleme. Denn in Paunsdorf gibt es einen neuen Betreiber, und der hat uns zu dem seit langem feststehenden Termin eine Absage erteilt. Dcoh ich bin zuversichtlich, dass wir eine Lösung finden", betont Reuschel. Der neue Betreiber in Paunsdorf ist übrigens Markus Perschke. Rolf Becker

In der deutschen Tennis-Rangliste, die von Sabine Lisicki (RW Berlin) und Thomas Haas (Großhesselohe München) angeführt wird, hat von allen sächsischen Spielern Toni Pflug (19) den größten Sprung nach vorn gemacht. Der Ex-Dresdner, der sich dem Leipziger TC angeschlossen hat, verbesserte sich vom 523. auf den 254. Platz und ist damit zweitbester Sachse hinter Christian Haupt (94.).
Der auf der Nordanlage des Sportforums ansässige LTC 1990, mit 300 Mitgliedern zweitgrößter Leipziger Tennisclub, wird von einem neuen Präsidenten geführt. Für den aus gesundheitlichen Gründen zurückgetretenen Rüdiger Jansen steht jetzt Mathias Reuschel an der Spitze des Vereins. Der 52-jährige Reuschel, der seit 1992 LTC-Mitglied ist, amtiert seit 1998 als Vizepräsident. Neuer Vize wurde Ulrich Paulick (50). rb
Seit gestern ist es in Sack und Tüten: Die Internationalen Sächsischen Tennis-Meisterschaften, die Leipzig-Open, finden nach einjähriger Pause im kommenden Jahr wieder auf der Nordanlage des Sportforums statt. Dies wurde in Wolfsburg entschieden. "Auch unser Wunschtermin, der 18. bis 20. Juni wurde akzeptiert. Als Gastgeber freuen wir uns auch deshalb, weil diese Veranstaltung ein besonderer Höhepunkt im Rahmen unseres 20-jährigen Vereinsjubiläums ist", unterstreicht Turnierchef Uwe Elze vom LTC. Die Leipzig Open sind die einzige Veranstaltung der attraktiven DTB-Serie in den neuen Bundesländern. "Es ist ganz wichtig, dass auch der Osten wieder mit einem Turnier in der German Masters Serie präsent ist", freut sich die beim DTB-Verantwortliche Kirstin Schaaf. rb

Die Wechselfrist im Tennis hat gerade begonnen, da kann der in der Landesoberliga spielende Leipziger TC 1990 schon einen spektakulären Neuzugang vermelden. Denn mit dem 19-jährigen Toni Pflug hat sich einer der hoffnungsvollsten Spieler aus dem Freistaat beim auf der Nordanlage des Sportforums ansässigen Club angemeldet.
Pflug, echtes Eigengewächs des Regionalligisten TC Blau-Weiß Dresden-Blasewitz, holte in diesem Jahr bei den sächsischen Landesmeisterschaften den Vize-Titel. Nur Rekordmeister Christian Haupt war noch eine Nummer zu groß für ihn. Zugleich ist er neben LSC-Spielerin Jenny Kühn, die 1999 deutsche Jugendmeisterin in der U 16 wurde, der einzige Sachse mit nationalen Nachwuchs-Medaillen. 2002 erkämpfte Pflug in Dresden Bronze in der U 12, 2004 und 2006 in der Halle jeweils Silber.
Seinen Wechsel von Dresden zum LTC begründet Pflug so: „Natürlich ist es nicht leicht, den Club, dem ich seit meinem neunten Lebensjahr angehöre, zu verlassen. Doch vor wenigen Tagen habe ich an der Leipziger Uni das Medizin-Studium aufgenommen. Das steht an erster Stelle. Entscheidend war auch, dass mir meine Freunde vom LTC bei der Suche nach einer Wohnung sehr geholfen haben."
Pflug hat mit Kapitän Manuel Paulick und seinem künftigen Mannschaftskameraden Franz Reuschel eine gemeinsame WG bezogen. „Die hat den Vorteil, dass ich mit dem Fahrrad nur gut fünf Minuten bis zur LTC-Anlage brauche. Denn trotz des Studiums möchte ich weiter ordentlich Tennis spielen, zumindest meine Position in Sachsen behaupten und mit den Leipzigern in die Ost-Liga aufsteigen."
Rolf Becker
Die für dieses Jahr auf der Anlage des LTC 1990 im Sportforum vorgesehenen 12. Internationalen Sächsischen Tennis-Meisterschaften, die Leipzig Open, fielen bekanntlich aus. "Der Grund dafür lag ausschließlich in finanziellen Problemen. Wir setzen alles daran, dass unser Saisonhöhepunkt im nächsten Jahr wieder stattfindet", versprach Christina Hellmich, Präsidentin des Sächsischen Tennis-Verbandes (STV). Alles spricht dafür, dass die 12. Auflage im Juni 2010 stattfindet. "Wir haben das Turnier beim Deutschen Tennis-Bund fristgerecht angemeldet und auch entsprechende Zusagen erhalten", sagt STV-Vizepräsident Götz Prusas.
Noch in diesem Monat wird der Terminkalender für die großen Turniere, die im Rahmen der German Masters Serie ausgetragen werden, in Wolfsburg verabschiedet. Übrigens sind die Leipzig Open das einzige Turnier in den neuen Bundesländern einschließlich Berlins, das im Rahmen dieser bedeutenden Serie unter der REgie des Deutschen Tennis-Bundes stattfindet. rb
Für die Leipziger Teilnehmer gab es am Wochenende beim stark besetzten 6. Wartburg-Cup in Eisenach, der Bestandteil der Tennis-Serie um den Dunlop-Cup Ost ist, nichts zu holen. Der aktuelle Bezirksmeister Franz Reuschel (LTC 1990) lieferte nach dem kampflosen Sieg gegen Michael Sauer (1. TC Köthen) dem zum Zweitligaaufgebot des Erfurter TC Rot-Weiß zählenden Thomas Hellmann einen starken Kampf, unterlag aber 3:6, 5:7. Paul Pietraß (LSC 1901) verlor gegen Leonard Gerch (LTTC Rot-Weiß Berlin) mit 2:6, 1:6. Manuel Paulick (LTC 1990) bekam es im Achtelfinale mit dem Gesetzten Daniel Höppner (Braunschweiger THC) zu tun und ging mit 1:6, 1:6 unter. rb
Nach dem vor zwei Wochen auf der LTC-Anlage im Sportforum ausgetragenen Unitas-Tennis-Cup macht der Dunlop-Cup Ost vom Freitag bis Sonntag beim 6. Wartburg-Cup in Eisenach Station. Es ist in diesem Jahr die fünfte Station der traditionellen Turnierserie in den neuen Bundesländern. Leipzig ist in Eisenach mit einem Quintett vertreten. An dessen Spitze steht der aktuelle Bezirksmeister Franz Reuschel (Leipziger TC 1990), der beim heimischen Unitas-Cup bis ins Halbfinale kam. Außerdem spielen in Eisenach Marcus Agthe (TC RC Sport), Paul Pietraß (Leipziger SC 1901), Manuel Paulick, Isabelle Naumann, Anna-Sophie Fehst und Tina Adler (alle Leipziger TC 1990. rb
Berta Morata-Flaquer und Christiane Slansky beeilen sich. Ihre Schritte werden schneller, gleich rennen sie. Das ist eigetnlich nicht ungewöhnlich, schließlich treten sie gerade gegeneinander im Finale des Unitas-Cups an. Doch die zwei Tennisspielerinnen hechten nicht dem Ball hinterher, sie fliehen. Weg vom Netz, runter vom Platz, über den Schotterweg und unter das Vorzelt des Vereinsheimes am Sportforum - ins Trockene. Dort stehen schon gut zwei Dutzend Zuschauer und Turnierteilnehmer, die Schutz suchen vor dem Wolkenbruch, der wenige Minuten nach Beginn des Finales über dem Tennisplatz niedergeht.
Überraschend kam der Regen am Sonntagnachmittag nicht. Bereits die Achtel- und Viertelfinals der Herren am Samstag hatten Oberschiedsrichter Mark Biehling und Turnierchef Uwe Elze in die STV-Tennishalle in Abtnaundorf verlegt, weil die Sandplätzes des Leipziger Tennisclubs (LTC) teilweise unter Wasser standen und unbespielbar waren. "Das war natürlich ein gewisser Aufwand, aber wir haben das ganz gut hingekriegt", bilanziert Elze die Umzugsaktion.
Andrzey Mach (Kölner KHT Schwarz-Weiß) und Jan Marcinowski (TC Blau-Weiß Ahlbeck) ließen sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Die zwei Top-Gesetzten aus Polen galten schon vor Turnierbeginn als absolute Favoriten und bestätigten diese Erwartungen. Sowohl Mach als auch Marcinowski beherrschten ihre Gegner souverän und marschierten unaufhaltsam ins Finale. Bei ihren überdeutlichen Zwei-Satz-Siegen überließen sie der Konkurrenz dabei selten mehr als zwei Spiele pro Satz.
Das Endspiel hingegen war alles andere als einseitig. Zweieinhalb Stunden lang beharkten sich die Konkurrenten. Mach gewann den ersten Satz (6:4), Marcinkowski den zweiten (7:5). Im dritten Satz ging beim Stand von 5:5 erneut ein Wolkenbruch nieder. Die Turnierleitung entschied: Das Finale wird in die Halle verlegt. Dort gewann Mach den dritten Satz mit 7:6 und holte damit den Unitas-Cup.
Die Überlegenheit der polnischen Spieler musste zuvor auch Lokalmatador Franz Reuschel (LTC) erfahren. Er kämpfte sich als ungesetzter Spieler bis ins Halbfinale, unterlag dort allerdings Marcinowski deutlich mit 2:6 und 2:6. Im Spiel um Platz drei konnte er dann wieder glänzen. Zum einen mit dem Sieg (7:5 und 6:3) und zum anderen mit Fairness. Seinem Gegner Tore Waldhausen riss während der Partie gleich zweimal die Schlägerbespannung, Reuschel half mit einem Ersatzschläger aus.
Bei den Damen dominierte die Top-Favoritin Berta Morata-Flaquer aus Spanien das Turnier. Für eine Überraschung sorgte Christiane Slansky (TC Blau-Weiß Dresden-Blasewitz), die im Halbfinale die zweitgesetzte Tina Troschke (TC Magdeburg) mit 7:5 und 6:0 besiegte.
Im vom Regen unterbrochenen Endspiel gegen Morata-Flaquer blieb Slansky jedoch chancenlos. Die Spanierin triumphierte, holte sich ihren ersten Unitas-Cup und strich das Preisgeld von 200 Euro ein. Schon den ersten Satz gewann Morata-Flaquer deutlich mit 6:2. In der zweiten Runde dürfte Slansky sich dann den Regen zurückgewünscht haben: Die Dresdenerin ging sang- und klanglos mit 0:6 unter. Jan Peter
Uwe Elze hat ein Problem: Beim Geschäftsführer des Unitas-Tennis Cup lagen gestern nur 30 Anmeldungen auf dem Schreibtisch. Sieben Damen und 23 Herren werden heute beim Unitas-Cup aus der Turnierserie Dunlop-Cup Ost an den Start gehen - die Veranstalter hatten mit drei mal so vielen Teilnehmern geplant und ein 32er-Hauptfeld (Damen-Einzel) sowie ein 56er-Hauptfeld (Herren-Einzel) angesetzt.
"Die Nachfrage war leider sehr mager", sagte Elze gestern. Grund sei neben der Ferienzeit auch die mangelnde Attraktivität des Turniers. "Das Preisgeld ist eben nciht allzu hoch."
2225 Euro sollten ursprünglich ausgezahlt werden, das höchste Preisgeld bei 600 Euro für den Sieger im Herren-Einzel liegen. Daraus wird jetzt wohl nichts. "Die 2225 Euro sind wahrscheinlich nicht machbar", so Elze. Die Veranstalter vom Leipziger Tennisclub 1990 (LTC) müssen genau auf die Bilanz des Turniers schauen - die Wirtschaftskrise macht sich auch bei ihnen bemerkbar. Erst im Juni mussten LTC und der Sächsische Tennisverband die Sachsen-Meisterschaften "Leipzig Open" der German Masters Serie absagen. Das Budget von mehreren 10.000 Euro sei wegen mangelnder Sponsoreneinnahmen nich taufzubringen gewesen, so Elze. Umso mehr sei man jedoch auf zahlreiche Teilnehmer angewiesen, denn aus dem Startgeld von 25 Euro pro Teilnehmer finanziere sich das Preisgeld. Das heißt: Je weniger Spieler dabei sind, umso weniger Geld gibt es für die Sieger. "Wir stocken das natürlich immer auch aus anderen Mitteln auf - wenn wir soviel kürzen würden wie nötig, gäbe es fast gar kein Preisgeld mehr", sagte Elze. Etwa um 30 bis 40 Prozent würden die Preisgelder in diesem Jahr beschnitten, schätzt er.
Der Unitas-Cup beginnt heute um 9 Uhr auf dem Gelände des LTC am Sportforum. Die Finalspiele werden am Sonntag um 12 Uhr (Damen) und um 14 Uhr (Herren) ausgetragen. jap
Der Dunlop-Cup Ost kommt nach Leipzig: Bei dem dreitägigen Turnier am Sportforum sind die beiden Polen Jan Marcinkowski und Andrzej Mach sowie die Spanierin Berta Morata Flaque die Topfavoriten. Chancen dürfen sich auch die sächsischen Vizemeister Christiane Slansky und Toni Pflug (beide vom TC Blau-Weiß Dresden) ausrechnen. Das Turnier beginnt am Freitag und dauert bis Sonntag. rb
In den nächsten Wochen bestimmen die Turniere des Dunlop-Cup Ost das Tennis-Geschehen in der Region. Von heute bis Sonntag geht im Rahmen dieser Serie das 44. Henner-Henkel-Gedächtnisturnier über die Bühne. Unter den Teilnehmern befinden sich mit dem für Blau-Weiß Dresden-Blasewitz spielenden 25-jährigen Schkeuditzer Christian Haupt und Andrea Fischer (28/LSC) auch die vor drei Wochen auf der LSC-Anlage frisch gekürten sächsischen Landesmeister. In zwei Wochen macht der Dunlop-Cup Ost wieder in Leipzig Station. Auf der Nordanlage des Sportforums richtet der LTC wie geplant den Unitas-Cup aus. rb
[...] Für Furore sorgte bei den Bezirksmeisterschaften auch der LTC 1990, er sammelte von den vier zu vergebenden Titeln drei ein. Zwei Titel holte der gerade vom Medizin-Studium aus Ungarn zurückgekehrte Franz Reuschel. Der 24-jährige wurde zum ersten Mal nach dem nach über drei Stunden mit 4:6, 6:4, 7:6 (9:7) gegen Christoph Klamann (RC Sport) gewonnenen Endspiel-Krimi Leipziger Meister im Einzel. Zudem erkämpfte er mit Manuel Paulick die Krone im Doppel. Mit ihrem Titelgewinn im Frauen-Doppel vervollständigten Isabelle Naumann und Anna-Sophie Fehst den Erfolg des Vereins. Rolf Becker
Am dritten Spieltag in Sachsens Tennis-Oberliga feierten die Frauen des LSC gegen den zuvor ebenfalls noch ungeschlagenen LTC einen unerwartet hohen 9:0-Sieg. Damit verteidigten die Schleußigerinnen die Tabellenführung. RC Sport II wartet nach der 2:7-Niederlage in Zwickau weiter auf den ersten Sieg. Bei den Männern konnte der LTC mit dem 6:3 im Derby gegen LVB den ersten Erfolg bejubeln. Das LVB-Team verlor außerdem die am ersten Spieltag wegen Dunkelheit abgebrochene Partie gegen Spitzenreiter Chemnitzer TC Küchwald mit 4:5. rb
Beim zum zweiten Mal im Rahmen der Dunlop-Cup-Junior-Serie ausgetragenen Tennis-Turnier in Waldheim trumpften die Talente aus der REgion auf. Elena Richter (Blau-Weiß Leipzig) in der U 10 und Jessika Ziermaier (Naunhof) in der U 14 erkämpften jeweils den Turniersieg. Bei den Jungen war Michael Loddeke (Machern Grün-Weiß) in der U 10 erfolgreich. Zweite wurden Marie Wünsch (RC Sport) und Lorenz Simon (LTC) jeweils in der U 12 sowie David Sagstetter (Machern) in der U 10. rb
[...] Wesentlich knapper ging es im Sportforum zu, wo der LTC gegen RC Sport II mit 5:4 gewann. Durch Siege von Diana Keller, Anna-Sophie Fehst, Christina Wöhrle und Anne Nikodem ging der LTC 4:0 in Führung. Doch dann punkteten Theresa Stephani, die im Spitzenspiel 7:5, 6:4 gegen Martina Bötel erfolgreich war, und Franziska Liedtke für RC Sport. Das von Wöhrle/Nikodem gewonnene Doppel entschied die Partie für die Gastgeberinnen.
Bei den Männern waren beide Spiele mit Leipziger Beteiligung bei hereinbrechender Dunkelheit nach fast siebenstündiger Spielzeit noch nicht entschieden. Zwischen Neuling Chemie Radebeul und dem vorjährigen Vizemeister LTC steht es 3:3, LVB liegt gegen den Chemnitzer TC Küchwald 2:4 im Rückstand. Die Doppel müssen nun die Entscheidung bringen. Rolf Becker
Bittere Pille für Leipzigs Tennis-Anhänger: Die Internationalen Sächsischen Meisterschaften, deren zwölfte Auflage im Rahmen der German Masters Serie für den 19. bis 21. Juni als Leipzig Open auf der LTC-Anlage im Sportforum geplant waren, finden nicht statt. "Finanzielle Gründe zwingen uns zur Absage", erklärte Verbands-Chefin Christina Hellminch. Die Leipzigerin ist aber fest davon überzeugt, dass es sich nur um eine einjährige Pause handelt. Nicht gefährdet ist hingegen der Unitas-Cup vom 17. bis 19. Juli beim LTC. rb